SFH-9621  ECOOO-FINNOVA Evolutionäre Finanzierung von Innovationen durch Eigenkapital 

Die Anstösse für das Modell Stand 14.3.2014

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ECOOOFINNOVA

Evolutionäre Finanzierung von Innovationen durch Eigenkapital

Die Anstöße für das Modell

1. Einleitung

Mit dem vorliegenden Modell einer „Evolutionäre Finanzierung von Innovationen Eigenkapital „ soll ein Weg aufgezeigt werden, wie Innovationen von Anfang an mit Eigenkapital finanziert und umgesetzt  können.

Der Begriff „ evolutionär „ soll zum Ausdruck bringen, dass dieses Modell nach Wachstums prinzipien der Natur eingesetzt wird. ( Synergie etc . )

Es sollen hier die Anstöße für dieses Modell beschrieben werden.

2. Die Anstöße für das Projekt ECOOOFINNOVA - Evolutionäre Finanzierung von Innovationen durch Eigenkapital

Das vorliegende Modell  wurde von erfahrenen Innovatoren konzipiert. Die angeführten Projekte können auf einem riesigen Weltmarkt zum Einsatz kommen.

Im folgenden wird auf grundsätzliche Probleme und Lösungen hingewiesen.

Die Grundsatzproblematik bei Innovationen ab der Start Up Phase 

Bekanntlich stehen innovativen kleinen Firmen bzw. Teams in der Anfangsphase in der Regel nur geringe Eigenmittel zur Verfügung.

Bei strategisch bedeutsamen Innovationen sind folgende Kosten zu berücksichtigen.

-        Kosten der Ideengenerierung

-        Kosten der Patentierung

-        Kosten für laufende Patentgebühren

-        Kosten für die Errichtung von Prototypen

-        Kosten der ( internationalen ) Vermarktung

Die Kosten der Ideengenerierung  sind am Projektbeginn relativ gering und können normalerweise von den Innovatoren selbst getragen werden.

Die Kosten der Patentierung  gliedern sich im wesentlichen in

-        Kosten des Patentanwalts bei der Formulierung der Patentschrift

-        Kosten für die Patentanmeldung ( national bzw.  international )

-        Kosten für laufende Patentgebühren über die gesamte Laufzeit des Patents ( 25 Jahre )

Die Kosten für die von Herstellung von Prototypen, die Errichtung von  Demonstrationsprojekten gliedern sich in

-        Material- und Personalkosten

-        Kosten der Produktion

-        Kosten der Errichtung

-        Begutachtungen

-        Genehmigungsverfahren

-        Präsentationen

Die Kosten der ( internationalen ) Vermarktung stehen in Relation zu den gewählten Märkten und der gewählten Strategie:

- Gründung von operativ tätigen Unternehmen

- Aufbau von Produktions- und Vertriebskapazitäten

- Vergabe von Lizenzen

3. Die bekannten  Problemfelder

3.1. Problematik der Patentierungen

In der Patentschrift muss das gesamte Projekt im Detail beschreiben werden. Nach einer gewissen Zeit nach der nationalen Patentanmeldung ( zB ein Jahr ) wird die gesamte Patentschrift veröffentlicht und ist für jeden – auch für die Konkurrenz  einsehbar. In dieser Zeit ist es für Innovatoren mit geringer finanzieller und personeller Kapazität praktisch unmöglich, auf den jeweiligen Märkten präsent zu sein.

3.2. Problematik der Qualität von Patenten

Bei den angeführten ECOOOPROJECTS  bietet sich eine Fülle von Möglichkeiten für einzelne Patentierungen an. Wir streben an, möglichst alle patentfähigen Lösungen auch innerhalb eines Projekts für ein Patent anzumelden. Damit wird sichergestellt, dass diese Patente weniger angreifbar sind.

3.3. Problematik des Förderungssystems

Eine besondere Hürde stellen bekanntlich  die nationalen bzw. internationalen Förderungsmöglichkeiten dar.

Das jeweilige Projekt muss detailliert beschrieben bzw. offen gelegt werden.

Es besteht grundsätzlich die Gefahr, dass  der Konkurrenz das jeweilige Projekt bekannt wird.

Im Falle einer positiven Beurteilung des jeweiligen Projekts  deckt die Förderung zudem  nur einen  relativ geringen Teil der gesamten Kosten ab. Der Rest muss vom Innovator selbst aufgebracht werden, was allzu oft eine unüberwindliche Hürde darstellt.

3.4. Problematik der Abhängigkeit von Finanzierungsinstituten

Sofern nicht genügend Eigenkapital zur Verfügung steht, kommt es zu einer problematischen Abhängigkeit des Innovators von Finanzierungsinstituten. Der Innovator muss entsprechende Sicherheiten vorweisen und begibt sich damit in eine manchmal fatale Abhängigkeit.

3.5. Problematik der Evaluierung von Projekten

Zumeist verlangen Investoren bzw. finanzierende Institutionen eine  genaue Evaluierung des Projekts. Da es sich - zum großen Teil - um völlig unkonventionelle Lösungen handelt, ist es für Außenstehende oft sehr schwierig bis unmöglich, ein hochinnovatives Projekt umfassend zu evaluieren.

Wir sehen als Lösung darin, diese Projekt in einer genau nachvollziehbaren Weise selbst zu evaluieren.

3.6. Problematik der Offenlegung von sensiblen Details von Projekten

In der Anfangsphase eines hoch innovativen und weltweit einsetzbaren Projekts ist es  in den meisten Fällen nicht möglich und sinnvoll, sensible Details dieses Projektes offen zu legen.

Wir sehen als Lösung, diese Projekte aus eigener Kraft, also mit vorhandenem Eigenkapital zu entwickeln und  zu finanzieren.

3.7. Problematik der Abhängigkeit von größeren Investoren

Es ist offenkundig, dass Innovatoren – soferne ihnen nicht genügend Eigenmittel zur Verfügung stehen – gegenüber größeren potentiellen Investoren eine sehr schwache bzw. schwierige Position einnehmen. All zu oft verlangen potentielle Investoren einen nicht adäquaten ( hohen ) Anteil am Erfolg des jeweiligen Projekts. Als  Begründung wird das hohe  Risiko des Investors angegeben. Mit dem Modell ECOOO-FINNOVA wird das Risiko des einzelnen minimiert.

3.8. Problematik der Abhängigkeit von Anwendern der Innovation

Häufig ist der Innovator finanziell nicht in der Lage, die gesamten anfallenden Kosten zu tragen und ist von potentiellen Anwendern der Innovation abhängig.  In einer frühen Phase der Innovation besteht in der offenkundigen Abhängigkeit vom  Interesse und Wohlwollen der jeweiligen Innovatoren gegenüber einem potentiellen Anwender ein grundsätzliches Problem.

Die Lösung besteht darin, die jeweiligen Projekte aus eigener Kraft zu entwickeln bzw. zu vermarkten oder diese Projekte mehreren potentiellen Anwendern anzubieten oder eine spezielle Kooperationsform  anzustreben.

4. Die Vorteile  des Modells ECOOOFINNOVA

Mit dem  Modell ECOOOFINNOVA sollen die – kurz – beschriebenen Probleme vermieden werden. Die beschriebenen

-        Kosten der Ideengenerierung

-        Kosten der Patentierung

-        Kosten für laufende Patentgebühren

-        Kosten für die Errichtung von Prototypen

-        Kosten der ( internationalen ) Vermarktung

-        Kosten der Gründung von operativen Unternehmen

werden mit Eigenkapital finanziert.

Arbeitsplatzbeschaffungsprogramme

In zahlreichen Bereichen besteht die Möglichkeit zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.

Das Spektrum erstreckt sich von

- Arbeitsplätzen für hochqualifizierte  Aufgaben ( , Forschung, Entwicklung, Produktion,

   Logistik, Marketing, Controlling, Werbung, Finanzwirtschaft etc )

bis zu

- Arbeitsplätzen für gering qualifizierte Personen, sowie bisherigen Arbeitslosen.

.5. Die ( möglichen ) Nachteile des Modells ECOOOFINNOVA

Das Modell ECOOOFINNOVA  eröffnet – wie beschrieben - den Weg, Innovationen aus eigener Kraft zu entwickeln, zu vermarkten bzw. umzusetzen.

In so ferne stellt dieses Modell für bereits im Markt agierenden  Unternehmen eine  potentielle Gefahr dar, von einem „ Newcomer „  mit hinreichender Kapitalbasis  herausgefordert zu werden.

Aus der Sicht konventioneller Kapitalanleger könnte es als Nachteil gesehen werden, dass das eingesetzte Kapital langfristig gebunden ist. Eine solche Kapitalbindung ist aber unbedingt erforderlich, um die Projekte mit der eigenen Finanzkraft dynamisch zum Erfolg zu führen.

6. Die ( möglichen ) Risiken des Modells ECOOOFINNOVA

Wie bei jedem Innovationsprojekt sind Risiken gegeben, die im folgenden kurz zusammengefasst werden:

Risiko

-        zu geringes Innovationspotential

-        zu starke Marktmacht der Konkurrenten

-        zu geringes Managementpotential des Innovators

6.1. Zu: „  zu geringes Innovationspotential „

Dieses Risiko mag bei manchen Innovationen von Einzelpersonen oder Unternehmen  gegeben sein. Im gegenständlichen Modell werden aber zahlreiche viel versprechende und weltweit einsetzbare Innovationen in einem „ Topf „ zusammengefasst.

6.2. Zu: „ starke Marktmacht der Konkurrenten „

Dieses Risiko ist nicht zu unterschätzen. Wenn es aber gelingt, die nötigen Leistungen für einen Markteintritt aus eigener Kraft zu finanzieren, relativiert sich dieses Risiko. Dann ist es möglich, auf dem Markt auch gegen eine starke Konkurrenz anzutreten. Die Vorteile der angeführten Innovationen stellen einen wichtigen Konkurrenzvorsprung dar.

6.3 Zu. „ zu geringes Managementpotential des Innovators „

Dieses Risiko lässt sich durch den Einsatz besonders qualifizierter und motivierter Mitarbeiter vermeiden.

7. Laufendes internes Projektcontrolling und laufende interne  Revision

Um die ordnungsgemäße Verbuchung des eingezahlten Kapitals, und die  Mittelverwendung exakt und laufend zu prüfen,  wird vom Betreiber des Modells ECOOOFINNOVA Laufendes internes Projektcontrolling und laufende interne  Revision eingerichtet werden, die unmittelbar der Unternehmensleitung berichtet. Da es sich um eine   „ unternehmensinterne Revision „ handelt, ist grundsätzlich sichergestellt, dass Betriebsgeheimnisse nicht nach außen gelangen.

8. Integration   eine renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wir beabsichtigen, eine renommierte internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

in das Modell ECOOOFINNOVA zu integrieren. Dabei soll die korrekte Verwendung der Finanzmittel überprüft werden und den Investoren die Berichte zugänglich gemacht werden.

9. Kosten der Implementierung und Verwaltung des Modells ECOOOFINNOVA

Beim vorliegenden Modell ECOOOFINNOVA sind auch die Kosten für die Implementierung und laufende Anwendung des Systems zu budgetieren.

....

Da es auf diesem Gebiet schon Erfahrungen gibt, ist diese Aufgabe relativ einfach zu lösen.

Das Anforderungsprofil und die zu erbringenden Leistungen werden im Detail definiert werden.

10. Steuerrechtliche  Fragen

Wir werden auch die Möglichkeiten der steuerlichen Optimierung dieses Modells klären.

11. Standorte 

Wir überprüfen derzeit, an welchen Orten welche unternehmerischen Aktivitäten innerhalb des Modells ECOOOFINNOVA  möglich, sinnvoll und wirtschaftlich sind. Es ist vorgesehen, die F&E Leistungen vorrangig in Österreich zu konzentrieren, da die nötige Kapazität vorhanden ist.

12. Abrufbarkeit per Internet

Jeder Investor hat die Möglichkeit, sich per Internet mit einem Codewort auf einer speziellen website einzuloggen und den Stand  seiner Investition abzurufen.

Die wichtigsten Daten sind:

-        Datum der Einzahlung

-        Höhe der Einzahlung

... 

13. Prüfung des Modells „ ECOOOFINNOVA „

Nach Fertigstellung der Unterlagen wird ein Kontakt mit den zuständigen Behörden und Experten aufgenommen, um die Machbarkeit und Gesetzmäßigkeit überprüfen zu lassen.

Die relevanten gesetzlichen Bestimmungen sind zB.:

Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Kapitalmarktgesetz, Fassung vom 17.07.2012

» » http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10003020#header

Darüber hinaus werden die Bestimmungen in den wichtigsten Ländern bzw. in der EU bzw. in den USA  geprüft werden.

Zum Schluss eine nette Geschichte zum Schmunzeln und zum Nachdenken:

Die „Steinsuppe"

Vor einem Lagerfeuer sitzt ein Indianer. Darüber befindet sich ein Kessel, aus dem Dampf aufsteigt. Da kommt ein anderer Indianer vorbei und fragt: „Was kochst Du denn da? „ Eine Steinsuppe „ sagt der sitzende Indianer. „ Darf Ich hinein schauen ?„  fragt der zweite Indianer.

Er schaut in den Kessel und sieht – mehrere Steine.

„ Da sind ja nur Steine drinnen. Wie kommst Du denn zu einer Suppe?"

Darauf der erste Indianer. „ Gib etwas in den Kessel.  Das werden auch andere machen. Dann haben wir die köstlichste Suppe, die von uns allen je  gegessen wurde."

Der zweite Indianer gibt ein großes Stück Büffelfleisch   in den Topf.

Da kommen schon weitere Indianer zum Kessel.

Der dritte Indianer gibt einen Haufen Gemüse in den Topf.

Der vierte Indianer gibt einen Haufen Büffelknochen  in den Topf.

Der fünfte  Indianer gibt mehrere Zutaten  in den Topf.

Der sechste  Indianer gibt Gewürze  in den Topf.

Der siebente  Indianer gibt Salz  in den Topf.

Der achte   Indianer gibt einen Sack geschälter Zwiebel   in den Topf.

Die weiteren zahlreich erschienenen Indianer geben weitere „ Komponenten „  in den Topf.

Zum Schluss ist die „ Steinsuppe „ fertig.

„ Alle „ Indianer setzen sich um das Lagerfeuer, freuen sich, dass sie einen Anteil an der Steinsuppe geleistet haben und genießen den köstlichen Geschmack.

Ohne die  von ihnen zur Verfügung gestellten „Komponenten"  wäre dieses Wunderwerk der Kochkunst nie entstanden.

Eine anregende Geschichte, die ich bei meinem letzten Besuch in den USA bei den Hopi Indianern hörte…

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