SFH-141942   Patenschrift ECOOO-WALL 1. Seite Stand 2.7.2018,  ..Ausschnitt Beschreibung:  Probleme Bereich Verkehrslärm

Das ECOOO-WALL Projekt geht weiter. Nun liegt eine umfangreiche Patentschrift vor, die es in sich hat.

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  ECOOO-WALL   Patentschrift
50. Entwurf  1.7.2018  23.00 Uhr




Stand der Technik

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass für mehrere die Bevölkerung weltweit  belastende  Probleme nicht genügend wirklich wirksame, dauerhafte  und kostengünstige  bzw einheitliche  Lösungen für Schutzkonstruktionen gefunden wurden, die , langfristig wirksam sind und  auf lange Sicht einen grossen Nutzen bringen können.

Dazu zählen insbesondere folgende Bereiche:  

Schutz vor Verkehrslärm

Schutz vor Überschwemmungen, Erdrutschen, Erosionen und  Dammbrüchen

Schutz vor Verkehrsunfällen entlang von Leiteinrichtungen

Schutz vor Trockenheit

Schutz vor Waldbränden

Schutz vor Grenzübertritten

Schutz vor Strahlungen bei Hochspannungsleitungen


Bisher wurden für diese unterschiedlichen Problembereiche die unterschiedlichsten Lösungen mit unterschiedlichem Erfolg entwickelt und eingesetzt. Bisher ist es nicht gelungen, für solche Schutzkonstruktionen kostengünstige Altstoffe in einem sehr grossen Massstab  sinnvoll und konstruktiv einzusetzen, statt sie zu vernichten und alle denkbaren Rationalisierungsansätze auszunutzen. Vielmehr wurden für jeden der oben angeführten Problembereiche eigene Lösungen entwickelt, was sehr teuer ist.

Eine umfassende, integrierte, sinnvolle , kostengünstige und nachhaltige Sammlung und Verwertung von vor allem Altstoffen, die unverrottbar sind und damit ein Umweltproblem darstellen und eine möglichst einheitliche und kostengünstige Lösung für die oben angeführten Problembereiche wurde  bisher noch nicht gefunden.


Probleme Bereich Verkehrslärm

Obwohl sehr grosse Beträge in den Lärmschutz investiert worden sind, kommt es nach wie vor zu einer unerträglichen Lärmbelastung entlang der Verkehrswege, die  mit gravierenden  gesundheitlichen Schäden für die Anrainer von Verkehrswegen verbunden sind und zu massiven Wertminderungen der angrenzenden Grundstücke führen.

Bisherige Lärmschutzkonstruktionen sind Anlass zu heftiger Kritik:  ...

...Ausschnitt Beschreibung:

Probleme Bereich Verkehrslärm


Obwohl sehr grosse Beträge in den Lärmschutz investiert worden sind, kommt es nach wie vor zu einer unerträglichen Lärmbelastung entlang der Verkehrswege, die mit gravierenden gesundheitlichen Schäden für die Anrainer von Verkehrswegen verbunden sind und zu massiven Wertminderungen der angrenzenden Grundstücke führen.


Bisherige Lärmschutzkonstruktionen sind Anlass zu heftiger Kritik:


Lärmschutzwände aus Holzkonstruktionen wurden nachträglich begrünt, was den Verrottungsprozess beschleunigt.


Begrünbare Steilwälle wurden aus mit Aushubmaterial bzw Erde hinterfüllten Holzstämmen errichtet, die infolge der Feuchtigkeit nach Jahren verrotten.


An der Oberseite von geschütteten Dämmen wurden Kisten aus Holz angeordnet, die nach Jahren ebenfalls verrotten und teuer entsorgt werden müssen.


Solche Konstruktionen müssen abgebrochen, teuer in Sondermüllverbrennungsanlagen entsorgt und sodann in einer anderen Form wieder errichtet werden.


Sehr oft ist der Abbruch und eine teure Entsorgung von zu niedrigen und nicht dauerhaften Lärmschutzkonstruktionen mit giftigen Chemikalien imprägnierten Lärmschutzelementen notwendig. Dabei stellt sich die Frage nach dem Grad der der Toxizität der abzubrechenden Materialien.


In vielen Fällen erfolgte die Errichtung einer zusätzlichen hohen Lärmschutzwand hinter der niedrigen, um die Lärmschutzwirkung zu erhöhen.


Um Kosten zu sparen, wurden oberhalb von Lärmschutzelementen aus Holzbeton weitere Elemente aus geflochtenen Holzlatten angeordnet, die aber leicht verfaulen können.

An der Oberseite senkrechter Lärmschutzwände wurden kurze schräge oder gekrümmte Lärmschutzelemente zur Erreichung einer zusätzlchen Lärmschutzwirkung angebracht, was nur einen sehr geringen Lärmschutzeffekt, aber hohe Kosten zur Folge hat.


In zahlreichen Fällen ist der Abstand der Lärmschutzkonstruktion vom Lärmerreger viel zu gross, um einen effektiven Lärmschutz zu erreichen. ( zB an der Krone eines Dammes.)


Wie oft zusehen ist, werden Lärmschutzelemente aus gelochten Stahl- oder Aluminiumblech, aber auch Betonwände mit Graffitis verunziert.


Bei Lärmschutzelementen aus gelochten Stahl- oder Aluminiumblech ist wohl rund die Hälfte der Ansichtsfläche gelocht, was zu einer relativ hohen Schallabsorption führt. Rund die Hälfte der restlichen Fläche ist wegen der glatten Oberfläche aber hochreflektierend, sodass der gesamte Absorptionswert relativ gering ist.


Zudem stauchen sich die Einlagen in diesen Kasetten im Laufe der Zeit durch die Wirkung der Witterung zusammen, wodurch der Schallschutzeffekt reduziert wird.


Viele konventionelle Lärmschutzwände bieten wegen ihrer speziellen Konstruktion nicht gleichzeitig hohe Schallabsorptionswerte und Schalldämmwerte.


Dünne Wände bieten zwar eine passable Schallabsorption, aber wegen der fehlenden Masse ein viel zu geringe Schalldämmung.


Lärmschutzkonstruktionen aus Kunststoffprofilen sind der Einwirkung der UV Strahlung ausgesetzt, weshalb ihre Struktur im Laufe der Zeit zerstört wird.


Steilwälle aus Stahlbetonfertigteilen wärmen sich durch die Sonnenbestrahlung sehr stark auf, weshalb Pfanzen dort nur schwer oder überhaupt nicht gedeihen können.


An der Unterseite von Lärmschutzanlagen aus Lärmschutzkasetten werden Stahlbetonelemente angebracht, um einen Kontakt mit dem feuchten Boden zu vermeiden. Solche Elemente sind aber hochreflektiernd und reduzieren damit die Lärmschutzwirkung der gesamten Konstruktion.


Eine Erhöhung der Lärmschutzwände hat zwar hohe Kosten zur Folge, die zusätzliche Lärmschutzwirkung ist aber relativ gering.


In vielen Fällen wurden die Lärmschutzwände aus geflochteten Holzlatten abgebrochen. Sie müssen unter Beachtung der gesetzlichen Auflagen teuer entsorgt werden.


Beim Abbruch bestehender, unzureichender, zu niedriger oder bereits verrotteter Lärmschutzwände werden die Lärmschutzelemente abgebaut und entsorgt, die Stützen abgeschnitten und die gerammten Stahlrohre gezogen.


Um solche Kostruktionen zu errichten muss ein hoher Anteil des im Laufe der Jahre entstandenen natürlichen Bewuchses entfernt werden, wodurch zahlreiche Nistplätze von Vögeln verloren gehen.


Bei der Entsorgung solcher Lärmschutzelementen aus Holzlatten taucht die Frage nach der Toxizität der Mineralwolle im Inneren und der Imprägnierung der Holzteile auf.


Solche Wände werden in vielen Fällen durch hohe Wände aus „ Holzbeton „ ersetzt, was – abgesehen von der Frage nach der hinreichenden Schallabsorption - ein gewisse ästhetische Problematik der Einbindung solcher Konstruktionen in die Landschaft erkennen lässt. Zudem taucht die Frage nach der Beständigkeit auf, weil solche Holzbetonwände im Herbst und Winter dem frost ungeschützt ausgesetzt sind.


Um Leiteinrichtungen zu erneuern und durch eine Leitwand aus Beton zu ersetzen, werden alte Leitschienen, die den gesetzen Auflagen nicht entsprechen, abgebrochen und zB. in Stahlwerken entsorgt. Eine sinnvolle andere Verwendung dieses wertvollen Altmaterials ist bisher nicht erkennbar.


In mehreren Fällen wurden Lärmschutzkonstruktionen aus Altreifen sowie recyceltem Altkunststoff errichtet. Die Erfahrungen sind unterschiedlich. Soferne die Erde nicht voll abgedeckt ist, kommt es zu Problemen beim Bewuchs.


Ein besonderes Problem bei begrünten Lärmschutzkonstruktionen waren bisher die kostenintensive Produktion und Montage in Handarbeit, ein hoher Aufwand für die Bepflanzung und Probleme bei der Bewässerung und Betreuung.


Besonders störend ist der fehlende Ausblick auf die Umgebung des Verkehrswegs durch die Anordnung von durchgehenden hohen Lärmschutzkonstruktionen.

Da auch an niederrangigen Strassen der Lärm unerträglich hoch ist, wird durch spezielle Föderungsprogramme die Errichtung von Lärmschutzanlagen durch Private unterstützt. Dabei kommen allerdings nur relativ einfache und nicht dauerhafte Lösungen zu Einsatz.


Auch die neueren Konstruktionen aus Holzbeton erfüllen nicht genügend ästhetische Gesichtspunkte, haben eine zu geringe Schallabsorption und sind relativ teuer. Es taucht auch hier das Problem der Dauerhaftigkeit ( Frostbeständigkeit ) auf.

Das Gleiche gilt für gekrümmte Lärmschutzkonstruktionen aus Holzbeton bzw. aus gelochten Metallelementen. In einigen Fällen war der Lärm nach der Errichtung solcher Konstruktionen höher als davor.

In erdbebengefährdeten Gebieten werden besonders aufwändige Fundamentkonstruktionen eingesetzt, welche die Gesamtkosten der Lärmschutzanlage wesentlich erhöhen.


Der zusätzliche Lärmschutz bei sehr hohen Wänden ist sehr gering.




In jüngste Zeit wird von vom Lärm betroffenen Anrainern darauf hingeweisen, dass die Lärmschutzgrenzwerte des zuständigen Ministeriums höher seien als die von der Weltgesundheitsbehörde der UNO angegeben seien. Dem wird entgegengehalten, dass diese Festlegungen für den nationalen Bereich nicht verbindlich seien.


Dazu kommt, dass die vom Lärm betroffenen Einwohner keinen Rechtsanspruch auf den Schutz vor Lärm haben.


Bisher ist es offensichtlich nicht gelungen, Lärmschutzkonstruktionen zu errichten, welche die von der Weltgesundheitsbehörde der UNO vorgegebenen Ergebnisse zeigen.


Wenn es allerdings gelänge, Lärmschutzkonstruktionen mit einer maximalen Schalldämmung und

( gleichzeitig ) maximalen Schallabsorption zu errichten, wird es auch möglich sein, niederere Lärmschutzkonstruktionen vorzusehen, bzw einen Teil der Lärmschutzkonstruktion mit durchsichtigen Elementen auszustatten.


Für die sinnvolle Verwertung von verschiedensten Altstoffen bzw abgebrochenen Bauteilen statt einer Zerstörung und Entsorgung im Rahmen einer Schutzkonstruktion wurde bisher keine überzeugende und weitestgehend einheitliche Lösung gefunden.




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