SFH-142842  PROVIA 78297, S33 INLS Schrebergartensiedlung RFR km 12,365-13,098,  Leistungsverzeichnis


OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00 Projektspezifische Bestimmungen
B.5 Leistungsverzeichnis
S33 INLS, Schrebergartensiedlung RFR km12,365-13,098, Bauleistungen
B.5 Leistungsverzeichnis


Bauleistungen

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OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00 Projektspezifische Bestimmungen
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Die Bestimmungen der LG 00 gelten für das gesamte Leistungsverzeichnis (LV).
Sämtliche Verweise aus den Normen, den verwendeten Standardleistungsbüchern und sonstigen
Richtlinien auf die ÖNORM B2110, gelten sinngemäß für die ÖNORM B2118, wenn in der
Ausschreibung im Teil B.4 die ÖNORM B2118 als Vertragsgrundlage festgelegt wurde.
00B1

Ausschreibungsbestimmungen
Ständige Vorbemerkungen:
1. Ausschreibungsbestimmungen - siehe B.1
Vorrangig zu den "Allgemeinen Ausschreibungsbestimmungen" (Teil B.1) gelten folgende
projektspezifische Ausschreibungsbestimmungen.
00B102
Bietergemeinschaften
Die Anzahl der Mitglieder einer Bieter/Arbeitsgemeinschaft ist mit 2 beschränkt.

00B103 Kritische Leistungen und Subunternehmer
00B103A Kritische Leistungen
Folgende Leistungen werden als kritische Leistungen im Sinne der B.1 definiert:

LG 42 Lärmschutzbauten (ausgenommen Lärmschutzwandelemente, Abdeckung Holzelemente)
Projektspezifische Ausnahmen von den kritischen Leistungen:
Leistungen Bau
Leistungsgruppe LBVI
LG 42 Lärmschutzbauten
-
-
-
-
-
Ausgenommen von kritischen Leistungen
Lärmschutzwandelemente, Abdeckung Holzelemente
-
-
-
-
-
Leistungen EM:
Leistungsgruppe TI
-
-
-
-
-
-
-
Ausgenommen von kritischen Leistungen
-
-
-
-
-
-
-
Die oben definierten Leistungen sind jedenfalls, ausgenommen der projektspezifischen
Ausnahmen, vom Bieter, einem Mitglied einer Bietergemeinschaft oder von einem mit diesem
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verbundenen Unternehmen selbst auszuführen. Dh, es dürfen für die Ausführung von kritischen
Leistungen keine Subunternehmer iSd BVergG herangezogen werden.
Im Sinne des BVergG wird festgelegt, dass insb (i) die bloße Lieferung von Waren oder
Bestandteilen, die zur Erbringung einer Leistung erforderlich ist, (ii) die Überlassung von
Arbeitskräften, im Sinne des Arbeitskräfteüberlassungsgesetzes, (iii) die bloße Vermietung von
Maschinen und Geräten sowie (iv) die Vermietung von Maschinen und Geräten inkl
Bedienpersonal nicht als Subunternehmerleistungen iZm der Erbringung von kritischen
Leistungen gelten. Der Bieter hat durch Vorlage von geeigneten Unterlagen (nach Aufforderung
des AG) nachzuweisen, dass keine Subunternehmerleistungen iZm der Erbringung von kritischen
Leistungen vorliegen."
Die nachfolgend genannten Tätigkeiten stellen jedenfalls keine kritischen Leistungen dar, auch
wenn sie in den oben angeführten kritischen Leistungen beinhaltet sind.
• Durchführung von Kontroll-, Konformitäts- und Eignungsprüfungen, Druckprüfungen,
Kanal-TV, Stahl- und Schweißprüfungen, etc.
• Leistungen von Sachverständigen, Ziviltechniker, Ingenieurbüros und technischen Büros
• Abfallbehandlung und –verwertung sowie die Materialaufbereitung (Brechen, Sieben, etc.)
• Reinigungsdienstleistungen
• Dokumentationsaufgaben
• Bewachung der Baustelle
• Druck- und Kopierleistungen
• Beweissicherung (Objekte, Bauwerke, hydrologisch, etc.)
• Vermessungsleistungen
• Arbeiten mit Fahrzeugkränen
• Betonabtrag mittels Hydrodemolierung
• Betonbohr- und Schneidearbeiten
• Pflasterungsarbeiten jeglicher Art
• Landschaftsbauarbeiten
• Winterdienstarbeiten (Schneeräumung,etc.)
• Reinigungsleistungen, Wasserstrahlen, Höchstdruckwasserstrahlen
• EM Leistungen für Leistungen gemäß Leistungsbuch LBVI
00B103C
Subunternehmer nachträgliche Namhaftmachung
Ergänzend zu B.1, Pkt. 1.1.29.1 Erforderliche Subunternehmer (Eignung) werden folgende
weitere Leistungen festgelegt, für die die Subunternehmer noch nicht im Angebot genannt werden
müssen:
unabhängige/akkreditierte Prüfstellen
Prüfanstalten
Ziviltechniker
Zivilingenieure
technische Büros / Ingenieurbüros
00B104 Eignung
00B104A KSV Rating
Zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bieters ist ergänzend
zumindest folgendes nachzuweisen:
Die Ausfallswahrscheinlichkeit des Bieters muss im „Investment Grade"-Bereich liegen. Dies
bedeutet, dass
a) die Ausfallswahrscheinlichkeit des Bieters gemäß dem Rating des KSV (KSV1870 Information
GmbH) als „gering" (Rating von 399 oder weniger) beurteilt wird, oder
b) die Ausfallswahrscheinlichkeit des Bieters durch eine andere anerkannte Wirtschaftsauskunftei
im „Investment Grade"-Bereich beurteilt wird, dies entspricht
• bei Moodys einem Rating von Baa3 oder besser bzw.
• bei Standard&Poor's und Fitch einem Rating von BBB- oder besser.
Besteht kein Rating einer anerkannten Wirtschaftsauskunftei, so kann das interne Rating eines
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Kreditinstitutes herangezogen werden, das die Ausfallswahrscheinlichkeit des Bieters äquivalent
zu der unter a) oder b) angegebenen Ausfallswahrscheinlichkeit beurteilt.
Dieser Nachweis ist durch Beilage folgender Unterlagen zu führen:
aktuelle Bonitätsauskunft des Kreditschutzverbandes von 1870 oder einer gleichwertigen
Einrichtung oder durch Vorlage einer Erklärung, über welches Rating der Bieter verfügt.
Der Nachweis ist zu erbringen für jene Unternehmen, die auch den geforderten
Mindestgesamtjahresumsatz nachweisen, soweit dies gem. Pos. 00B104B gefordert ist.
00B104B
Mindestgesamtjahresumsatz
Zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bieters ist ergänzend
zumindest folgendes nachzuweisen:
Nachweis eines mittleren Mindestgesamtjahresumsatzes aus den letzten drei Geschäftsjahren
oder, falls das Unternehmen noch nicht so lange besteht, aus den bereits abgeschlossenen
Geschäftsjahren seit Bestehen des Unternehmens.
Es wird jeweils der durchschnittliche Wert der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für
die der Jahresabschluss festgestellt wurde für die Summenbildung herangezogen. Der Nachweis
gilt als erbracht, wenn ein mittlerer Mindestgesamtjahresumsatz von EUR 300.000,- netto
nachgewiesen werden kann.
Bei Bietergemeinschaften (bzw. bei Nachweis durch Subunternehmer) ist der Nachweis
gemeinsam zu erbringen.
Zum Mindestgesamtjahresumsatz zählen
a) bei Anwendung des Gesamtkostenverfahrens die Posten § 231 (2) Z 1 und 2 UGB (Z 1:
Umsatzerlöse und Z 2: Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie
an noch nicht abrechenbaren Leistungen).
b) bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens sind jedenfalls die Umsatzerlöse gemäß § 231
(3) Z 1 UGB heranzuziehen; ergänzend kann eine Bestandsveränderung, welche nach den
Kriterien des § 231 (2) Z 2 UGB ermittelt wurde, berücksichtigt werden.
c) Sofern keine Buchführungspflicht besteht, insbesondere die Erträge/Betriebseinnahmen
gemäß Kennzahl 9040 der Einkommensteuererklärung (Formular E 1a oder E 1a-K).
Stehen für den Bieter oder ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Werte der letzten drei
Geschäftsjahre noch nicht zur Verfügung, weil das Unternehmen noch nicht so lange besteht, so
wird, sofern zwei Geschäftsjahre zur Verfügung stehen, der Mittelwert aus diesen beiden gebildet,
bzw. bei einem verfügbaren Geschäftsjahr, dieser Wert zur Beurteilung des
Mindestgesamtjahresumsatzes herangezogen. Steht noch kein abgeschlossenes Geschäftsjahr
zur Verfügung, weil das Unternehmen noch nicht so lange besteht, so wird der durchschnittliche
monatliche Gesamtmonatsumsatz seit Bestehen auf einen Gesamtjahresumsatz (x12)
hochgerechnet.
Der Nachweis kann durch Vorlage einer Eigenerklärung erfolgen; (Siehe Formblatt
Angebotsdeckblatt „Nachweise gemäß §§ 80 ff BVergG 2018").
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind weitere Nachweise (z.B. die Bilanzen
inklusive der zugehörigen Gewinn und Verlustrechnungen, eine schriftliche Bestätigung eines
Steuerberaters, die Umsatzsteuervoranmeldung(en) oder die Einkommenssteuererklärung)
nachzureichen.
Beispiel:
Geforderter mittlerer Mindestgesamtjahresumsatz aus den letzten 3 Geschäftsjahren: EUR
20.000.000,-
Bieter 1:
Gesamtjahresumsätze der letzten 3 Geschäftsjahre:
2015: 25.000.000,-
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Allgemeine Bestimmungen
2016: 16.000.000,-
EUR
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2017: 21.000.000,-
Der mittlere Gesamtjahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre beträgt EUR 20.666.667,- und
erfüllt der Bieter damit den geforderten Mindestgesamtjahresumsatz.
00B104E
Liste über erbrachte Leistungen
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters ist ergänzend zur B.1 zumindest
folgendes nachzuweisen:
Eine Liste (Formblatt "Erklärung hinsichtlich durchgeführter Arbeiten") von in den letzten fünf
Jahren oder für einen kürzeren Zeitraum, falls das Unternehmen noch nicht so lange besteht
mindestens jedoch 2 Jahre erbrachten Bauleistungen.
Aus dieser Liste müssen folgende Angaben hervorgehen:







Projektsbezeichnung
AG
Kontaktaufnahmemöglichkeit
Datum der Auftragserteilung
Zeit und Ort der Bauausführung
ursprüngliche Auftragssumme
ob die Arbeiten den anerkannten Regeln der Technik entsprachen und ob sie
ordnungsgemäß durchgeführt wurden.
Sofern davon Leistungen in Arbeitsgemeinschaften (im Sinne der Bestimmungen des
österreichischen Rechts oder eine gleichwertige "Konstruktion" eines Firmenzusammenschlusses
mit dem Kennzeichen der Solidarhaftung gegenüber dem AG) erbracht wurden, ist der Anteil des
Unternehmers an der Leistungserbringung anzugeben.
Die vergebende Stelle behält sich vor, Auftraggeber-Bestätigungen über die ordnungsgemäße
Ausführung der erbrachten Leistung (nicht jedoch für ASFiNAG-Projekte) nachzufordern.
00B105 Zuschlagsprinzip und Angebotsbewertung
00B105C Billigstbieter (ohne opt. Leistungen)
Von den Angeboten, die nach dem Ausscheiden zufolge BVergG übrig bleiben, wird der Zuschlag
dem Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt.
Alternativangebote sind nicht zugelassen und die diesbezüglichen Bestimmungen in der
Ausschreibung - sofern diese nicht in den nachfolgenden projektspezifischen
Ausschreibungsbestimmungen der LG 00 ausdrücklich für zulässig erklärt wurden - kommen
nicht zur Anwendung.
00B110
Besichtigung Projektgebietes - Einschränkung
Nachdem das Projektgebiet nicht öffentlich zugänglich ist, hat der Bieter vor einer Besichtigung
mit der Projektleitung einen Besichtigungstermin zu vereinbaren bzw. sind folgende
Einschränkungen zu beachten:
Die Besichtigung ist nur nach Einrichtung einer Verkehrsabsicherung möglich.
00B111
Wiederholung gleichartiger Leistungen
Im Sinne des § 35 Abs. 1 Z 5 BVergG wird die Möglichkeit der Anwendung eines
Verhandlungsverfahrens zur Ausweitung des Umfanges der Bauleistung mit dem AN der
ursprünglichen Bauleistung vorgesehen.
00B2
Baubeschreibung, Pläne, Gutachten
Ständige Vorbemerkungen:
1. Baubeschreibung, Pläne, Gutachten - siehe B.2
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Allgemeine Bestimmungen
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Vorrangig zur "Allgemeinen Baubeschreibung, Plänen, Gutachten" (Teil B.2) gelten folgende
projektspezifischen Baubeschreibung, Pläne und Gutachten.
2. Unterlagen
Für die Ausfertigung der Unterlagen gelten die Vorgaben in LG00B3.
00B201
Baubeschreibung
Siehe Teil B.2
00B202
Pläne
Siehe Teil B.2
00B203
Gutachten
Siehe Teil B.2
00B3
Technische Vertragsbestimmungen
Ständige Vorbemerkungen:
1. Technische Vertragsbestimmung - siehe B.3
Vorrangig zu den "Allgemeinen Technischen Vertragsbestimmungen" (Teil B.3) gelten folgende
projektspezifische technische Vertragsbestimmungen.
00B301 Technische Vertragsbestimmungen - siehe B.3
00B301A Baustelleneinrichtung
Die Kosten der Benützung von privaten Wegen und Privatgrundstücken sind mit den Positionen
für die Baustelleneinrichtung abgegolten. Mit der Übernahme des Bauvorhabens ist eine
Anrainerentlastungserklärung der jeweiligen Eigentümer gemäß Teil B.4 vorzulegen.
00B301C
Bauablaufbedingte Gerätedisposition
Die Umsetzung der gesamten Bauleistungen ist auf Grundlage der Bau- und
Verkehrsphasenplanung nur in Teilabschnitten möglich.
Die daraus resultierenden Gerätedispositionen - insbesondere für die Tiefgründungsarbeiten
(Bohrpfahlarbeiten, DSV - Arbeiten, Spundwandarbeiten) - obliegen dem AN.
Sämtliche Maßnahmen wie mehrmaliges Einrichten, Räumen und Umstellen sowie
bauablaufbedingte Stillliegezeiten von Baugeräten sind in die Einheitspreise für die
Baustelleneinrichtung und zeitgebundene Kosten einzukalkulieren und werden nicht gesondert
vergütet.
Im Hinblick auf die Bauzeit hat die Durchführung der Arbeiten mit einer ausreichenden Anzahl an
Geräten zu erfolgen. Daraus resultierende zusätzliche Baugeräte sind ebenso in die
Einheitspreise für die Baustelleneinrichtung und zeitgebundene Kosten einzukalkulieren und
werden nicht gesondert vergütet.
00B301Q
Beistellung von Leistungen und Material durch den AG
Für die gegenständliche Leistungen werden die nachfolgenden Leistungen und Material durch
den AG beigestellt.
Bodenmarkierung
Verkehrsabsicherung
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Die oben angeführten Leistungen bzw. Materialbeistellungen sind nicht Bestandteil dieser
Ausschreibung und erfolgt durch den AG mittels eigener Beauftragung eines Lieferanten.
Für die zur Abwicklung erforderlichen Leistungen des Abrufes, der Koordinierung, der
Berücksichtigung der Einbauten, der Vermessung, der Beweissicherung von Schäden, etc. ist im
LV eine entsprechende Position vorgesehen.
00B301S
Einhaltung des AZG
Der AN hat mittels geeigneter Maßnahmen sicherzustellen und zu dokumentieren, dass für das
eingesetzte Personal, inkl. aller Subunternehmer, das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird. Der AG
behält sich vor, diesbezüglich stichprobenartige Kontrollen selbst und/oder durch den Projektleiter
BauKG durchzuführen.
Der AN hat dem AG eine Regelarbeitszeit, unter Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes, im Rahmen
der Baueinleitung bekannt zu geben. Änderungen der Regelarbeitszeit sind dem AG vorab
schriftlich mitzuteilen.
Der AG behält sich insbesondere das Recht vor, bei den Stichproben jene Arbeitnehmer zu
überprüfen, die außerhalb der bekannt gegebenen Regelarbeitszeit im Arbeitseinsatz auf der
Baustelle angetroffen werden.
Die tatsächlichen Arbeitszeiten sind in den Bautagesberichten anzuführen (u.a. Anzahl
eingesetzter Personen/Partien, jeweils Arbeitszeiten von – bis, vorzugsweise Namen der
Personen). Dies gilt auch für den Einsatz von Subunternehmern.
Liegt dem AN eine Betriebsvereinbarung bzw. die Zustimmung des Arbeitsinspektorats für eine
längere zulässige Arbeitszeit vor, so ist diese Regelung dem AG vor Inanspruchnahme schriftlich
bekannt zu geben. Dies gilt auch für den Einsatz von Subunternehmern.
00B301W
Baustellenkommunikationstafeln 150/100
Seitens AN sind Baustellenkommunikationstafeln („Politafeln" mit verschiedenen Themen wie z.B.
„noch 4 km", etc.) im Format 150 cm / 100 cm aufzustellen, bei Bedarf umzustellen und zu
räumen. Das Liefern der Baustellenkommunikationstafeln ist nicht Bestandteil dieser
Ausschreibung. Die Beistellung erfolgt durch den AG. Für die zur Abwicklung erforderlichen
Leistungen des Auf- und Abbaus, des Vorhaltens, des Abrufes, etc. sind im LV entsprechende
Positionen vorgesehen. Für die Bemessung der Tafeln inkl. deren Fundamente ist eine Last von
1,75 kN/m2 anzunehmen.
Das zu verwendende Layout und die Aufstellorte werden vom AG bzw. der ÖBA bekanntgegeben
bzw. sind mit diesen abzustimmen. Die Aufstellung erfolgt nach Einrichtung der Verkehrsführung
bzw. Arbeitsbeginn auf Baudauer.
00B301Z
Bereitstellung von ASFiNAG Bestandsdaten
Innerhalb der ASFINAG stehen umfangreiche Bestandsdaten zur Verfügung, die dem
Auftragnehmer auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden:
- PlaDOK Vermessungspläne
- Digitale Katastralmappe (DKM)
- Eigentümerverzeichnis
- Orthophotos (20 cm Auflösung)
- Höhenmodell (Genauigkeit im cm Bereich)
- Lärmdaten
- Entwässerung
Die Unterlagen können bei bestandsdaten.service@asfinag.at angefordert werden und werden
dem AN im Regelfall innerhalb 14 Tagen zur Verfügung gestellt.
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Bei Anforderung der Bestandsdaten gelten für diese nachfolgende Nutzungsbedingungen als
vereinbart:
1. Leistungen:
1.1 Die ASFINAG liefert unter untenstehenden Bedingungen, die oben angeführten digitalen
Bestandsdaten zur ausschließlich eigenen Verwendung des AN für die gegenständliche
Auftragsabwicklung.
2. Rechte und Pflichten des Datennutzers:
2.1 Der Datennutzer darf die Bestandsdaten ausschließlich geschäfts- bzw. unternehmensintern
für die gegenständliche Auftragsabwicklung verwenden. Die Daten sind nach Abschluss des
obigen Verwendungszweckes zu löschen.
2.2 Die Weitergabe der Daten an Dritte, sowie die Vermarktung oder sonst in irgendeiner Form
kommerzielle Verwertung der Daten ist nicht zulässig. Kopien dürfen nur zu
Datensicherungszwecken angefertigt werden.
2.3 Die ASFINAG verweist auf das ihr eigene Urheberrecht bezüglich der übergebenen und mit
„ASFINAG" gekennzeichneten Daten.
2.4 Bei der Veröffentlichung und Verwendung der Daten in diversen Abbildungen ist neben der
Bezeichnung der Bestandsdaten das Logo der ASFINAG sowie die Web Adresse: www.asfinag.at
zu inkludieren. Bei Produkten auf Basis von gelieferten Orthophotos ist folgende Quelle
anzugeben: Copyright: Geoimage.at/LFRZ.
2.5 Daten, welche mit „BEV" gekennzeichnet sind, unterliegen den Nutzungsbestimmungen des
Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen. Für die DKM ist die „BEV
Verpflichtungserklärung Auftragnehmer", für die GDB ist die „BEV Verpflichtungserklärung
Auftragnehmer bei Nutzung von Eigentümerdaten" zu unterschreiben. Diese
Verpflichtungserklärungen werden auf Anfrage an bestandsdaten.service@asfinag.at bzw. im
Zuge einer Anforderung von Bestandsdaten zur Verfügung gestellt.
3. Allgemeines:
3.1 Bezüglich der Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Daten, sowie für
Schäden, die aus solchen Mängeln entstehen, übernimmt die ASFINAG keine Haftung.
Beispielsweise wird darauf verwiesen, dass in den vorliegenden Vermessungsplänen nicht alle
vorhandenen Einbauten enthalten sind.
3.2 Eventuelle Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt behält sich die ASFINAG vor.
00B302 Technische Vertragsbestimmungen - siehe B.3
00B302A Recycling-BaustoffVO – Trennung am Anfallort
Nach Maßgabe des § 6 der Recycling-Baustoffverordnung sind die für den Rückbau festgelegten
Hauptbestandteile im Zuge des Abbruchs am Anfallsort (d.h. auf derselben Baustelle) zu trennen.
Für diese Trennung stellt der AG im Baufeld folgende Flächen und Einrichtungen bereit:
abgesperrtes Baufeld
00B302C
Arbeiten im Bereich der Trassenschutzzone
Für die gegenständlichen Arbeiten wird die Trassenschutzrichtlinie der ASFiNAG (abrufbar unter
http://www.asfinag.net/Home/PlaNT) mit folgenden Erläuterungen bzw. Ergänzungen als
verbindlich erklärt.
Erdarbeiten oder sonstige Arbeiten innerhalb der Trassenschutzzone der ASFiNAG CN.as Linie
unterliegen einer besonderen Sorgfaltspflicht. Unter Trassenschutzzone wird der Bereich jeweils
2 m beidseitig der Lotrechten zur Trassenachse der CN.as Linie verstanden. Die Gesamtbreite
der Trassenschutzzone (Schutzstreifen) beträgt 4m. Innerhalb der Trassenschutzzone sind
jegliche Arbeiten und Lagerungen, sofern die Ausschreibung nicht Arbeiten innerhalb dieser Zone
vorsieht, untersagt.
Soweit die Trassenschutzzone innerhalb des Baubereiches liegt und eine Berührung der
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Schutzzone nicht ausschlossen werden kann, ist die genaue Lage durch händische Suchschlitze
vor Ort zu erkunden und dauerhaft auf Baudauer abzustecken (versichern). Die Suchschlitze sind
grundsätzlich mit der ÖBA abzustimmen und in den betroffenen Bereichen jeweils an den
Richtungsänderungspunkten sowie bei „gradlinigen Verlauf" in einem Abstand von maximal 100
m, bzw. an geplanten Trassenquerungen zu situieren. Sofern im Rahmen der Trassenerhebung
eine Lageabweichung gegenüber der „Planlage" festgestellt wird, ist unverzüglich mit dem CN.as
Koordinator, der Projektleitung sowie der ÖBA Kontakt aufzunehmen.
Ein Befahren der Trassenschutzzone ist ohne Schutzmaßnahmen für jegliche Kraftfahrzeuge
untersagt. Nur nach Herstellung eines entsprechenden Leistungsschutzes wie z.B.
Überschüttung, Überplattung, Leitungssicherung durch Schutzrohr, etc. ist ein temporäres
Befahren möglich. Der Leitungsschutz ist mit dem jeweils zuständigen CN.as Koordinator
schriftlich abzustimmen.
Jegliche Arbeiten innerhalb oder an der Trassenschutzzone sind – unabhängig sonstiger in der
Ausschreibung definierter Freigaben - 14 Tage vor dem tatsächlichen Beginn mit dem CN.as
Koordinator abzustimmen. Dazu ist dem CN.as Koordinator ein Terminplan mit der Beschreibung
der geplanten Arbeiten sowie den angedachten Schutzmaßnahmen vorzulegen. Die Arbeiten sind
stets so zu planen, dass die Zugänglichkeit zur CN.as Trasse, im Besonderen zu den Access
Points und Schachtbauwerken, jederzeit gewährleistet wird.
Eine Beschädigung der Trasse ist dem CN.as Koordinator, der Projektleitung sowie der ÖBA
unverzüglich gemäß Trassenschutzrichtlinie zu melden.
Darüber hinausgehend gelten die Vorgaben der ASFiNAG Trassenschutzrichtlinie. Sämtlich damit
in Zusammenhang stehenden Erschwernisse sind - sofern keine entsprechenden LV-Positionen
vorgesehen - mit den angebotenen Einheitspreise abgegolten.
00B4
Rechtliche Vertragsbestimmungen
Ständige Vorbemerkungen:
1. Rechtliche Vertragsbestimmungen - siehe B.4
Vorrangig zu den "Allgemeinen rechtlichen Vertragsbestimmungen für Bauaufträge" (Teil B.4)
gelten folgende projektspezifische rechtliche Vertragsbestimmungen.
00B402 Normative Verweise
00B402A Normative Verweise gem. ÖNORM
keine Ergänzungen bzw. Abänderungen
00B403 Begriffe
00B403A Begriffe gem. ÖNORM
keine Änderungen bzw. Ergänzungen
00B404 Verfahrensbestimmungen
00B404A Verfahrensbestimmungen gem. ÖNORM
keine Änderungen bzw. Ergänzungen
00B405 Vertrag
00B405D Grundsätze der Materialdisposition
Generell gilt, dass vom AN sämtliche geltenden gesetzlichen Bestimmungen (z.B. AWG 2002,
ALSAG, Deponieverordnung 2008, Bundesabfallwirtschaftsplan, landesrechtliche Bestimmungen,
WRG 1959, Elektroaltgeräteverordnung - EAG VO idgF, usw.) im Zuge der Materialdisposition
einzuhalten sind.
Wenn in der Ausschreibung keine eigenen Leistungspostionen für eine bestimmte Art der
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Entsorgung oder Verwertung/Wiederverwendung enthalten sind, ist das Material vom AN
wegzuschaffen. Soweit die tatsächliche Materialbeschaffenheit den Ausschreibungsunterlagen
(z.B. Baugrunddokumentation, Voruntersuchungen etc.) entspricht, ist in diesem Fall ein
gegebenenfalls abzuführender Altlastenbeitrag unabhängig von der Frage, wer in
öffentlich-rechtlicher Hinsicht nach § 4 ALSAG Beitragsschuldner ist, vom AN zu tragen.
Im Fall von Mehrkostenforderungen des AN sind die geltend gemachten Ansprüche durch
Verfuhrkarten auf Basis von Tagesmengen und Wiegescheinen (bei Bodenaushub: Verfuhrkarten
und Lieferscheine) nachzuweisen.
Im Fall einer Abweichung der tatsächlichen Materialbeschaffenheit von der Dokumentation in der
Ausschreibungsunterlage oder wenn in der Ausschreibung eine bestimmte Art der Entsorgung
bzw. Verwertung/Wiederverwendung vorgesehen ist, ist ein gegebenenfalls anfallender
ALSAG-Beitrag grundsätzlich vom AG zu tragen.
Ein Muster der Verfuhrkarten ist dem Anhang im Teil B.4 zu entnehmen.
00B405E
Abfall
Sofern in den einzelnen Leistungspositionen nichts anderes bestimmt ist, geht das Eigentum an
den Abfällen zum Zeitpunkt des Abbruchs bzw. Aushubs auf den AN über. Der AN ist ab diesem
Zeitpunkt auch Abfallbesitzer iSd AWG.
Soweit der AN selbst zur Sammlung oder Behandlung der jeweiligen Abfallarten berechtigt ist,
sind die Abfälle damit im Sinne des § 15 Abs 5a AWG übergeben und der AN ist gemäß § 15 Abs
5b AWG explizit mit der umweltgerechten Verwertung oder Beseitigung dieser Abfälle beauftragt.
Soweit der AN im Hinblick auf die jeweiligen Abfallarten selbst kein berechtigter Abfallsammler
oder -behandler ist, oder als berechtigter Abfallsammleroder –behandler die Sammlung bzw. die
Behandlung nicht selbst durchführt, hat er zur Erfüllung der in § 15 Abs 5a und 5b AWG
geregelten Vorgaben sicher zu stellen, dass die Abfälle an einen in Bezug auf die Sammlung oder
Behandlung der jeweiligen Abfallart berechtigten Abfallsammler oder -behandler übergeben
werden und die umweltgerechte Verwertung oder Beseitigung dieser Abfälle explizit (dh
nachweislich; zB durch schriftlichen Vertrag oder durch Rechnung mit Ausweisung) beauftragt
wird. Der AN muss sich vor der tatsächlichen Übergabe von Abfällen an einen Abfallsammler
oder –behandler vergewissern, dass die Behandlung der Abfallart vom Umfang der Berechtigung
des Abfallsammlers oder -behandlers umfasst ist.
Alle Verwiegungen (Vollverwiegungen und Leerverwiegungen) haben nur auf geeichten
Wiegevorrichtungen zu erfolgen. Sie sind mittels Wiegescheinen zu dokumentieren.
Verpackungs- und Fahrzeuggewichte sind gesondert auszuweisen. Die Angabe der
Verwiegungsdaten hat in "Tonnen" zu erfolgen.
Auf die Verordnung über die Trennung von Baurestmassen, BGBl 1991/259, wird ausdrücklich
hingewiesen; die in dieser Verordnung normierten Verpflichtungen sind vom AN einzuhalten.
00B405F
Nachweiserbringung
Der AN hat dem AG entweder nachzuweisen, dass er selbst zur Sammlung oder Behandlung der
jeweiligen Abfallarten berechtigt ist, oder aber eine gesetzeskonforme Weitergabe der Abfälle an
einen berechtigten Abfallsammler oder -behandler erfolgt.
Der Nachweis der Berechtigung hat durch einen entsprechenden Auszug aus dem elektronischen
Register der Abfallsammler- und Behandler des Umweltbundesamtes (EDM-Portal – ERAS) zu
erfolgen. Sofern dies nicht möglich ist, ist der Nachweis durch Vorlage der für die Sammlung bzw
Behandlung der Abfälle notwendigen behördlichen Genehmigungen, Bewilligungen,
Zurkenntnisnahmen und Nichtuntersagungen (anlagenrechtliche Genehmigungen,
Gewerbeberechtigung, § 24 AWG-Berechtigung, § 25 bzw § 24a AWG-Erlaubnis) zu erbringen.
Die vorgeschriebenen Aufzeichnungen gemäß Abfallnachweisverordnung und/oder
Abfallbilanzverordnung sind dem AG jedenfalls einmal jährlich sowie am Bauende, über
Aufforderung des AG jedoch zusätzlich binnen 10 Werktagen, vorzulegen.
Die zu führenden Unterlagen (Dokumentationspflicht) müssen so detailliert sein, dass bei einer
(auch unangemeldeten) Überprüfung durch die Abfall- oder Altlastenbehörde sofort mitgeteilt
werden kann, wie Materialien entsorgt wurden, woher zwischengelagerte Materialien stammen,
seit wann sie zwischengelagert werden und wofür diese verwendet werden.
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OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00B405G Umweltbelastung - Immissionsschutz
EUR
LB-B-017
Unbeschadet allfälliger sonstiger gesetzlicher Bestimmungen hat der AN, wenn sich der
Arbeitsbereich (auch Zufahrten) in der Nähe von Wohngebäuden befindet, im Rahmen seiner
vertraglichen Schadenminderungspflicht zumutbare Maßnahmen gegen übermäßige
Erschütterungs-, Lärm-, Geruchs- und Staubentwicklung zu treffen.
00B405H
Umweltbelastung - Umwelt- und Gewässerschutz
Bauarbeiten sind so durchzuführen, dass durch wassergefährdende oder
organismenschädigende Stoffe, wie z.B. Schmier- und Antriebstoffe von Baumaschinen,
Hydrauliköle, Zementwässer, Bauzuschlagstoffe, etc. keine Verunreinigung des Untergrunds oder
von Gewässern stattfindet.
Alle der Mineralöllagerung oder der Manipulation mit derartigen Stoffen, wie z.B. der Betankung,
Wartung, Reparatur oder dem Waschen von Baugeräten sowie der Mineralölanlieferung,
dienenden Flächen sind gegen Versickerung und sonstige Gewässer- bzw.
Grundwasserverunreinigungen zu sichern.
Eine ausreichende Menge an geeigneten Ölbindemitteln ist auf der Baustelle bereit zu halten und
im Bedarfsfall umgehend einzusetzen.
00B405I
Schad und Klagloshaltung
Der AN hält den AG hinsichtlich sämtlicher Kosten, Schäden, Aufwendungen, Ersatzzahlungen
udgl die dem AG aufgrund schuldhafter Verletzungen von Bescheiden sowie sonstigen
umweltrechtlichen Vorgaben (wie z.B. Wasserrecht, Abfallrecht, Naturschutzrecht, Forstrecht,
etc.) durch den AN entstehen, schad und klaglos.
00B405J
Begleitscheine / gefährlicher Abfall
Der AN als Übernehmer von gefährlichem Abfall hat den Begleitschein vorzubereiten,
insbesondere hat er die laufende Nummer am Begleitschein einzutragen. Falls sich der AN für die
Beförderung eines Subunternehmers bedient, ist dieser am Begleitschein vom AN einzutragen
bzw. diese Eintragung vom AN zu veranlassen.
Der AG deklariert nach Übergabe des vorbereiteten Begleitscheins Art, Menge, Herkunft und
Verbleib und die Identifikationsnummer im Begleitschein. Im Anschluss daran wird der
Begleitschein im Original dem AN oder dessen Subunternehmer übergeben. Eine Kopie des
Begleitscheins ist dem AG sofort zu übergeben (Nachweisführung). Die vollständige Kopie ist
dem AG nach Übergabe des Abfalls am Zielort (Sammler oder Behandler) zu übergeben.
00B405K
Auftreten von kontaminiertem Material
Für die grundlegende Charakterisierung des Aushub-, Abtrag-, Ausbruch- und Abbruchmaterials
gemäß ÖNORM S 2126 bzw. Deponieverordnung 2008 sind die entsprechenden
Untersuchungen des AG, welche von diesem im Vorfeld der Ausschreibung veranlasst wurden,
maßgeblich.
Wird im Zuge der Aushub-, Abtrag-, Ausbruch- oder Abbrucharbeiten Material angetroffen,
welches augenscheinlich aufgrund organoleptischer Beurteilung nicht der grundlegenden
Charakterisierung entspricht, ist ehestens der AG zu verständigen. Dem AG ist ein
angemessener Zeitraum einzuräumen, um eine Überprüfung durch eine gemäß AWG befugte
Fachperson oder Fachanstalt durchführen zu können.
Verwiesen wird darauf, dass bei allen Abbruchpositionen, aber auch bei Abbrucharbeiten, die als
Nebenleistung in Positionen inkludiert sind, auch der vom AN gegebenenfalls abzuführende
Altlastensanierungsbeitrag mit den jeweiligen Einheitspreisen abgegolten ist.
Das Wegschaffen des angetroffenen kontaminierten Materials, dessen Verunreinigung nicht
durch den AN im Zuge des Baugeschehens verursacht wurde, wird vom AG vergütet.
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OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00B405N Verwertung/Wiederverwendung und vorgegebene Entsorgung
EUR
LB-B-017
Wenn in der Ausschreibung eigene Leistungspostionen für eine bestimmte Art der Entsorgung
oder Verwertung/Wiederverwendung enthalten sind, ist vom AN gemäß den Grundsätzen des
AWG mit Materialien aus Bauarbeiten so zu disponieren, dass soweit rechtlich möglich, kein
Abfall anfällt. Die vorgesehene Verwertung/Wiederverwendung ist insbesondere auch durch
gezielte Erfassung, Qualitätssicherung, sortenreine Trennung bzw Sortierungen/Behandlungen,
(getrennte/zeitlich beschränkte) Zwischenlagerung zu ermöglichen.
Lässt sich aufgrund des Zustands der anfallenden Materialien (zB Schadstoffbelastung,
Inhomogenität) die Abfalleigenschaft nicht vermeiden, so hat eine Zwischenlagerung und
Behandlung/Aufbereitung nach Möglichkeit so zu erfolgen, dass keine Altlastenbeitragspflicht für
den AG entsteht (z.B. Lagerzeit < 1 Jahr vor Beseitigung bzw. 3 Jahre vor Verwertung gemäß
ALSAG).
Eine etwaige Zwischenlagerung und Aufbereitung hat an den vom AG zur Verfügung gestellten
Flächen zu erfolgen.
Ein im Fall einer vertragswidrigen Disposition mit Abfällen durch den AN gegebenenfalls
anfallender ALSAG-Beitrag ist vom AN zu tragen.
00B405P
Datenformate und Unterlagen
Zur Erstellung und Ausführung von Unterlagen wird auf die Positionen 00B425 bzw. 00B426
verwiesen.
00B405R
Subunternehmer (Wechsel, Hinzuziehung, Zustimmung des AG)
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer jeden beabsichtigten Wechsel eines
Subunternehmers oder jede beabsichtigte Hinzuziehung eines nicht im Angebot bekannt
gegebenen Subunternehmers dem Auftraggeber bekannt zu geben.
Der Einsatz dieser Subunternehmer bei der Leistungserbringung darf nur nach vorheriger
Zustimmung des Auftraggebers erfolgen.
Der AG wird binnen einer Frist von 7 Werktagen ab vollständigem Erhalt der, die
Leistungsfähigkeit und die Eignung des Subunternehmers nachweisenden, Unterlagen
entscheiden, ob der Subunternehmer zugelassen wird oder nicht. Der AG kann bei Vorliegen der
erforderlichen Eignung die Zustimmung zu einem Subunternehmer nur aus sachlichen Gründen
verweigern. Die Zustimmung gilt nur als erteilt, wenn der AG nicht binnen 7 Werktagen nach
Einlangen der vollständigen Mitteilung ablehnt und der Subunternehmer sämtliche
Eignungsvoraussetzungen gemäß Ausschreibung bzw. BVergG erfüllt.
Ein Verstoß gegen die Bestimmungen der kritischen Leistungen (Pos. 00B103A) bzw. gegen die
Bestimmungen zur Namhaftmachung der Subunternehmer (B.1 Pkt. 1.1.25 sowie Pos. 00B103D)
berechtigen den AG zum Rücktritt vom Vertrag im Sinne des B.4 Pkt. 5.8.
00B405S
CE-Kennzeichnungspflichtige Produkte gem. BauPVO
Produkte die in den Regelungsbereich der BauPVO (Verordnung EU 305/2011) fallen dürfen nur
nach Vorliegen gültiger Leistungserklärungen und korrekt angebrachter CE-Kennzeichnung
verbaut
werden.
00B405T
Umgang mit Baustellenabfällen
Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass das Aufkommen von Baustellenabfall (Holz,
Kunststoffe, Metalle, etc.) auf der Baustelle minimiert wird, dass der auf der Baustelle anfallende
Baustellenabfall "sortenrein" getrennt wird und dass gefährliche Abfälle gesichert und von nicht
gefährlichen Abfällen vor Ort getrennt werden.
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OG 01
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LB-B-017
Allgemeine Bestimmungen
EUR
Der Auftragnehmer hat spätestens 14 Kalendertage nach dem tatsächlichen Baubeginn sein
Abfallkonzept (Darstellung, wie der Auftragnehmer mit seinen Abfällen umgeht) zur
Gewährleistung der o.a. Umstände der ÖBA zu übergeben. Das Konzept ist laufend an den
Bauablauf anzupassen und nach jeder erforderlichen Aktualisierung der ÖBA zu übergeben.
Sämtliche diesbezüglichen Aufwendungen sind mit den Baustellengemeinkosten abgegolten.
00B406 Leistung, Baudurchführung
00B406A Leistung - Beginn und Beendigung der Leistung
Termine:
Als vertraglich relevante Termine gelten die nachstehend angeführten Terminfestlegungen,
sofern im Schlussbrief, unter Berücksichtigung allfälliger Einwendungen des AN, keine
abweichenden oder ergänzenden Termine festgelegt werden.
Als vertraglicher Baubeginn ist, soweit nicht explizit anders festgelegt, bei der Kalkulation das
Ende der Zuschlagsfrist zzgl. 30 KT Dispositionsfrist anzusetzen.
Die oben angeführte Dispositionsfrist steht dem AN von der Auftragserteilung bis zum
vertraglichen Baubeginn zu (Der Vertrag sieht nur einen vertraglichen ist gleich tatsächlichen
Baubeginn vor.).
Termin / Ausführungsfrist
Leistungsbeginn
Aufnahme Naturmaße neue LSW Kassetten
Baubeginn
Ende Verkehrsbehinderung
Bauzeit
Gesamtfertigstellung
Sperre der Auffahrt Herzogenburg Stadt RFB
Krems und Sperre der Abfahrt Herzogenburg Nord
RFB Krems
Frist / Dauer
nach Auftragserteilung,
voraussichtlich Juni /
Juli 2022
max. 21 KT nach
Auftragserteilung bzw.
bis zum vereinbarten
Termin
frühestens 12.09.2022
spätestens 20.10.2023
max. 6 Wochen bzw.
42 KT ab Baubeginn
spätestens 29.10.2023
max. je 1 Wochenende
Projektabschluss
-
-
-
-
-
-
voraussichtlich
28.02.2024
-
-
-
-
-
-
Pönale
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Erläuterung zu Spalte Pönale:
ZT: verbindlicher Zwischentermin (ohne Pönale)
P: Pönalisierter Termin (Pönale gemäß Pos 00B406P)
SP: Stichtagpönale (Pönale gemäß Pos 00B406Q)
AP: Stundenpönale Allgemein (Pönale gemäß 00B406T)
NP: Stundenpönale Nachteinsätze (Pönale gemäß Pos 00B406T)
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OG 01
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Allgemeine Bestimmungen
EUR
LB-B-017
Die für den jeweiligen Termin relevanten Pönalvorgaben werden in der Spalte "Pönale"
eingetragen. Je nach Erfüllungsdruck können mehrere Pönalbestimmungen für einen Termin
maßgeblich sein.
Beispiel 1:
Termin /
Ausführungsfrist Frist / Dauer Pönale
Fertigstellung
Rohbau ÜZ 100 KT nach Baubeginn ZT
Der Termin "Fertigstellung Rohbau" wird als verbindlicher Zwischentermin festgelegt.
Beispiel 2:
Termin /
Ausführungsfrist Frist / Dauer Pönale
Verkehrsfreigabe 250 KT nach Baubeginn SP,P
Für den Termin "Verkehrsfreigabe" kommen die Pönalbestimmungen für "Pönalisierter Termin"
(Position 00B406P) sowie die Pönalbestimmungen für "Stichtagspönale" (Position 00B406Q) zur
Anwendung.
Beispiel 3:
Termin /
Ausführungsfrist
Frist / Dauer
Verkehrsumlegung
von einstreifig auf
jeweils Sonntag bis 09:00
zweistreifig
Uhr
(Wochenendarbeite
n)
Pönale
AP
Für den Termin "Verkehrsumlegung von einstreifig auf zweistreifig" kommen die
Pönalbestimmungen für "Allgemeine Stundenpönale" (Position 00B406T) zur Anwendung.
00B406C
Leistung - Einbauten
Grundsätzlich sind nachstehende Einbauten im Baufeld vorhanden:
CNAS im Bereich der Böschung / des Begleitweges
Alle üblicherweise zu erwartenden Erschwernisse, welche bei der Leistungserbringung durch die
in der Ausschreibung bekanntgegebenen Einbauten und Freileitungen entstehen sowie
Vorkehrungen und Maßnahmen zum Schutz von Einbauten und Freileitungen, die im
Einvernehmen mit dem jeweiligen Leitungsträger zu treffen sind, sind mit den Einheitspreisen
abgegolten.
00B406F
Leistung - Regelarbeitszeiten AG
Arbeiten die im Beisein der ÖBA oder sonstiger AG-Vertreter zu erfolgen haben (zB laufende
Qualitätskontrollen, Ausmaßermittlungen, Baubesprechungen), sind tunlichst während der
Regelarbeitszeit dieser Mitarbeiter durchzuführen.
Als Regelarbeitszeit der ÖBA wird festgelegt:
Mo. - Do. 08:00 Uhr - 17:00 Uhr
Fr. 08:00 Uhr - 14:00 Uhr
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OG 01
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Allgemeine Bestimmungen
Als Regelarbeitszeit sonstiger AG-Mitarbeiter wird festgelegt:
LB-B-017
EUR
Mo. - Do. 08:30 Uhr - 16:00 Uhr
Fr. 08:30 Uhr - 13:00 Uhr
00B406H
Leistung - Erfassung von Arbeitsunfällen
Das Thema Arbeitssicherheit bzw. Baustellensicherheit ist ein wesentliches Anliegen der
ASFiNAG. Aus diesem Grund ist es dem AG wichtig, sämtliche Arbeitsunfälle zu erfassen und
einer Auswertung zuzuführen. Die Erfassung der Unfälle ist mittels einer bei der Projektleitung
anzufordernden Excel-Liste durchzuführen. Das Format der Liste muss unverändert bleiben, da
sonst die Auswertung AG-intern nicht mehr möglich ist.
In weiterer Folge ist diese Liste monatlich, wenn nicht anders im Vertrag angeführt, am ersten
Werktag des Folgemonats vom Auftragnehmer elektronisch an den Projektleiter des AG, die ÖBA
und an den Baustellenkoordinator (sofern vorhanden) abzuliefern. Das gilt auch für
Leermeldungen.
00B406J
Leistung - veränderliche Preise / Preisumrechnung
Sofern in den nachfolgenden LG00-Postionen 00B406K – 00B406O nichts Anderes geregelt ist,
gilt für die Preisumrechnung folgendes:
Die Preise sind in allen Preisanteilen als veränderliche Preise anzubieten und gelten als solche
vereinbart.
Sollte einer der vereinbarten Indizes nicht mehr verlautbart werden, gilt der dann an seine Stelle
tretende Index.
Die Preisumrechnung aller sonstigen Leistungsbücher sowie sonstiger Leistungsgruppen erfolgt,
sofern dafür nicht eigens eine Preisumrechnung festgelegt wurde, nach den
Baukostenveränderungen für Baugewerbe und Bauindustrie (WKO).
Ein Preisnachlass unterliegt immer der Gleitung.
Für Fremdleistungen und Baustofflieferung bzw. Abrechnung nach tatsächlichem Rechnungswert
kommt keine Preisumrechnung zur Anwendung, da diese stets mit der aktuellen Preisgrundlage
abgerechnet werden. Für die Berechnung des Mehr-/Minderverbrauches bzw. für etwaige
Qualitätsabzüge beim Asphalt bzw. bei Betondecken ist die Preisumrechnung zu berücksichtigen.
Preisumrechnung - Schwellenwert:
Der Punkt 5.2.2 Erreichen des Schwellenwertes ÖNORM B2111 gelangt für die Preisumrechnung
nicht zur Anwendung.
Abweichend zu 5.2.2 ÖNORM B2111 wird daher für die Preisumrechnung folgendes festgelegt:
Die Preisumrechnung erfolgt unabhängig vom Erreichen des Schwellenwertes. Bei Veränderung
der Preisumrechnungsgrundlage (Index) sind daher der Preis bzw. die Preisanteile entsprechend
der Veränderung umzurechnen.
00B406K
Leistung - Preisumrechn. Leistungsgruppen LB-VI
Für den Anteil "Lohn" wird der Baukostenindex für den Brücken- Straßen und
Siedlungswasserbau (Subindex "Lohn") herangezogen.
Für die Leistungsgruppen LG 01 - 08, 10 bis 12, 19 bis 22, 25, 26, 28, 29, 32, 35, 36, 41, 42,
45 bis 47, 51, 53, 58, 90 und 98 der Standardisierten Leistungsbeschreibung Verkehr und
Infrastruktur (LB-VI) erfolgt für den Anteil "Sonstiges" die Preisumrechnung nach den
gleichlautenden Subindizes der von der Statistik Austria herausgegebenen Baukostenindizes
für Brücken- Straßen und Siedlungswasserbau.
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OG 01
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Allgemeine Bestimmungen
EUR
LB-B-017
Für die Leistungsgruppen LG 09, 13 bis 15 der Standardisierten Leistungsbeschreibung
Verkehr und Infrastruktur (LB-VI) erfolgt für den Anteil "Sonstiges" die Preisumrechnung nach
den gleichlautenden Subindizes der von der
Statistik Austria herausgegebenen Baukostenindizes Siedlungswasserbau.
Die Preisumrechnung der Leistungsgruppen LG 37, 52 und 57 der LB-VI erfolgt für den Anteil
"Sonstiges" nach den u.a Subindizes der von der Statistik Austria herausgegebenen
Baukostenindizes für Brücken- Straßen und Siedlungswasserbau:
LG 37
LG 52
LG 57
Antriebe
Stahlwasserbau
Steinschlagschutznetz
systeme
Sanierung von
Altlasten u.
kontaminierten
Flächen
LG 35
LG 22
LG 58
Die Preisumrechnung der Leistungsgruppen LG 31 und 43 der LB-VI erfolgt für den Anteil
"Sonstiges" nach den Subindizes der von der Statistik Austria herausgegebenen
Baukostenindizes für Brücken- Straßen und Siedlungswasserbau bezogen auf
Unterleistungsgruppen:
ULG 31
01
ULG 31
02
ULG 31
03-07
ULG 43 01
ULG 43
02-03
ULG 43
04-12
00B406P
Betonarbeiten – Beton LG 31_1
Betonarbeiten – Bewehrung LG 31_2
Betonarbeiten – Schalung und Diverses LG 31_3-7
Straßenausrüstung – RHS aus Stahl LG 43_1
Straßenausrüstung – RHS aus Beton LG 43_2-3
Straßenausrüstung – Diverses LG 43_4-12
Leistung - Vertragsstrafe (Termine)
In Ergänzung zu der dem Teil B.4 zugrunde liegenden ÖNORM (B 2118 bzw. B 2110), Punkt
6.5.3, wird eine Vertragsstrafe für die Nichteinhaltung der gem. "Beginn und Beendigung der
Leistung" bzw. bei Vertragsabschluss festgelegten pönalisierten Termine wie folgt vereinbart:
1 Promille der ursprünglichen Auftragssumme (Brutto) je Kalendertag
Diese Vertragsstrafe fällt unter die Kategorie „Terminverzug" und wird vom
Brutto-Rechnungsbetrag in Abzug gebracht. (Die Vertragsstrafe wird nicht mit der Umsatzsteuer
beaufschlagt.)
00B406S
Vertragsstrafe kritische Leistungen
Im Falle dass die unter Position 00B103A definierten kritischen Leistungen nicht vom
Auftragnehmer selbst erbracht werden, so wird für jeden Arbeitstag, an dem der Auftragnehmer
gegen die Bestimmungen der Position 00B103A (Einsatz eines Subunternehmers) verstößt, eine
Vertragsstrafe in der Höhe von 1 Promille max. jedoch EUR 7.500,- festgelegt.
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11.05.2022
OG 01 LB-B-017
Allgemeine Bestimmungen
EUR
Diese Vertragsstrafe fällt nicht unter die Begrenzung der Vertragsstrafe von 5 % für Verzug gem.
ÖNORM B2110/2118, Punkt 6.5.3.1 und wird Ihrerseits mit 5% der ursprünglichen
Auftragssumme begrenzt. Diese Vertragsstrafe fällt unter die Kategorie „sonstige Abzüge" und
wird vom Netto-Rechnungsbetrag in Abzug gebracht (Die Vertragsstrafe wird nicht mit der
Umsatzsteuer beaufschlagt.).
00B406U Leistung - Vertragsstrafe (Unterweisung Personal)
Vor Baubeginn ist das vom AN auf der Baustelle eingesetzte Personal nachweislich entsprechend
dem Merkblatt "Verhalten auf der Autobahnen", insbesondere hinsichtlich dem Thema der
Baustellenabsicherung, zu unterweisen. Dies gilt auch für Subunternehmer des AN (wie z.B.
LKW-Fahrer, etc.).
Das auf der Baustelle eingesetzte Personal hat die vor bzw. spätestens bei der ersten
Baustellenbetretung erfolgte Unterweisung mittels Unterschrift zu bestätigen. Die Bestätigungen
sind dem AG (bzw. auf Anweisung dessen beauftragtem Vertreter) zeitnah zur Kenntnis zu
bringen, die Originale sind vom AN vor Ort bereitzuhalten und mit der Schlussrechnung
gesammelt zu übergeben.
Für jede auf der Baustelle angetroffene, nicht nachweislich unterwiesene Person des ANs wird
eine Vertragsstrafe in Höhe von EUR 500,- festgelegt. Diese Pönale fällt nicht unter die
Begrenzung der Vertragsstrafe von 5 % für Verzug gem. ÖNORM B2110/2118, Punkt 6.5.3.1.
Diese Vertragsstrafe fällt unter die Kategorie „Terminverzug" und wird vom
Brutto-Rechnungsbetrag in Abzug gebracht. (Die Vertragsstrafe wird nicht mit der Umsatzsteuer
beaufschlagt.)
00B406V
Leistung - Vertragsstrafe (Verkehrssicherung)
Werden vom AN oder dessen Subunternehmern Schäden oder Veränderungen jeglicher Art bei
der Baustellenabsicherung (entgegen des Bescheides) erkannt, so sind diese so rasch wie
möglich zu beheben. Bei Gefahr in Verzug, nach einem Unfall, bei außergewöhnlichen
Witterungsereignissen etc. ist die zuständige Autobahnmeisterei umgehend und nachweislich in
Kenntnis zu setzen!
Werden vom AG oder dessen Vertretern Mängel erkannt und nachweislich dem AN bekannt
gegeben, so sind diese ebenfalls so rasch wie möglich zu beheben. Die Einmeldung (wer, wann),
die Art des Mangels (was, wo), die Zeitvorgabe (bis wann muss der Schaden behoben sein) und
die Mängelbehebung (was wurde wann gemacht), ist nachweislich mittels beigestelltem Formular
zu dokumentieren.
Die erfolgte Mängelbehebung ist dem AG (bzw. auf Anweisung dessen beauftragtem Vertreter)
nachweislich zur Kenntnis zu bringen, die Originale sind vom AN vor Ort bereitzuhalten und mit
der Schlussrechnung gesammelt zu übergeben.
Für jeden nicht bis zum festgelegten Zeitpunkt behobenen Mangel wird eine Vertragsstrafe in
Höhe von EUR 700,- festgelegt. Je Kalendertag ist die Pönale mit dieser Höhe begrenzt. Diese
Pönale fällt nicht unter die Begrenzung der Vertragsstrafe von 5 % für Verzug gem. ÖNORM
B2110/2118, Punkt 6.5.3.1.
Im Falle einer nicht zeitgerechten Wiederherstellung wird aufgrund der hohen Sicherheitsrelevanz
ohne Setzung einer Nachfrist eine Ersatzvornahme z. B. durch die Autobahnmeisterei
durchgeführt, deren Kosten dem AN zusätzlich zur Pönale in der Teil- bzw. Schlussrechnung in
Abzug gebracht werden.
Wird dem AN die Verkehrsabsicherung beigestellt, werden die Termine so vereinbart, dass eine
Mängelbehebung in der Regelarbeitszeit des AN möglich ist.
Wird die Absicherung durch den AN selbst beigestellt und betreut, muss eine allfällig erforderliche
Mängelbehebung auch außerhalb der Regelarbeitszeit des AN, von Baubeginn bis Bauende, in
der die Absicherung aufgestellt ist, durchgeführt werden. Zu Spitzenzeiten des Verkehrs (an
Werktagen morgens und abends, außer anders vom AG der Ausschreibung vorgegeben) sind
durch den AN Kontrollfahrten durchzuführen.
Diese Vertragsstrafe fällt unter die Kategorie „Terminverzug" und wird vom
Brutto-Rechnungsbetrag in Abzug gebracht. (Die Vertragsstrafe wird nicht mit der Umsatzsteuer
beaufschlagt.)
ABK-LV V8.3a-BC23
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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
11.05.2022
OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00B406X Leistung - Vertragsstrafe (Bestandsunterlagen/Bestandsdoku.)
EUR
LB-B-017
Bei Erstellung der Bestandsunterlagen durch den AN selbst gilt als Frist für die Vorlage: 30
Kalendertage nach Übernahme (00B426G).
Sofern im Rahmen der Mängelbehebung eine Anpassung der Bestandsunterlagen erforderlich
wird, gilt als Frist für die erneute Vorlage: 30 Kalendertage nach Abschluss der Mängelbehebung
Bei Erstellung der Bestandsunterlagen durch einen gesonderten AN gelten 6 Wochen nach
Aufforderung durch den gesonderten AN als vereinbart (00B426H).
Im Falle des Verzuges hat der AN ein Pönale von EUR 100 pro Kalendertag zu leisten.
Diese Pönale fällt nicht unter die Begrenzung der Vertragsstrafe von 5 % für Verzug gem.
ÖNORM B2110/2118, Punkt 6.5.3.1.
Diese Vertragsstrafe fällt unter die Kategorie „Terminverzug" und wird vom
Brutto-Rechnungsbetrag in Abzug gebracht. (Die Vertragsstrafe wird nicht mit der Umsatzsteuer
beaufschlagt.)
00B406Z
Leistung - Nachtfahr- und Wochenendfahrverbot
Für die notwendigen Ausnahmen vom Nacht- bzw. Wochenendfahrverbot muss der
Auftragnehmer rechtzeitig sorgen. Alle dafür erforderlichen Kosten trägt der Auftragnehmer und
sind mit den Einheitspreisen abgegolten.
00B407 Leistungsabweichung und ihre Folgen
00B407A Vertragsabwicklung über PROVIA
Die Kommunikation zu gegenständlichem Vertrag erfolgt über ProVia. Dies bedeutet, dass
vertragsnahe Themen über ProVia bekannt zu geben sind. Dazu zählen allgemeine Themen wie
Informationen zu Änderungen im Unternehmen, Änderung des bevollmächtigten Vertreters oder
das Ersuchen um Zustimmung bei Änderungen zu Subunternehmern oder Änderungen beim
Personaleinsatz.
Im Weiteren sind Mehrkostenforderungen (MKFs) dem Grunde und der Höhe nach über ProVia
einzureichen, sofern keine Einreichung über exakt vorgesehen ist. Die Einreichung der Höhe hat
in signierter Form zu erfolgen, entweder durch qualifizierte elektronische Signatur (außerhalb von
ProVia), oder durch unterfertigtes und eingescanntes Dokument. Änderungsaufträge werden über
ProVia zur Verfügung gestellt und sind vom Auftragnehmer auf ProVia zu bestätigen.
00B408 Rechnungslegung, Zahlung und Sicherstellungen
00B408B Rechnungslegung - zusätzliche Unterlagen für Schlussrechnung
Im Zuge der Schlussrechnung sind sämtliche Abrechnungspläne der ÖBA zu übergeben.
Abrechnungsgrundlagen (Beilagen/Planauszüge, Feldaufnahmeblätter, Regieaufträge/-berichte)
und Aufmaßblätter sind, sofern sie im Zuge der Abschlagsrechnungen bereits übergeben wurden,
im Zuge der Schlussrechnung nicht nochmalig zu übergeben.
Mit der Legung der Schlussrechnung und in weiterer Folge als Voraussetzung für die Bezahlung
müssen jedenfalls nachfolgende Unterlagen bei der ÖBA vorliegen:




Datenträger
Unterfertigte Aufmaßblätter
Sämtliche Abrechnungspläne
Unterfertigte Abrechnungsgrundlagen (Beilagen/Planauszüge, Feldaufnahmeblätter,
Regieaufträge/-berichte)
• Unterfertigte Lieferscheine und Entsorgungsnachweise, sofern für die Abrechnung
erforderlich
sowie (soweit zutreffend)
• sämtliche vertragsgemäß geforderten Abnahme- und Übernahmeprotokolle
(z.B.Bewehrungsabnahmen, Abnahme von Bauteilen, die nicht mehr zugänglich
ABK-LV V8.3a-BC23
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
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INS LSW SCHREBERGARTEN OV

Seite 18/62
LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
OG 01
11.05.2022
LB-B-017
Allgemeine Bestimmungen
EUR
sind,Teilübernahmen etc.)
• das Übernahmeprotokoll des gesamten Werkes
• sämtliche Prüfprotokolle von Eignungs-, Güte- und Kontroll-, Abnahme- und
• Funktionsprüfungen
• zugelassene Sicherstellungsmittel
• Bautagesberichte
• Bestandspläne
• Entlastungserklärung (Anrainerentlastungsbestätigung) der Grundbesitzer, Anrainer und
Gemeinden
• sonstige im Vertrag geforderten Unterlagen
Anrainerentlastungsbestätigung:
Mit der Schlussrechnung hat der AN die Bestätigung der Grundbesitzer, Anrainer, durch den
Baubetrieb geschädigter Dritter und Gemeinden vorzulegen, dass diese mit der Instandsetzung
ihrer Grundstücke einverstanden sind und aus dem Titel: Flurschäden, Wegbenützung,
Deponien, sowie Schäden Dritter gem. ÖNORM B 2118 keine wie immer gearteten Forderungen
an den AG und AN stellen werden.
Sollte eine solche Bestätigung verweigert werden, so hat der AN nach Abschluss aller Arbeiten
rechtzeitig, vor dem Schlussrechnungsgespräch, beim AG um die Entlastung von der Beibringung
der Anrainerbestätigung anzusuchen.
00B408D
Rechnungslegung - Datenträger Abrechnung
Der gegenständliche Leistungsgegenstand ist mittels EDV abzurechnen. Es ist die hiefür geltende
ÖNORM A 2063 einschließlich dem Datenträgeraustausch anzuwenden. Wird für die Abrechnung
kein Datenträger seitens des AN zur Verfügung gestellt, oder kann er mangels
ÖNORM-Gerechtheit (auch nach Verbesserungsaufforderung) nicht verarbeitet werden, so wird
der Mehraufwand für die Ausmaß- und Rechnungsprüfung von der betreffenden Rechnung
einbehalten. Der Bieter haftet für die Qualität seiner Daten und hält den AG, im Fall eines
Virenbefalles des Datenträgers, schadlos.
00B408E
Rechnungslegung - Abrechnungsgliederung
Der AN ist verpflichtet, im Rahmen der Abrechnung an der Erfüllung der Anforderungen des AG
hinsichtlich der Gliederung in wirtschaftliche Einheiten und Vorgänge bauwirtschaftliches
Controlling mitzuwirken. Dies bedeutet insbesondere, dass bereits die Ausmaßblätter und die
Mengenberechnung der Gliederung des AG entsprechen müssen. Entfällt eine Position auf
mehrere wirtschaftliche Einheiten, sind die Teilansätze je Einheit in gesonderten Ausmaßblättern
auszuweisen.
Folgende wirtschaftlichen Einheiten sind vorgesehen:
vss. mehrere Kostenstellen (wird bei Auftragserteilung bekannt gegeben)
Die Detaildarstellung ist im Rahmen des Abrechnungsstartgespräches mit dem AG abzustimmen.
Allfällige daraus resultierende Mehrkosten sind mit den Einheitspreisen abgegolten.
00B408G
Rechnungslegung - Ausmaßermittlung Ausmaßblätter
Die generelle Form und der Aufbau des Ausmaßblattes sind vorab zwischen AN und AG
abzustimmen.
Nach erfolgter Abstimmung sind die Ausmaßblätter durch den AN und die ÖBA zu fertigen. Nicht
einvernehmlich abgestimmte Ausmaßblätter dürfen in die Mengenberechnung nicht
aufgenommen werden. Zeitverzug, der auf die nicht fortlaufend erfolgte Erstellung der
Ausmaßblätter zurückzuführen ist, geht zu Lasten des AN.
Grundsätzlich hat das Abrechnungsprozedere gemäß Abrechnungsleitfaden zu erfolgen.
ABK-LV V8.3a-BC23
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
IHHI Ingenieurbüro e.U.S33 Kremser Schellstraße
INS LSW SCHREBERGARTEN OV

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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
11.05.2022
OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00B408M Rechnungslegung - Pönale Schlussrechnung
EUR
LB-B-017
Die Schlussrechnung ist binnen 3 Monaten nach Übernahme der Leistung durch den AG vom AN
vorzulegen. Im Falle des Verzuges bei der Rechnungslegung hat der AN ein Pönale von 0,1
Promille der Schluss- bzw. Teilschlussrechnungssumme pro Kalendertag, mindestens jedoch
EUR 100,-- pro Kalendertag, zu leisten.
Diese Vertragsstrafe fällt unter die Kategorie „Terminverzug" und wird vom
Brutto-Rechnungsbetrag in Abzug gebracht. (Die Vertragsstrafe selbst wird nicht mit der
Umsatzsteuer beaufschlagt.)
00B408N
Rechnungslegung - Teilschlussrechnung unzulässig
Die Vorlage von Teilschlussrechungen ist nicht zulässig.
00B408P
Digitale Rechnungslegung – Digitale Abrechnungsbeilagen
Die Rechnungslegung über https://www.erechnung.gv.at ist hinsichtlich der Beilagen auf 50 MB
beschränkt und manche Formate, wie .onre, sind nicht hochladbar. Es ist daher ausreichend, bei
der Rechnungseinreichung über https://www.erechnung.gv.at die Rechnung selbst (ohne
Rechnungsbeilagen) einzureichen. Neben der Rechnungslegung über
https://www.erechnung.gv.at ist zeitgleich eine Kopie (hier inkl. aller Beilagen) wie folgt
vorzulegen:
Die Rechnungskopie inkl. aller Beilagen ist in digitaler Form per Email an die Projektleitung und
an die Örtliche Bauaufsicht zu senden.
Die Beschriftung der Dateien hat wie folgt zu erfolgen:
Bestellnummer_1.TR_Original
oder
Bestellnummer_1.TR_Prüfexemplar
oder
Bestellnummer_1.TR_BeilageXY
00B410 Übernahme
00B410A Übernahme - Gesamtübernahme
Es ist für sämtliche Teile der Leistung nur eine Übernahme (Gesamtübernahme) vorgesehen,
auch wenn Teile der Leistung bereits vor Übernahme benutzt werden.
00B414 Haftungsbestimmungen
00B414A Haftungsbest-verlängerte Gewährleistung
In Ergänzung zu den Gewährleistungsfristen zu der dem Teil B.4 zugrunde liegenden ÖNORM (B
2118 bzw. B 2110) bzw. sonstiger einschlägiger Richtlinien und Normen werden für die
nachfolgenden Leistungen folgende verlängerte Gewährleistungsfristen anstatt den
Gewährleistungsfristen der ÖNORM B2110, B2118 sowie sonstigen einschlägigen Normen und
Richtlinien festgelegt:
ABK-LV V8.3a-BC23
Leistung / Gewerk
Lärmschutzwand / Lärmschutz Gewährleistungsfrist
5 Jahre

- -
-
- -
--

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Leistungsverzeichnis
OG 01
11.05.2022
Allgemeine Bestimmungen
-
-
EUR
LB-B-017
-
-
Die Höhe des Haftrücklasses wird für die verlängerte Gewährleistungsfrist wie folgt berechnet:
Für die Berechnung der Höhe des Haftrücklasses, werden die fortgeschriebenen
Verdienstsummen (Lohn + Sonstiges) Brutto der Schlussrechnung der entsprechenden
Leistungspositionen des LVs herangezogen.
Bei der verlängerten Gewährleistungsfrist für die Beschaffung von Ersatzteilen ist für den
verlängerten Zeitraum kein Haftrücklass erforderlich.
00B414E

Beweissicherung AN
Der Auftragnehmer hat rechtzeitig vor Ausführung der Leistungen im Einvernehmen mit dem
Eigentümer/den Eigentümern bzw. der Verwaltung eine schriftliche Zustandsfeststellung von
gefährdeten Bauwerken, sowie Straßen und Ver- und Entsorgungsleitungsanlagen usw. mit
entsprechender Fotodokumentation zu verfassen und diese dem AG in Kopie zu übergeben.
Sofern im Leistungsverzeichnis dafür keine gesonderte Position aufgenommen wurde sind die
diesbezüglichen Aufwendungen mit den angebotenen Einheitspreisen abgegolten.
00B416
BauKG
Der AN verpflichtet sich dem Projektleiter beziehungsweise Planungskoordinator /
Baustellenkoordinator nach BauKG folgende Unterlagen zu übergeben:
00B416A
BauKG gesamt
BauKG Bauzeitplan:
Der Bauzeitplan ist 14 KT nach Auftragsvergabe zu übergeben.
BauKG Baustelleneinrichtungsplan:
Der Baustelleneinrichtungsplan ist 14 KT vor Baubeginn vorzulegen.
BauKG Alarmplan:
Der Alarmplan ist bei Baubeginn auf der Baustelle anzuschlagen.
BauKG Fluchtwegplan:
Der Fluchtwegplan ist spätestens bei Baubeginn auf der Baustelle anzuschlagen.
BauKG Firmenliste:
Die Firmenliste, in der der AN und seine voraussichtlichen Subunternehmer mit Ansprechpartner,
Adresse und Telefonnummer genannt sind, ist spätestens 14 KT vor Baubeginn vorzulegen.
BauKG prüfpflichtige Anlagen:
Eine Liste über alle verwendeten prüfpflichtigen Anlagen und Einrichtungen ist spätestens bei
Baubeginn vorzulegen.
BauKG Baustellenevaluierung:

Die Baustellenevaluierung ist laufend durchzuführen.
00B417 Güte- und Funktionsprüfungen
00B417B Güte- u. Funktionsprüf. - Beton, Sachverst.

Güte- und Funktionsprüfungen:
Vom AG wird ein Sachverständiger für Beton beigezogen, der die Betonarbeiten (Versuche,
Betonzusammensetzung, Herstellung, Verarbeitung, Nachbehandlung, Erst- und
Konformitätsprüfungen) begleitend überwacht und die Identitätsprüfungen durchführt.
Vom AN sind der ÖBA bzw. dem Betonsachverständigen alle erforderlichen Unterlagen
rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

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Leistungsverzeichnis
11.05.2022
OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00B417C Güte- u. Funktionsprüf. - akkr. Anstalt
EUR
LB-B-017
Güte- und Funktionsprüfungen:
Erforderliche Prüfungen sind von akkreditierten Anstalten durchzuführen.
00B417D
Güte- u. Funktionsprüf. - Abnahme im Werk

Güte- und Funktionsprüfungen:
Bei vertragsgemäßen Überprüfungen, Abnahmen in Herstellwerken etc. werden die daraus
resultierenden Aufwendungen des AG und dessen Vertreter (wie zB. Fahrtkosten, notwendige
Nächtigungen, Arbeitszeit, Wartezeit) vom AG selbst getragen. Sollten weitere (als ursprünglich
vorgesehene) Überprüfungen, Abnahmen aus Gründen die der Sphäre des AN zuzuordnen sind
notwendig werden (z.B. weil Leistungsmerkmale nicht erreicht werden), so werden die daraus
resultierenden Aufwendungen des AG (und dessen Vertreter) dem AN in Rechnung gestellt.

00B424 Webbasierte Projektplattformen
00B424A Projektabwicklung über ASFINAG Projektplattform "exakt"
SFH-142842  PROVIA 78297, S33 INLS Schrebergartensiedlung RFR km 12,365-13,098,  Leistungsverzeichnis


OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00 Projektspezifische Bestimmungen
B.5 Leistungsverzeichnis
S33 INLS, Schrebergartensiedlung RFR km12,365-13,098, Bauleistungen
B.5 Leistungsverzeichnis


Der Auftraggeber wird dieses Projekt über die webbasierte ASFINAG Projektplattform exakt
abwickeln.

Die Installation einer eigenen Software zur Verwendung von exakt ist durch den Auftragnehmer
nicht erforderlich.
Für die Dauer des Projekts erfolgen die gemeinsame Ablage und der direkte Austausch
sämtlicher projektrelevanter Dokumente (Aktenvermerke, Besprechungsprotokolle, Pläne etc.)
aller Projektbeteiligter über diese Applikation.

Da vom Auftraggeber ein "exakt"-Projektraum für dieses Projekt verwendet wird, ist der
Auftragnehmer verpflichtet, die Projektabwicklung über "exakt" durchzuführen.
Darüber hinaus wird auch die "Technische Bestandsdokumentation über die "exakt" Plattform
abgewickelt.

Nach Auftragserteilung werden vom Auftraggeber im zugehörigen "exakt"-Projektraum die
benötigten Benutzerzugänge angelegt. Für einen gültigen Benutzerzugang in das
ASFINAG-IT-Netzwerk sind eine gültige Mailadresse und eine Mobiltelefonnummer erford




OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00 Projektspezifische Bestimmungen
B.5 Leistungsverzeichnis
S33 INLS, Schrebergartensiedlung RFR km12,365-13,098, Bauleistungen
B.5 Leistungsverzeichnis


erlich
(2-Faktor-Authentifizierung).
Grundlegende Informationen zur Projektplattform exakt sind der Beilage "Infofolder exakt extern"
zu entnehmen, bzw. kann dieser bei der vergebenden Stelle angefordert werden.
Es findet in der Regel nach Auftragserteilung ein "exakt"-Startgespräch der ÖBA mit dem AG
statt. Nach Erfordernis kann dieser oder ein weiterer Termin auch mit weiteren externen
Projektbeteiligten erfolgen.
00B425 Vorgaben für die Erstellung von Unterlagen
00B425A Verwendbare Datenträger
Als Datenträger für Unterlagen sind zu verwenden:
• CD-ROM für < 700 MB Speicherkapazität (700 MB, MS-DOS kompatibel)
• DVD für > 700 MB Speicherkapazität
• alle Datenträger müssen beschriftbar sein.
00B425B
Datenträger Inhaltsverzeichnis
Datenträger sind in abgeschlossener Form dem AG zu übergeben (ein nachträgliches Hinzufügen
von Dateien darf nicht möglich sein).
Das Inhaltsverzeichnis ist als Textfile auf den Datenträger zu schreiben und auch in gedruckter
Form zu übergeben, es beinhaltet als Mindestumfang:

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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
11.05.2022
OG 01 Allgemeine Bestimmungen
• den vollständigen Dateinamen zugeordnet zum Planinhalt
• die Dateigröße
• die Versionsnummer
• das Datum der letzten Änderung
00B425C Datenformate für Texte und Listen
EUR
LB-B-017
Für Texte und Listen sind Programme, die mit MS Office 2010 (Word, Excel) gelesen und
bearbeitet werden können, zu verwenden.
Für sämtliche digitalen Dokumente (vom AG übergebene und vom AN erstellte Dokumente) ist
eine chronologisch gereihte Liste, die mit MS-Excel gelesen und bearbeitet werden kann, zu
erstellen.
Planlisten (Verzeichnisse) sind unter Berücksichtigung der LG-Struktur aufzubauen.
Listen müssen folgenden Mindestumfang aufweisen:
• Vollständiger Dateiname
• Beschreibung des Inhalts
• Kennzeichen für AG-Beistellung
00B425D
Datenformate für Pläne

Digital erstellte Pläne sind gemäß ASFiNAG Dokumentationsrichtlinie für Bestandsunterlagen in
einem AutoCAD Version 2008 verarbeitbarem Format zu erstellen.
Der hat AN von allen Plänen folgende Dateien zu liefern:
• Auto CAD Dateien im Format .dwg
• HPGL2-Plotdateien im Format *.plt
• im Format *.pdf
00B425E

Datenformate für Terminpläne
Digital erstellte Terminpläne sind in einem MS-Projekt 2010 kompatiblen Format zu erstellen.
00B425F

Datenformate Bausoftware
Digitale Abwicklung durch Verwendung eines der ÖNORM A 2063 bzw. ÖNORM B 2063
entsprechenden Formates.
00B425H

Plot-Configuration
Zu jeder DWG-Datei ist auch das notwendige Plot Konfiguration File im Format *.stb oder *.ctb zu
erstellen.
00B425I
Versionsnummer für Dokumente
Jede Überarbeitung hat eine neue Versionsnummer zur Folge.

Jedes Dokument hat ursprünglich die Versionsnummer 1.00; grundlegende Überarbeitungen
haben eine neue Versionsnummer zur Folge (z.B.: 2.00); Korrekturen ergeben nur neue
Unternummern (z.B.: 1.01). Anzugeben sind:
• Bearbeitungsdatum
• Status: in Bearbeitung, beim AG vorgelegt, vom AG freigegeben
• Speicherort auf der gelieferten CD

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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
11.05.2022
OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00B425K Dokumentationsrichtlinie PLaDOK
EUR
LB-B-017
Die Aufnahme von zu vermessenden Anlagen und Anlagenteilen hat nach den Vorgaben des
Technischen Planungshandbuches PLaDOK DOKUMENTATIONSRICHTLINIE FÜR
BESTANDSUNTERLAGEN der ASFiNAG zu erfolgen.

Im Wesentlichen umfassen Vermessungsarbeiten eine vollwertige Dokumentation über den
gesamten Verlauf des betroffenen Streckenabschnittes für die Baumaßnahme.
Detailinformationen sind in Teil B.5 angeführt.
00B425M
Referenzkennzeichnung gemäß PLaDOK
Die Referenzkennzeichnung hat gemäß dem Technischen Planungshandbuch PLaDOK zu
erfolgen.
Als Anschluss ist das jeweilige amtliche Festpunktfeld (Landeskoordinatensystem und Höhe über
Adria) oder ein vom AG vorgegebenes Festpunktfeld zu verwenden.
00B426 Ausführung der Unterlagen für Bauleistungen
00B426C Prüfung und Freigabe der Unterlagen durch den AG
14 Kalendertage
00B426E

Technische Bestandsdatenverwaltung
Dem AN obliegt die richtlinienkonforme Aufbereitung und Übergabe der Bestandsunterlagen
entsprechend der ASFiNAG Richtlinie RL 035 Technische Bestandsdatenverwaltung (davon
ausgenommen sind jene Teile, die nicht in der Sphäre des AN liegen)
00B426G

Bestandsunterlagen durch AN
Die Erstellung der Bestandsunterlagen erfolgt durch den AN.
In den Bestandsunterlagen ist der tatsächlich ausgeführte Zustand zum Zeitpunkt der Übernahme
darzustellen.
Die Bestandsunterlagen sind gemäß ASFiNAG Richtlinie RL 035 zu gliedern, in Ordnern haltbar
und für einen langjährigen Gebrauch geeignet abzulegen und EDV-mäßig zu verwalten.
Als Frist für die Vorlage der Bestandsunterlagen werden
30 Kalendertage
nach Übernahme zur Prüfung festgelegt.

Nach der Freigabe durch den AG erfolgt die Übergabe der vollständigen Bestandsdokumentation
an den AG.
Sofern eine etwaige Mängelbehebung Auswirkungen auf die Bestandsdokumentation hat, hat der
AN die adaptierte Bestandsdokumentation 30 KT nach Abschluss der Mängelbehebung dem AG
erneut vorzulegen.
Erschwernisse, Betretungsgenehmigungen:
• Sämtliche Erschwernisse, wie die unterschiedliche Neigung der Geländeformen,
Geländebewuchs, Verbauungen, Frost und Schneelage sowie Behinderungen durch den
Verkehr, durch Zäune und ähnliches sind mit den Einheitspreisen abgegolten und werden
nicht gesondert vergütet.
• Da die Bestandsaufnahme auch im unmittelbaren Bereich der Fahrbahnen erfolgen, sind
Betretungsgenehmigungen bei den zuständigen Behörden einzuholen und deren Kosten
sind mit den Einheitspreisen abgegolten und werden nicht gesondert vergütet.
• Sicherungsmaßnahmen sind rechtzeitig im Einvernehmen mit den Straßen- und
Autobahnmeistereien vorzusehen und sind vom AG beizustellen.
• Alle aus der Einhaltung dieser Vorgaben entstehenden Kosten sind mit den
ABK-LV V8.3a-BC23

Leistungsverzeichnis
OG 01

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LV-Version: 11.05.2022
11.05.2022
LB-B-017
Allgemeine Bestimmungen
Einheitspreisen abgegolten und werden nicht gesondert vergütet.
EUR
Arbeitsablauf:
• Der Arbeitsablauf ist mit dem AG abzustimmen.
00B5
Leistungsverzeichnis
Ständige Vorbemerkungen:
1. Leistungsverzeichnis - siehe B.5
Es gelten die Bestimmungen "Leistungsverzeichnis" in Teil B.5.
00B502
Allgemeines
Wesentliche Positionen:
Die Wesentlichen Positionen sind im LV mit W = "W" gekennzeichnet.
Hinsichtlich allfälliger Eventual- und Wahlpositionen gilt folgende Regelung:
Die Kennung von Eventual-Positionen erfolgt gem. Ö Norm mit P = "E" und für Wahl-Positionen
mit P = "W" und V = "x". Beispiel: "W1"

Allfällig zusätzliche Kennzeichnungen sind, sofern nachstehend nicht ausdrücklich anders
geregelt und definiert, NICHT Gegenstand des Leistungsverzeichnisses bzw. der
Leistungsbeschreibung und werden somit auch nicht Vertragsgegenstand.
Bezüglich der Kalkulations- und Abrechnungsbestimmungen gelten auch vollinhaltlich die im
Ausschreibungsteil B.3 angeführten Bedingungen.

Es ist nicht Intention der ausschreibenden Stelle, wenn dies nicht ausdrücklich angeführt und im
Sinne des BVergG begründet ist, produktspezifische Leistungen auszuschreiben.
Daher gilt bei
allen Beschreibungen, insbesondere bei der Leistungsbeschreibung, im Sinne der Richtlinie
2004/18/EG des europäischen Parlaments und des Rates, bei allen Leistungsbeschreibungen
insbesondere im Leistungsverzeichnis der Begriff "oder Gleichwertiges nach Wahl des Bieters"
als beigefügt.
Jedwede Ergänzungen, Anmerkungen oder Einschränkungen in den Vorbemerkungen zu den
Hauptgruppen, Obergruppen, Leistungsgruppen oder im Positionstext werden nicht anerkannt.
00B503
Ergänzende Vergütungsbestimmungen der B.3
Auf ergänzende Vergütungsbestimmungen in nachstehenden Punkten der B.3 "Technische
Vertragsbestimmungen für den Straßen- und Brückenbau" wird ausdrücklich hingewiesen:
• 3.1.1.7 Baustellenwässer
• 3.1.1.9 Grundwasser
• 3.1.1.10 Luft / Klima
• 3.1.1.14 Baurestmassen
• 3.1.1.15 Temporäre Sicherungen
• 3.1.2.6 (4) Dammschüttung
• 3.1.2.19 Gründungsarbeiten
• 3.1.2.31 (1) Beton
• 3.1.2.31 (2) Schalung
• 3.1.2.41 (1) Lager
• 3.1.2.41 (3) Fahrbahnübergänge
• 3.1.2.28 (3) Koordinierung mit Kunstbauten
• 3.1.2.42.4 (1.4) Farbwahl / Gestaltung Lärmschutzwand
• 3.1.2.42.4 (1.5) Leitschienen

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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
OG 01
11.05.2022
Allgemeine Bestimmungen
• 3.1.2.43.1 Fahrzeugrückhaltesysteme
EUR
LB-B-017
Klarstellend wird festgehalten, dass aufgrund der Bestimmungen der B.3 "Technische
Vertragsbestimmungen für den Straßen- und Brückenbau" als auch der oben angeführten
Verweise die damit in Zusammenhang stehenden Leistungspositionen im Leistungsverzeichnis
nicht als "Z-Positionen" gekennzeichnet sind.
00B504
Beistellung Material AN
Wenn nicht anders angegeben, umfassen alle beschriebenen Leistungen auch das Liefern des
erforderlichen Materials einschließlich Abladen, Lagern und Fördern zur Einbaustelle. Diese
Leistungen sind mit den Einheitspreisen abgegolten.
00B505

Entsorgung und Verwertung
Wenn in der Ausschreibung keine eigenen Leistungspositionen für eine bestimmte Art der
Entsorgung oder Verwertung enthalten sind, hat der AN ohne gesonderten Kostenanspruch
entsprechend den Grundsätzen der Materialdisposition gem.

Pos. 00B405D und unter Einhaltung
der gesetzlichen Bestimmungen über die Materialien zu verfügen. Der AN hat sich daher
zeitgerecht über die möglichen Materialdispositionen, sowie deren Verwertung, Entsorgung oder
Verbringung zu informieren.
00B6
Bietererklärung
Ständige Vorbemerkungen:
1. Bietererklärung - siehe B.6
Es gelten die Bestimmungen "Bietererklärung" in Teil B.6.
00B602
Beschleunigung der Angebotsprüfung
Um die Angebotsprüfung zu beschleunigen, wird der Bieter ersucht, alle nachstehende
Unterlagen bereits mit dem Angebot vorzulegen:
zu allen Positionen
K2, K3, K4 und K7 Blätter
00B603
Ergänzende Bietererklärung
Ergänzend zum Teil B.6 "Bietererklärung" erklärt der Bieter weiters ausdrücklich:
• dass bei Verwendung von Leiharbeitskräften deren Anzahl sowie der in Frage kommende
Überlasser dem AG umgehend bekannt geben werden.

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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
Instandsetzung LSW
EUR
LB-FSV-VI-006
Ständige Vorbemerkung der LB
Ständige Vorbemerkungen
1. Allgemeines
1.1 Hinweis zur Systematik
Werden in den LB-Positionen Platzhalter (x) verwendet, sind im Positionsstichwort an den
entsprechenden Stellen jeweils die konkreten Bezeichnungen eingesetzt.
1.2 Geschlechtsbezogene Aussagen
Geschlechtsbezogene Aussagen sind aufgrund der Gleichstellung für jedes Geschlecht
aufzufassen bzw. auszulegen.
1.3 Geltungsbereich
Die "Ständigen Vorbemerkungen LB" gelten für alle Leistungsgruppen. Ständige
Vorbemerkungen zu einzelnen Leistungs- oder Unterleistungsgruppen gelten nur für die jeweilige
Leistungs- oder Unterleistungsgruppe, sofern nichts Gegenteiliges bestimmt wird.
1.4 Richtlinien
Es gelten die Bestimmungen der technischen Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen
(RVS) sowie die Bestimmungen der technischen Richtlinien und Vorschriften für das
Eisenbahnwesen (RVE).
Wird eine geteilte Norm ohne Angabe eines bestimmten Teiles allgemein genannt, sind die
jeweils zutreffenden Normteile anzuwenden.
1.5 Qualitätsnachweise
Prüfungen, die gemäß den Vertragsbedingungen einer akkreditierten Prüfstelle vorbehalten sind,
dürfen nur durch eine vom Auftragnehmer bzw. von seinen Subunternehmern unabhängigen
Prüfstelle vorgenommen werden.

1.6 Verwertung von Abfall und anthropogene Belastung
1.6.1 Allgemeines
Gemäß Abfallwirtschaftsgesetz 2002 (AWG), Recycling-Baustoff Verordnung (RBV) und
Bundesabfallwirtschaftsplan (BAWP) ist die Kreislaufwirtschaft und Materialeffizienz zu fördern
und der Verwertung Vorrang einzuräumen.
Für den Fall, dass der Auftraggeber bzw. -nehmer die
anfallenden Materialien nicht selbst wiederverwertet, steht z.B. die "Recycling-Börse Bau"
(http://recycling.or.at) zur Verfügung.

In jedem Fall sind Bodenaushubmaterial, mineralische Abfälle, Ausbauasphalt, Holzabfälle,
Metallabfälle, Kunststoffabfälle und Siedlungsabfälle vor Ort voneinander zu trennen. Der
Auftragnehmer hat dem Auftraggeber einen Nachweis für die sachgemäße Verwertung oder
Beseitigung (Verbleib) vorzulegen.

Das Vermischen oder Vermengen eines Abfalls mit anderen Abfällen oder Sachen ist unzulässig,
wenn abfallrechtlich erforderliche Untersuchungen oder Behandlungen erschwert oder behindert
werden und nur durch den Mischvorgang abfallspezifische Grenzwerte oder
Qualitätsanforderungen oder anlagenspezifische Grenzwerte in Bezug auf die eingesetzten
Abfälle eingehalten werden.

1.6.2 Verwertung von Abfall
Sofern die Verwertung von getrennten Materialien nicht im Baustellenbereich oder nach Weisung
des Auftraggebers außerhalb des Baustellenbereiches erfolgt, hat der Auftragnehmer für deren
Verwertung im Sinne des österreichischen Abfallrechtes zu sorgen.


1.6.3 Verwendung von Recycling-Baustoffen
Für die jeweiligen Leistungen sollen geeignete Recycling-Baustoffe verwendet werden. Diese
müssen den Anforderungen der Richtlinie für Recycling-Baustoffe des Österreichischen
Güteschutzverbandes (1040 Wien, Karlsgasse 5, www.brv.at) entsprechen, welche die
Verpflichtungen und Anforderungen der Recycling-Baustoffverordnung (RBV) und des
Bundesabfallwirtschaftsplanes (BAWP) berücksichtigt.


Recycling-Baustoffe, welche noch eine Abfalleigenschaft besitzen, dürfen nur entsprechend den
Vorgaben der RBV bzw. BAWP und im Zusammenhang mit einer Baumaßnahme im unbedingt
erforderlichen Ausmaß gemäß ALSAG verwendet werden.

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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
Instandsetzung LSW
1.6.4 Verwertung/Verwendung von Aushubmaterial
EUR
LB-FSV-VI-006
Bei der Verwertung oder Wiederverwendung von Aushubmaterial ist nach dem Merkblatt
"Verwertung und Wiederverwendung von Aushubmaterial", herausgegeben vom Österreichischen
Baustoff-Recycling Verband, 1040 Wien, Karlsgasse 5, www.brv.at, vorzugehen.

1.6.5 Verwertung sonstiger Materialien
Bei der Verwertung oder Wiederverwendung sonstiger, nicht unter 1.6.3 oder 1.6.4 angeführter
Materialien ist nach dem Bundesabfallwirtschaftsplan, herausgeben vom BMLFUW,
www.bundesabfallwirtschaftsplan.at, vorzugehen.

1.6.6 Anthropogene Belastung
Der Baubetrieb ist derart zu gestalten, dass die Gesamtgehalte und Eluate der Deponieklasse
(Deponieverordnung) und Qualitätsklasse (gem. RBV bzw. BAWP) des Aushub- und
Abbruchmaterials nicht nachteilig verändert werden. Weiters hat der Auftragnehmer Sorge zu
tragen, dass Aushub durch den Baubetrieb mit nicht mehr als 5 Volumsprozent anorganischen
bodenfremden Bestandteilen (z.B. mineralischen Baurestmassen) und mit nicht mehr als 1
Volumsprozent organischen bodenfremden Bestandteilen (z.B. Kunststoffe, Holz) verunreinigt
wird. Allfällige Kosten aus derartigen Veränderungen, wie z.B. höhere Entsorgungskosten,
Altlastenbeiträge (Altlastensanierungsgesetz), gehen zu Lasten des Auftragnehmers.

1.6.7 Nachweise der rechtskonformen Behandlung/Sammlung
Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber vor dem Wegschaffen für das Sammeln oder
Behandeln den Nachweis der Berechtigung gemäß AWG für nicht gefährliche Abfälle bzw. für
gefährliche Abfälle zu erbringen. Der Auftragnehmer hat einen Nachweis für die rechtskonforme
Behandlung oder Sammlung vorzulegen. Für den Fall der Behandlung vor Ort mittels
Behandlungsanlagen sind zusätzlich die Genehmigungen gemäß AWG vorzulegen.

1.7 Gesteinskörnungen
Unter Gesteinskörnung werden Materialien verstanden, die durch Aufbereitung natürlicher,
industriell hergestellter oder recyklierter Materialien gewonnen werden.

1.8 Gültigkeit bei Widersprüchen
Bei Widersprüchen im Leistungsverzeichnis (LV) gilt in nachstehender Reihenfolge:
1. Positionstext der LV-Position
2. Vorbemerkungen der zugehörigen Unterleistungsgruppe
3. Vorbemerkungen der zugehörigen Leistungsgruppe
4. Vorbemerkungen der standardisierten Leistungsbeschreibung für Verkehr und Infrastruktur
(LB-VI)
1.9 Regelblätter, Regelpläne, Regelzeichnungen
Die in der LB angeführten Regelblätter, Regelpläne und Regelzeichnungen sind auf der
Homepage der FSV "www.fsv.at unter Publikationen/Leistungsbeschreibungen/Regelblätter" zu
finden.
1.10 Richtlinien des ÖVBB
Bei Anwendung dieser LB sowie allen Dokumenten auf die verwiesen wird, wird ÖVBB synonym
für ÖBV verwendet.
2. Begriffsbestimmungen
2.1 Abnahme
Sammelbegriff für einen in der Regel abschließenden Prüfvorgang eines Bauteiles bzw. eines
Bauwerkes. Sie löst weder den Beginn einer Gewährleistungsfrist noch einen Risikoübergang
aus.
2.2 Baustelle
Vom Auftraggeber (AG) zur Erfüllung der geschuldeten Leistung beigestellte und in den
Ausschreibungsunterlagen definierte Flächen und Räume.
2.3 Baustellenbereich
Baustelle und zusätzlich vom AG beigestellte, in den Ausschreibungsunterlagen definierte
Flächen und Räume.

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LV-Version: 11.05.2022
Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
Beispiele sind zusätzlich zur Baustelle vom AG zur Verfügung gestellte Arbeitsplätze oder
Lagerungsmöglichkeiten.
EUR
2.4 Beistellen
Beinhaltet den Antransport zur Verwendungsstelle, das Bereithalten und den Abtransport der
Geräte, Fahrzeuge, Anlagen, Gerüstungen, Werkzeuge, Baumaterialien und Hilfsmaterialien
u.dgl., einschließlich aller Ladearbeiten.
2.5 Beistellungen Auftraggeber
Beinhalten die Übernahme der vom Auftraggeber frei Bau beigestellten Materialien durch den
Auftragnehmer, samt allenfalls erforderlicher Ladearbeiten und den Transport zur Verwendungs-
bzw. Lagerungsstelle.
2.6 Bereithalten
Beinhaltet Zur-Verfügung-Halten, Warten und erforderlichenfalls Reparieren der Geräte,
Fahrzeuge, Anlagen, Werkzeuge, Bauhilfsstoffe u.dgl., deren Verzinsung und Wertminderung
(Abschreibung), Versicherungen und Steuern sowie Schlussinstandsetzung und
Generalüberholung. Bei Geräten, Fahrzeugen, Gerüstungen etc. beinhaltet das Bereithalten die
Gesamtgerätekosten gemäß österreichischer Baugeräteliste mit Ausnahme der Bedienung.
2.7 Gesonderte Positionen
Wenn der Begriff "sofern keine gesonderten Positionen vorhanden sind" angeführt wird, so sind
unter gesonderten Positionen Leistungspositionen und nicht Regiepositionen zu verstehen.
2.8 Herstellen
Arbeiten und Aufwendungen, die zur vollständigen Erbringung der geforderten Leistung
notwendig sind. Die Lieferung allenfalls erforderlicher Materialien ist inbegriffen, sofern diese nicht
vom Auftraggeber beigestellt werden oder nach gesonderten Positionen zu liefern sind.
2.9 Laden
Ladetätigkeit auf ein Transportgerät ohne Beistellung des Transportgerätes durch den
Auftragnehmer während der Ladetätigkeit.
2.10 Lagerungsstelle
Ort, an dem das betreffende Material bis zum Transport an die Verwendungsstelle
zwischengelagert wird.
2.11 Liefern
Erwerb, Transport zur Verwendungsstelle oder zur angegebenen Lagerungsstelle und Abladen
von Materialien, Werkstücken u.dgl., die dazu bestimmt sind, in das Eigentum des Auftraggebers
überzugehen.
2.12 Seitlich lagern
Transport der zur Wiederverwendung bestimmten Materialien von der jeweiligen Abtrags- bzw.
Aufbruchstelle bis zur nächstgelegenen, im Einvernehmen mit dem Auftraggeber festgelegten
Lagerungsstelle bis zu einer Entfernung von 50 m und ohne Hinzuziehung eines gesonderten
Transportgerätes.
2.13 Verfuhr/Verführen
Die für die jeweiligen Positionen erforderlichen Transportleistungen.
Beinhaltet auch die Stehzeiten des Transportgerätes während des Ladens sowie das Abladen.
Das Laden wird gesondert vergütet.
2.14 Verfuhr/Verführen im Baustellenbereich
Die für die jeweiligen Positionen erforderlichen Transportleistungen im Baustellenbereich.
Material, das im Baustellenbereich gewonnen und wieder abgeladen wird, gilt als im
Baustellenbereich verführt, auch wenn der Transportweg streckenweise außerhalb des
Baustellenbereiches verläuft.
Beinhaltet auch die Stehzeiten des Transportgerätes während des Ladens sowie das Abladen.
Das Laden wird gesondert vergütet.
2.15 Materialdisposition AN im Baustellenbereich
Die "Materialdisposition AN im Baustellenbereich" beinhaltet sämtliche Transport-,
Zwischenlagerungs- und ev. mehrmalige Ladearbeiten für die Materialbewegung des im

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LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
Baustellenbereich wiedereinzubauenden Materials vom Aushub bis zum Wiedereinbau,
unabhängig davon, ob das Material seitlich gelagert, längstransportiert oder zwischendeponiert
wird. Die Lage und zeitliche Verfügbarkeit von Zwischenlager und die Baufeldbreiten sind in den
Ausschreibungsunterlagen angeführt. Die Organisation der gesamten Materialbewegung liegt im
Entscheidungsbereich des AN.
2.16 Verwendungsstelle
Ort, an dem das betreffende Material eingebaut bzw. verarbeitet wird.
2.17 Wegschaffen
Wegschaffen ist
• das zweckdienliche Verwerten innerhalb oder außerhalb des Baustellenbereichs oder
• das Behandeln in dazu genehmigten Abfallbehandlungsanlagen oder
• das Entsorgen der Materialien auf vom AN beigestellten Deponien
Gemäß Abfallwirtschaftsgesetz 2002 (AWG), Recycling-Baustoff Verordnung (RBV) und
Bundesabfallwirtschaftsplan (BAWP) ist die Kreislaufwirtschaft und Materialeffizienz zu fördern
und der Verwertung Vorrang einzuräumen.
Wegschaffen beinhaltet die Transportleistung, die Stehzeiten des Transportgerätes während des
Ladens sowie das Abladen. Das Laden wird gesondert vergütet.
Soweit nicht anders festgelegt, findet mit dem Wegschaffen ein Eigentumsübergang des
Materials in das Eigentum des AN statt und der AN wird damit zur umweltgerechten Verwertung
oder Beseitigung explizit beauftragt.
3. Preisbildung und Abrechnung
3.1 Allgemeines
3.1.1 Wenn in den Ausschreibungsunterlagen Arbeiten im Winter nicht ausgeschlossen sind und
im LV keine diesbezüglichen Positionen vorgesehen wurden, sind die allfälligen
Mehraufwendungen mit den Einheitspreisen der sachlich entsprechenden LV-Positionen
abgegolten.
3.1.2 Wird im Text einer Aufzahlungsposition die Bezugspositionsnummer verkürzt angeführt, gilt
diese Aufzahlung für alle Positionen, deren Positionsnummern in den angeführten Stellen
übereinstimmen.
3.1.3 Pauschalpositionen werden in Teilbeträgen entsprechend dem Ausmaß der hiefür
erbrachten Leistungen vergütet. Positionen, die in Monaten ausgeschrieben sind, werden mit 30
Kalendertagen je Monat abgerechnet. Positionen die in Wochen ausgeschrieben sind, werden mit
sieben Kalendertagen je Woche abgerechnet.
3.1.4 Einrichten und Räumen der Baustelle
Die Kosten für das Einrichten und Räumen der Baustelle (einmalige Kosten) sowie die
zeitgebundenen Kosten der Baustelle sind in den entsprechenden Positionen des LV anzubieten.
Sind hierfür keine Positionen im LV vorgesehen, so sind die diesbezüglichen Kosten mit den
ausgeschriebenen Leistungspositionen abgegolten.
3.2 Nebenleistungen
Mit den Einheits- und Pauschalpreisen sind die Aufwendungen und Kosten der vertraglich
vereinbarten und der nachfolgenden angeführten Nebenleistungen abgegolten:
3.2.1 Einhalten der Vorschriften und Anordnungen der zuständigen Stellen bei Arbeiten im
Bereich von Verkehrsanlagen, soweit sie zum Zeitpunkt des Angebotes bekannt waren.
3.2.2 Herstellen und Liefern von Baustelleneinrichtungs-, Bauablaufs-, Spreng-, Abbau- und
Baugrubensicherungsplänen u.dgl. je nach Erfordernis.
3.2.3 Die Maßnahmen für die Instandhaltung des jeweiligen Planums, einschließlich dessen
Entwässerung auch während der Wintereinstellung und Stillliegezeiten, die vom Auftragnehmer
zu vertreten sind.
3.2.4 Reinigen der Zu- und Abfahrtswege, Staubfreihaltung, Maßnahmen zur Vermeidung von
Verschmutzung der vom Baustellenverkehr benutzten öffentlichen und privaten Straßen.

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Leistungsverzeichnis
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OG 02 Instandsetzung LSW
02 Baustellengemeinkosten
EUR
LB-FSV-VI-006
Ständige Vorbemerkungen
1. Zusätzliche Baustelleneinrichtung
Sind für zusätzliche Baustelleneinrichtungen, -räumungen und -umstellungen
(Sondergründungen, Ankerungsarbeiten u.dgl.) keine Positionen im LV vorgesehen, so sind die
diesbezüglichen Kosten mit dem Pauschalpreis der Baustelleneinrichtung abgegolten. Die
zeitgebundenen Kosten für die zusätzliche Baustelleneinrichtung sind mit den zugehörigen
Leistungspositionen abgegolten. Falls Positionen für eine zusätzliche Baustelleneinrichtung
vorhanden sind, dann sind diese im Umfeld der jeweiligen Leistungspositionen zu finden.
2. Bezeichnung "UT"
In dieser LB steht "UT" für "Unter Tage", das sind Leistungen, die nach ÖNORM B 2203-1 oder
ÖNORM B 2203-2 ausgeschrieben und vergütet werden.
3. Angeführte Normen und Richtlinien
ÖNORM B 2203-1: Untertagebauarbeiten Werkvertragsnorm, Teil 1: Zyklischer Vortrieb,
ÖNORM B 2203-2: Untertagebauarbeiten Werkvertragsnorm, Teil 2: Kontinuierlicher Vortrieb,
ÖNORM B 2061: Preisermittlung für Bauleistungen, Verfahrensnorm,
RVS 05.05.41: Gemeinsame Bestimmungen für alle Straßen,
RVS 09.01.51: Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Untertagebaustellen,
RVS 12.02.11: Einheitliche Kennzeichnung von Fahrzeugen und Geräten,
RVS 09.01.51: Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Untertagebaustellen.
0201 Einrichten der Baustelle
020101 Mit dem Einheitspreis werden die einmaligen Kosten für die Baustelleneinrichtung des
Auftragnehmers abgegolten. Die Leistung umfasst die Aufschließung des für die
Baustelleneinrichtung erforderlichen Geländes (Roden, Oberbodenabtrag, Einebnen u.dgl.),
Antransport, Abladen, Aufstellen und Einrichten aller notwendigen Baulichkeiten wie
Baubaracken, Kantinen, Baubüros, Bauhütten, Unterkunftsräume, sanitäre Anlagen,
Lagerschuppen, Werkstätten, Labors u.dgl., einschließlich des allfällig erforderlichen Abbrechens
und des Wiederaufstellens (Umsetzen). Ferner das Herstellen der Absperrungen sowie das
Aufstellen von Verkehrszeichen soweit diese den Baustellenbereich bezeichnen oder absichern.
Die Leistung beinhaltet auch:
• den Anschluss der Baustelle und ihrer Einrichtungen je nach Bedarf an
Stromversorgungs-, Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlage,
• den Antransport, das Abladen, das Aufstellen und allfällige Umstellen der zur
vertragsgemäßen Durchführung der Bauarbeiten erforderlichen Maschinen, Geräte,
Transportmittel, Gerüste, Beleuchtung, Werkzeuge, Ersatzteile u.dgl., sofern im LV keine
gesonderten Positionen hierfür enthalten sind,
• die Errichtung von geeigneten Zufahrten vom öffentlichen Straßennetz zur Baustelle sowie
zu Lager-, Arbeits- und Deponieplätzen u.dgl., einschließlich der Vorkehrungen für die
schadlose Ableitung der dort anfallenden Oberflächenwässer, soweit im LV keine
gesonderten Positionen hierfür enthalten sind,
• die Beschaffung von Grundflächen für die Baustelleneinrichtung außerhalb des
Baustellenbereiches, sofern diese nicht vom Auftraggegeber kostenlos zur Verfügung
gestellt werden,
• ein mehrmaliges, gänzliches oder teilweises Einrichten der Baustelle, sofern dies durch
eine Baudurchführung, die in getrennten Zeiträumen erfolgt, erforderlich wird und dies aus
den Ausschreibungsunterlagen hervorgeht.
Gesondert vergütet wird:
• die Baustelleinrichtung für Sondermaßnahmen, soweit im Leistungsverzeichnis dafür
Positionen vorhanden sind,
• ein allfällig nachträglich angeordnetes Umstellen.

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Leistungsverzeichnis
11.05.2022
OG 02 Instandsetzung LSW
020101A Einrichten der Baustelle
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
LB-FSV-VI-006
1,00 PA
PP:
EUR
. . . . . . . . . . . .
0202 Zeitgebundene Kosten der Baustelle
020201 Mit dem Einheitspreis werden die zeitgebundenen Kosten des Baustellenbetriebes wie Gehälter,
unproduktive Löhne (z.B. Vermessung, Reinigung, Bewachung u.dgl.), einschließlich
Lohnnebenkosten, Reisekosten u.dgl., Kosten des Betriebes von Personenkraftwagen für das
Baustellenpersonal sowie sonstige Kosten der Baustelle wie Miete, Pachtzins, Gebühren,
Versicherungsprämien, Beheizung, Beleuchtung, Telefon, ferner Kosten des Betriebes
besonderer Anlagen, z.B. von Unterkünften, Aufenthaltsräumen, Küchen, Kantinen,
Stromerzeugungs-, Wasserversorgungsanlagen u.dgl., abgegolten.
Wird vom AN die vorgesehene Bauzeit unterschritten, so werden unabhängig davon
"zeitgebundene Kosten Bauzeit" im ausgeschriebenen Ausmaß vergütet. Für die Tage nach der
vorzeitigen Baufertigstellung werden keine Schlechtwettertage vergütet. Wird die Bauzeit aus
Gründen, die in der Sphäre des AN liegen, überschritten, so erfolgt für den Zeitraum der
Überschreitung keine Vergütung der zeitgebundenen Kosten.
Die Leistung beinhaltet auch:
• das Bereithalten der Baustelleneinrichtung und jener Geräte und Einrichtungen, die nicht in
den Einheitspreisen der Leistungspositionen enthalten sind,
• das Betreiben der Baustelleneinrichtung und jener Geräte und Einrichtungen, die nicht in
den Einheitspreisen der Leistungspositionen enthalten sind,
• allfällige Verkehrsführungen und Verkehrssicherungen geringfügigen Umfanges wie
Blinklichter, Absperrungen, Verkehrszeichen u.dgl., sofern im LV keine gesonderten
Positionen hierfür vorgesehen sind.
020201B
Zeitgebundene Kosten Bauzeit Mo
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
1,50 Mo
PP:
. . . . . . . . . . . .
0204 Räumen der Baustelle
020401 Mit dem Pauschalpreis sind die einmaligen Kosten für die Räumung der Baustelleneinrichtung
des Auftragnehmers abgegolten.
Die Leistung beinhaltet auch:
• das Aufräumen der Baustelle und die nachgewiesene Instandsetzung der durch die
Einrichtungen und den Baubetrieb in Anspruch genommenen Grundstücke,
Verkehrsflächen vom öffentlichen Straßennetz zur Baustelle, Wasserläufe u.dgl.,
• die Kosten für die Durchführung in zeitlich getrennten Zeiträumen, sofern aus den
Ausschreibungsunterlagen hervorgeht, dass dadurch ein mehrmaliges, gänzliches oder
teilweises Räumen der Baustelle erforderlich wird.
020401A
Räumen der Baustelle
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
0206 Baustellentafeln
020602 Vom Auftraggeber beigestellte Baustellentafeln Größe x/x cm aufstellen, bereithalten, abtragen
und laden. Die Tafeln sind samt den Stehern und Verstrebungen nach Angaben des
Auftraggebers standsicher aufzustellen, auf Baudauer bereitzuhalten und nach Beendigung der
Bauarbeiten wieder abzutragen und zu laden. Die Tafeln verbleiben im Eigentum des
ABK-LV V8.3a-BC23
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
IHHI Ingenieurbüro e.U.S33 Kremser Schellstraße
INS LSW SCHREBERGARTEN OV

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Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
Instandsetzung LSW
Auftraggebers.
EUR
LB-FSV-VI-006
Die Leistung beinhaltet auch:
• das Beistellen der Steher, der Verstrebungen, Fundierungen u.dgl.,
• die erforderlichen Erdarbeiten,
• die Wiederherstellung des Urzustandes.
020602F
Z Baustellenkommunikationstafel AG 150/100 umstellen im Baulos
Umstellen der vom AG beigestellten Baustellentafeln innerhalb des Bauloses.
Die Leistung beinhaltet auch:
• den Abbau der Tafeln und das Laden
• die Verfuhr innerhalb des Baulosbereichs bzw. Abholung und Retournierung zur ABM (Abholort)
• die Zwischenlagerung in der baufreien Zeit
• das Laden der Tafeln und die Verfuhr zum neuen Aufstellungsort
• das Wiederaufstellen der Tafeln an dem vom AG festgelegten Ort
Die Vergütung erfolgt je Stück Tafel und Umstellung / Aufstellung.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
0207 Sonderkosten
020711 Bestandspläne
2,00 Stk
PP:
. . . . . . . . . . . .
Erstellung von Bestandsplänen nach den Vorgaben der Ausschreibungsunterlagen.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
020714
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Bestandspläne PlaDok
Erstellung von Bestandsplänen (PlaDok) nach den Vorgaben der Ausschreibungsunterlagen inkl.
erforderlicher Vermessungsleistungen, Ausfertigung in Papier, Einarbeitung in die Plattform der
ASFINAG (GIS usw.)
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
020733
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Beweissicherung
Bestandsaufnahme zur Beweissicherung von benachbarten Objekten zur späteren Feststellung
etwaiger Bauschäden, die durch die Bautätigkeit entstanden sind. Das Protokoll ist vor Beginn der
Bauarbeiten dem Auftraggeber zu übergeben.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
020734
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Koordinierung der Beistellung von Leistungen und Material durch den AG
Aufwendungen im Rahmen der Koordination der Lieferung und Leistungserbringung um eine
zeitgerechte Bestellung, Lieferung und Leistungserbringung sowie einen störungsfreien Bauablauf
gewährleisten zu können.
Die Position beinhaltet auch:

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Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
Instandsetzung LSW
EUR
LB-FSV-VI-006
- die Ermittlung bzw. Prüfung der erforderlichen Materialien und Mengen auf Grundlage der
Bauprojektspläne bzw. Naturmaße
- die Abhaltung von Besprechungen, Protokollerstellung
- die Beweissicherung der beigestellten Materialien
- die Abstimmung und Übermittlung der Ergebnisse von Einbautenerhebungen
- usw.
Vergütet wird:
- anteilsmäßig zur Bauzeit
020734B
Z Koordinierung Herstellung Bodenmarkierungen
Koordinierung Lieferung bzw. Herstellung der Bodenmarkierungen
Der Abruf der Bodenmarkierungen erfolgt zeitgerecht durch den AG.
Für die Herstellung der Bodenmarkierungen durch den Lieferanten sind vom AN-Bau folgende
Leistungen durchzuführen:
• Die Koordinierung der Termine bzgl. der Herstellung der Bodenmarkierungen obliegen dem
AN-Bau. Insbesondere sind die im Bestand vorhandenen Markierungen (Lage, Ausführung, usw.)
zu erheben und dem Lieferanten als Grundlage der Wiederherstellung bekannt zu geben. Vor Ort
ist die Lage der erforderlichen Bodenmarkierungen dem Lieferanten anzuzeigen bzw. mit ihm
abzustimmen
• Rechtzeitige Abschluss der Vorarbeiten (Asphaltierungsarbeiten)
• Die für den Einbau benötigten vermessungstechnischen Vorleistungen bzw. Angaben sind vom
AN-Bau durchzuführen und dem Lieferanten geeignet anzuzeigen.
Die Vergütung dieser Leistungen erfolgt als eine Pauschale für den gesamten Bauvertrag.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
020734C
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Koordinierung Baustellenabsicherung
Koordinierung Lieferung bzw. Herstellung der Baustellenabsicherungen
Für die Herstellung der Baustellenabsicherungen durch die ABM oder einem vom AG
beauftragten Unternehmen sind vom AN-Bau folgende Leistungen durchzuführen:
• Die Koordinierung der Termine bzgl. der Herstellung / Aufstellung der Baustellenabsicherungen
obliegen dem AN-Bau.
Die Vergütung dieser Leistungen erfolgt als eine Pauschale für den gesamten Bauvertrag.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
0209 Baustellensicherung
020901 Besondere Verkehrsaufrechterhaltungsmaßnahmen
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Besondere Maßnahmen für die Aufrechterhaltung des Straßen- und/oder Bahnverkehrs wie in
den Ausschreibungsunterlagen beschrieben.
Mit dieser Position werden sämtliche über die geringfügigen Verkehrsführungs- und
Verkehrssicherungsmaßnahmen hinausgehenden, besonders erforderlichen Leistungen und
Maßnahmen abgegolten, welche in den Ausschreibungsunterlagen gemäß Teil/Punkt B.2
ABK-LV V8.3a-BC23
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
IHHI Ingenieurbüro e.U.S33 Kremser Schellstraße
INS LSW SCHREBERGARTEN OV

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Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
Baubeschreibung beschrieben sind, wie Absicherungen, Verkehrsregelungen, Errichtung und
Abtrag allfällig erforderlicher Umleitungen, u.dgl., soweit im LV nicht die gesonderte Vergütung
einzelner Leistungen vorgesehen ist.
Die Leistung beinhaltet auch:




Bereithalten der Einrichtungen für die Absicherungen und Verkehrsregelungen,
das Bereithalten von Umleitungen und deren Beläge,
das Beistellen der Materialien,
die allfällige Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes.
Gesondert vergütet wird:
• die aus den besonderen Verkehrsaufrechterhaltungsmaßnahmen entstehenden
besondere Verkehrserschwernisse,
• Behelfsbrücken samt den zugehörigen Anschlussrampen.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
020902
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Besondere Verkehrserschwernisse
Erschwernisse, die durch die besonderen, in den Ausschreibungsunterlagen gemäß Teil/Punkt
B.2 Baubeschreibung beschriebenen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Straßen- und/oder
Bahnverkehrs verursacht werden. Diese Position umfasst sämtliche Kosten für Erschwernisse,
die bei der Durchführung der Baumaßnahme unter besonderer Aufrechterhaltung des Verkehrs
entstehen. Ansonsten sind diese Kosten mit den Einheitspreisen abgegolten.
Gesondert vergütet werden :
• die besonderen Verkehrsaufrechterhaltungsmaßnahmen.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
0212 Baustellensicherheit SiGe
021203 Maßnahmen SiGe-Plan
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Mit dieser Position werden sämtliche Mehraufwendungen und Erschwernisse, welche aus der
Umsetzung des Sicherheits- und Gesundheitschutzplanes, der Vorgaben gemäß RVS 09.01.51
abgegolten, sofern nicht im Leistungsverzeichnis gesonderte Positionen vorgesehen sind. Siehe
Bauarbeitenkoordinationsgesetz - BauKG i. d. g. F.
Die Leistung beinhaltet auch:
• Koordinierung und Durchführung von Einsatzübungen (im Mittel 4 Übungen pro Jahr),
• Erstellung und Fortschreibung der Alarmpläne.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
1,00 PA
021240 Z Zus. Aufwände COVID19
021240A Z Zusätzl. Einrichten u. Räumen der Baustelle aufgrund COVID19
PP:
. . . . . . . . . . . .
Mit dem Einheitspreis werden die einmaligen Kosten für die zusätzliche Baustelleneinrichtung und
-Räumung auf Grund COVID-19 nach Anordnung AG abgegolten.
Die Leistung beinhaltet auch:
Sämtliche Kosten, welche sich aufgrund von Maßnahmen resultierend aus der Einhaltung des
Dokuments "Bauarbeiten und COVID-19 Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen
aufgrund von COVID-19 - Einigung der Bau Sozialpartner in Zusammenarbeit mit dem

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Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
Instandsetzung LSW
Zentral-Arbeitsinspektorat" (Datum 29.01.2021) ergeben.
LB-FSV-VI-006
EUR
.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
021240B
1,00 PA
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z zusätzl. zeitgebundene Kosten aufgrund COVID 19
Mit dem Einheitspreis werden die zusätzlichen zeitgebundene Kosten auf Grund COVID-19 nach
Anordnung AG abgegolten.
Die Leistung beinhaltet auch:
Sämtliche Kosten, welche sich aufgrund von Maßnahmen resultierend aus der Einhaltung des
Dokuments "Bauarbeiten und COVID-19 Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen
aufgrund von COVID-19 - Einigung der Bau Sozialpartner in Zusammenarbeit mit dem
Zentral-Arbeitsinspektorat" (Datum 29.01.2021) ergeben. Die Vergütung erfolgt monatlich bzw.
anteilig pro Monat; (1 KT entspricht einem Dreißigstel (1/30) eines Monates).
Vergütet wird die tatsächliche Dauer der Einschränkungen auf Grund Covid-19 nach Anordnung
AG.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
021240C
1,50 Mo
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Erschwernisse COVID 19 im 1. Baumonat
Mit dieser Position werden sämtliche Mehraufwendungen und Erschwernisse, welche aus der
Thematik COVID-19 nach Anordnung AG im 1. davon betroffenen Baumonat entstehen,
abgegolten, sofern nicht im Leistungsverzeichnis gesonderte Positionen vorgesehen sind.
Die Leistung beinhaltet auch:
Sämtliche Kosten, welche sich aufgrund von Maßnahmen resultierend aus der Einhaltung des
Dokuments "Bauarbeiten und COVID-19 Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen
aufgrund von COVID-19 - Einigung der Bau Sozialpartner in Zusammenarbeit mit dem
Zentral-Arbeitsinspektorat" (Datum 29.01.2021) ergeben. Die Vergütung erfolgt monatlich bzw.
anteilig pro Monat; (1 KT entspricht einem Dreißigstel (1/30) eines Monates).
Vergütet wird die tatsächliche Dauer der Einschränkungen auf Grund Covid-19 nach Anordnung
AG.
Der Bieter hat seine kalkulatorischen Ansätze basierend auf der ÖNORM B2061 entsprechend
transparent und nachvollziehbar abzubilden.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
021240D
1,00 Mo
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Erschwernisse COVID 19 im 2. Baumonat
Mit dieser Position werden sämtliche Mehraufwendungen und Erschwernisse, welche aus der
Thematik COVID-19 nach Anordnung AG im 2. davon betroffenen Baumonat entstehen,
abgegolten, sofern nicht im Leistungsverzeichnis gesonderte Positionen vorgesehen sind.
Die Leistung beinhaltet auch:
Sämtliche Kosten, welche sich aufgrund von Maßnahmen resultierend aus der Einhaltung des
Dokuments "Bauarbeiten und COVID-19 Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen
aufgrund von COVID-19 - Einigung der Bau Sozialpartner in Zusammenarbeit mit dem
Zentral-Arbeitsinspektorat" (Datum 29.01.2021) ergeben. Die Vergütung erfolgt monatlich bzw.
anteilig pro Monat; (1 KT entspricht einem Dreißigstel (1/30) eines Monates).
ABK-LV V8.3a-BC23
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
IHHI Ingenieurbüro e.U.S33 Kremser Schellstraße
INS LSW SCHREBERGARTEN OV

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Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
Instandsetzung LSW
EUR
LB-FSV-VI-006
Vergütet wird die tatsächliche Dauer der Einschränkungen auf Grund Covid-19 nach Anordnung
AG.
Der Bieter hat seine kalkulatorischen Ansätze basierend auf der ÖNORM B2061 entsprechend
transparent und nachvollziehbar abzubilden.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
0213
0,50 Mo
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Baustellenverkehrsführung
Erwirken §90 Bescheid, Baustellenverkehrsführung
021301
Z Bewilligung § 90
Der AN hat auf Basis der den Ausschreibungsunterlagen beiliegenden, abgestimmten
Verkehrsführungsplänen und den RVS eigene Einreichpläne zur Vorlage bei der Behörde zur
Erwirkung eines §90 StVO Bescheids zu erstellen.
Mit dieser Position sind alle Mehraufwendungen abgegolten, die aus der Erwirkung der §90
Bewilligung entstehen.
Z.B.




Besprechungen
Vorabstimmungen
Verhandlung
Änderung der Planunterlagen
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
LG 02
ABK-LV V8.3a-BC23
Baustellengemeinkosten
1,00 PA
Summe
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
PP:
. . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . .
IHHI Ingenieurbüro e.U.S33 Kremser Schellstraße
INS LSW SCHREBERGARTEN OV


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Leistungsverzeichnis
11.05.2022
OG 02 Instandsetzung LSW
06 Vor-, Abtrags- und Erdarbeiten
EUR
LB-FSV-VI-006
Ständige Vorbemerkungen
1. Lagerung
Für die Lagerung des Oberbodens wird vom Auftraggeber ein den gegebenen Verhältnissen
entsprechend breiter Grundstreifen beiderseits der Trasse für die Dauer der Bauzeit beigestellt,
sofern in den Ausschreibungsunterlagen keine andere Regelung getroffen ist.
2. Verrechnungskubatur
Bei allen Abtrags-, Aushubs- und Transportpositionen erfolgt die Vergütung für das Lösen, Laden
und Verführen der Massen nach dem Ausmaß in der natürlichen Lagerungsdichte unter
Zugrundelegung der an Ort und Stelle einvernehmlich zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
festgelegten Grenzen der Bodenschichten.
Die Begriffe "unbewehrt, gering bewehrt und bewehrt" sowie "Stahlbeton" sind der ÖNORM EN
1992-1-1 entnommen.
3. Ausmaßquerprofile
Das Ausmaß sowohl der Abtrags- als auch der Auftragsmassen wird nach den planmäßigen
Querprofilen ermittelt. Die Ausrundungen an Einschnitts- und Dammböschungen werden hierbei
vernachlässigt. Bei Abtrags- bzw. Vorarbeiten für die LG 08 und LG 19 werden die Abträge nur
entsprechend der theoretischen Abrechnungs- bzw. Verrechnungsbreiten dieser LG vergütet.
4. Mehr- oder Minderdicken
Bei Mehr- oder Minderdicken gegenüber der ausgeschriebenen Dicke wird das Ausmaß im
Verhältnis der tatsächlichen zur ausgeschriebenen Dicke umgerechnet und das vermehrte oder
verminderte Ausmaß der Abrechnung unter Beibehaltung des Einheitspreises zugrunde gelegt.
Bei mehreren ausgeschriebenen Dicken hat die Ermittlung so zu erfolgen, dass zwischen den
benachbarten Dicken interpoliert oder über die beiden nächstgelegenen Dicken hinaus
extrapoliert wird.
5. Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Boden und Fels
Die Einteilung erfolgt gemäß RVS 08.03.01.
6. Nebenleistungen
Mit den Einheitspreisen sind insbesondere folgende Nebenleistungen abgegolten:
6.1 Das Abtragen und Wegschaffen von vereinzelten Sträuchern, Gehölzen und Wurzelstöcken
bis 10 cm Stammdurchmesser.
6.2 Die Kosten für die Behebung von allfälligen Schäden auf angrenzenden landwirtschaftlich und
gärtnerisch genützten Grundstücken, verursacht durch Samenanflug ausgehend von
unerwünschtem Aufwuchs auf Oberboden, das Zwischenlagern u. dgl.
6.3 Die Wiederinstandsetzung der vom Auftraggeber für die Lagerung von Oberboden u.dgl.
beigestellten Flächen nach Beendigung der Bauarbeiten.
6.4 Die bei Abtragsarbeiten "mit Maschineneinsatz" entstehenden Kosten für den dabei
notwendigen händischen Abtrag.
6.5 Die Erschwernisse, die durch oder bei Ausscheiden von Massen entstehen, die nicht oder nur
beschränkt verwendbar sind.
6.6 Sicherungen zur Vermeidung von Schäden durch Niederschläge.
6.7 Das Säubern und die Freihaltung aller Böschungen, insbesondere solcher in Felsböden, von
lockeren, absturzgefährdeten Gesteinsbrocken u.dgl. bis zur Übernahme.
6.8 Die Erschwernisse, die durch Aussparung und nachträgliche Herstellung von Schüttungen an
Stellen, an denen Kunstbauten errichtet werden, verursacht sind, soweit diese Erschwernisse
aufgrund der Ausschreibungsunterlagen vorherzusehen waren.
6.9 Die Leistung beinhaltet auch die Reinigung aller beim Abbruch verunreinigter, angrenzenden
Flächen und Schächte.
7. Eingriffe in das Landschaftsbild
Eingriffe in das Landschaftsbild im Baustellenbereich wie das Abtragen und Wegschaffen von
Bäumen und Sträuchern, Entfernen von Leitungen, Einfriedungen, Wegen, Viehtränken u.dgl.
dürfen nur mit Genehmigung des Auftraggebers vorgenommen werden, auch wenn dies nur für
vorübergehende Baumaßnahmen erfolgt. Hiebei ist zu berücksichtigen, dass allenfalls einzelne,
in der Ausschreibung angegebene Bäume und Sträuchergruppen erhalten bleiben müssen.

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OG 02
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
8. Trennung von Materialien, Abrechnung
Das Regelblatt 06-1 ist als Leitfaden für die Positionszuordnung zur Abrechung zu verstehen.
Falls für das "Trennen" keine eigenen Leistungspositionen vorgesehen sind, sind die eventuellen
Mehrkosten mit den ausgeschriebenen Leistungspositionen abgegolten.
9. Recycling - Baustoffverordnung
Die Abtrags- bzw. Aushubarbeiten sind konform zur Recycling - Baustoffverordnung
durchzuführen.
10. Abtragskonzept
Auf Verlangen des Auftraggebers ist vom Auftragnehmer ein Abtragskonzept vorzulegen.
11. Schonender Abtrag
Für den schonenden Abtrag des für den Wiedereinbau vorgesehenen Materials gilt:
Beschädigte Teile sind vor Beginn der Abtragsarbeiten gemeinsam mit dem Auftraggeber
festzustellen. Durch unsachgemäßes Abtragen beschädigte Teile sind vom Auftragnehmer zu
ersetzen bzw. können solche mit Zustimmung des Auftraggebers ohne gesonderte Vergütung für
eine Wiederverwendung bearbeitet werden.
Die Leistung beinhaltet auch:
• das Aussortieren unbrauchbaren Materials samt Laden und Wegschaffen,
• das Laden und Wegschaffen des anfallenden Reinigungsgutes,
• die ordnungsgemäße Zwischenlagerung des für den Wiedereinbau vorgesehenen
Materials.
Verrechnet wird:
• die wiederverwertbare Menge.
12. Transportleistungen
12.1 Die anteilige Stehzeit von Transportfahrzeugen beim Beladen sowie das Abladen ist mit dem
jeweiligen Einheitspreis abgegolten.
12.2 Bei Positionen mit Verrechnungseinheiten gilt:
1 VE = 1 Mengeneinheit mal 1 km Transportentfernung, angefangene km werden für ganze
verrechnet.
12.3 Bei Waggonverladung werden die schienengebundenen Transportmittel vom Auftragnehmer
und die Verladestelle durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt bzw. gesondert vergütet.
13. Verweis auf Technische Vertragsbedingungen
Die Vorgaben der Technischen Richtlinie RVS 08.03.01 als auch der ÖNORMEN EN 16907 Teil 1
bis Teil 6 sind einzuhalten.
14. Angeführte Normen und Richtlinien
RVS 08.03.01 "Erdarbeiten"
ÖNORM EN 16907 Teil 1 Erdarbeiten - Teil 1: Grundsätze und allgemeine Regeln
ÖNORM EN 16907 Teil 2 Erdarbeiten - Teil 2: Materialklassifizierung
ÖNORM EN 16907 Teil 3 Erdarbeiten - Teil 3: Ausführung von Erdarbeiten
ÖNORM EN 16907 Teil 4 Erdarbeiten - Teil 4: Bodenbehandlung mit Kalk und/oder hydraulischen
Bindemitteln
ÖNORM EN 16907 Teil 5 Erdarbeiten - Teil 5: Qualitätskontrolle und Überwachung
ÖNORM EN 16907 Teil 6 Erdarbeiten - Teil 6: Landgewinnung mit nassgebaggertem
Auffüllmaterial
ÖNORM EN 1992-1-1 "Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und
Spannbetontragwerken"
0608
Abtrag Lärmschutz
Ständige Vorbemerkungen
1. Wegschaffen
Bei Positionen mit "Wegschaffen" gilt:
Die Leistung beinhaltet auch das Trennen und Wegschaffen des anfallenden Abtragsmaterials,
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OG 02 LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
unabhängig von der Stoffgruppe. Dabei sind sämtliche allfällige Abgaben und Kosten (z.B.
Altlastenbeitrag, Aufwendungen für Notifizierungsverfahren) mit den Einheitspreisen, sofern nicht
anders definiert, abgegolten, gleichgültig ob vom Bieter eine Verwertung (z.B. Recycling) oder
eine Beseitigung (z.B. Deponierung, Verbrennung) angeboten wird.

060884 Lärmschutzwandelemente aus Material x abtragen und x.
Die Leistung beinhaltet auch:





das Trennen von Materialien,
eventuell erforderliche Gerüste,
ein allfällig erforderliches Abtragskonzept,
inkl. Abdeckungen,
das Abbrechen über als auch unter Geländeoberflächen.
Gesondert vergütet wird:
• der Abtrag von Stützen,
• der Abtrag von Fundamenten.
Verrechnet wird:
• das vor dem Abtrag ermittelte Ausmaß.
060884E
LSW-Elemente Holz abtragen + laden
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 1 280,00 m2

060884X
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z LSW-Elemente Holz schonend abtragen + seitlich lagern
Schonender Abtrag und seitliches Lagern bzw. Lagern in der Nähe der Einbaustelle für sämtliche
(unbeschädigte) Elemente, die wieder eingebaut werden.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
385,00 m2

PP:
. . . . . . . . . . . .
Aufzahlung auf Abtragspositionen für Lärmschutzwandelemente aus Material x.
060885
Die Leistung wird nur nach gesonderter Anordnung des AG vergütet.
060885G
Z Az LSW-Elemente Holz für Schad- und Störstoffe
Aufzahlung auf die Positionen LSW-Elemente Holz abtragen+laden und wegschaffen für
sämtliche Mehraufwendungen im Zusammenhang mit der in den Elementen enthaltenen Schad-
und Störstoffe (z.B. "Asbest", mineralische Fasern,..) gem. Gutachten Nievelt.
Weiters mit dem Einheitspreis dieser Position abgegolten ist die gesetzeskonforme Entsorgung
des Materials (Deponieverordnung i.d.g.F).
Der schriftliche Nachweis dafür ist dem Auftraggeber unaufgefordert vorzulegen.
Verrechnet wird:
- das vor dem Abtrag ermittelte Ausmaß.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 1 280,00 m2

060886
PP:
. . . . . . . . . . . .
Lärmschutzwandelemente aus Material x.
Gesondert vergütet wird:
• das Abtragen.
Verrechnet wird:
• das vor dem Abtrag ermittelte Ausmaß.
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OG 02 Instandsetzung LSW
060886K LSW-Elemente Holz wegschaffen
LB-FSV-VI-006
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 1 280,00 m2

060895 Z Kassettenabdeckungen abtragen und wegschaffen
060895A Z Steherabdeckungen abtragen und wegschaffen
EUR
PP: . . . . . . . . . . . .
PP: . . . . . . . . . . . .
Abtrag und Wegschaffen der vorhandenen Steherabdeckungen
Die Vergütung erfolgt für
- gesamte LSW exkl.Elemente / Steher auf Brücke
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
060895B
182,00 Stk

Z Kassettenabdeckungen abtragen und wegschaffen
Abtrag und Wegschaffen der vorhandenen Kassettenabdeckungen an der Oberkante der LSW
Holzelemente.
Die Vergütung erfolgt für
- gesamte LSW exkl.Elemente auf Brücke (anderes Material)
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
LG 06
ABK-LV V8.3a-BC23
Vor-, Abtrags- und Erdarbeiten
720,00 m

Summe
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
PP:
. . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . .
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OG 02 Instandsetzung LSW
12 Schächte und Abdeckungen
EUR
LB-FSV-VI-006
Ständige Vorbemerkungen
1. Allgemeines
1.1 Nebenleistungen
Mit den Einheitspreisen sind folgende Nebenleistungen abgegolten:
1.1.1 das allfällige Reinigen und Durchspülen der Entwässerungsanlagen bis zu deren
Übernahme von in der Sphäre des AN liegenden Verschmutzungen.
1.1.2 die Erschwernisse beim Aushub, beim Verlegen von Rohren, bei allen Betonierungsarbeiten
und beim Verfüllen der Baugrube infolge herzustellender, vorhandener bzw. zu entfernender
Pölzungen und Schalungen.
2. Verweis auf Technische Vertragsbedingungen
Die Anforderungen der folgenden Regelwerke sind einzuhalten:
RVS 03.08.65
RVS 08.04.01
3. Angeführte Normen und Richtlinien
RVS 03.08.65 "Straßenentwässerung "
RVS 08.04.01 "Entwässerungsarbeiten"
1250
Schachtabdeckungen, Einlaufgitter
Ständige Vorbemerkungen:
1. Allgemeines
Bei Schmutzwasserkanälen ist darauf zu achten, dass bei den Abdeckungen im Bereich des
Rahmens eine durchgehende Auflagerfläche ohne Aussparungen (Schmutzfänger etc.) für die
Abdeckung vorhanden ist, damit ein Eindringen von Oberflächenwasser weitest gehend
verhindert wird.
Die Leistung beinhaltet auch:
• das Liefern des erforderlichen Befestigungsmaterials, der Schrauben oder Muttern aus
nichtrostendem Stahl und allfällig erforderlicher Verbindungselemente,
• das Herstellen eines Mörtelbettes inklusive Lieferung eines C3A-freien Zementmörtels für
das Versetzen der Abdeckungen.
2. Verweis auf Technische Vertragsbedingungen
Die Anforderungen der folgenden Regelwerke sind einzuhalten:
ÖNORM EN 124-1
ÖNORM EN 124-2
ÖNORM EN 124-3
ÖNORM EN 124-4
ÖNORM EN 124-5
ÖNORM EN 124-6
ÖNORM B 5110-1
ÖNORM B 5110-2
ÖNORM EN 1561
ÖNORM EN 1563
3. Angeführte Normen und Richtlinien:
ÖNORM EN 124-1 "Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen - Teil 1: Definitionen,
Klassifizierung, allgemeine Baugrundsätze, Leistungsanforderungen und Prüfverfahren"
ÖNORM EN 124-2 "Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen - Teil 2: Aufsätze und
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OG 02
11.05.2022
Instandsetzung LSW
Abdeckungen aus Gusseisen"
EUR
LB-FSV-VI-006
ÖNORM EN 124-3 "Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen - Teil 3: Aufsätze und
Abdeckungen aus Stahl oder Aluminiumlegierungen"
ÖNORM EN 124-4 "Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen - Teil 4: Aufsätze und
Abdeckungen aus stahlbewehrtem Beton"
ÖNORM EN 124-5 "Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen - Teil 5: Aufsätze und
Abdeckungen aus Verbundwerkstoffen"
ÖNORM EN 124-6 "Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen - Teil 6: Aufsätze und
Abdeckungen aus Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder weichmacherfreiem Polyvinylchlorid
(PVC-U)"
ÖNORM B 5110-1 „Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen – Ergänzende
Bestimmungen zu ÖNORM EN 124, Teil 1: austauschbare Aufsätze und Abdeckungen
ÖNORM B 5110-2 „Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen – Ergänzende
Bestimmungen zu ÖNORM EN 124, Teil 2: Nicht austauschbare Aufsätze und Abdeckungen
ÖNORM EN 1561 „Gießereiwesen-Gusseisen mit Lamellengrafit"
ÖNORM EN 1563 „Gießereiwesen-Gusseisen mit Kugelgrafit"
125070
Schachtabdeckungen und Einlaufgitter bis zu x cm heben oder absenken bis zu einer lichten
Weite von x mm.
Die Schachtabdeckungen bzw. Einlaufgitter sind abzuheben und seitlich zu lagern. Das
Betonmauerwerk der Schächte ist entweder auf das erforderliche Maß abzustemmen oder mit
Beton C20/25/B5 zu erhöhen.
Die Abdeckungen sind lage- und höhenrichtig in Zementmörtel satt zu versetzen.
Die aufgebrochene Fahrbahn- bzw. Gehsteigkonstruktion ist bis zur Unterkante der Deckschicht
(Asphaltbeton, Gussasphalt, Granitpflaster einschließlich Bettung usw.) mit Beton C20/25/B5 zu
verfüllen.
Mit dieser Position werden Höhenänderungen bis zu +/-x cm abgegolten.
Diese Position wird nur bei Profilierungen und Fahrbahnarbeiten an bestehenden Straßen
angewendet. Bei Neuherstellungen von Straßen darf das Einrichten von Abdeckungen nur dann
verrechnet werden, wenn bei einem mehrstufigen Ausbau der Auftraggeber ein Versetzen der
Abdeckungen auf der Höhe der provisorischen Fahrbahn angeordnet hat.
Die Leistung beinhaltet auch:
• das Aufbrechen der Fahrbahndecke und des Oberbaus im erforderlichen Ausmaß,
• das Laden und Wegschaffen des Aufbruchmaterials.
125070C
Schachtabd. heben/abs.>10-20 cm LW<=700/700
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
LG 12
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Schächte und Abdeckungen
1,00 Stk
Summe
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. . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . .
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OG 02 Instandsetzung LSW
42 Lärmschutzbauten
EUR
LB-FSV-VI-006
Ständige Vorbemerkungen
1. Allgemeines
Es gilt die ZTV-LSW. Wenn einzelne Punkte der ZTV-LSW im Widerspruch zu in Österreich
gültigen Normen und Richtlinien stehen, gelten die österreichischen Regelungen.
2. Nutzungsdauer
In Abänderung der ZTV-LSW muss die Alterungs- und Korrosionsbeständigkeit der verwendeten
Baustoffe und Bauteile mindestens 20 Jahre betragen.

3. Ausführung von Lärmschutzwänden an Bahnstrecken
Zusätzlich zu den Bestimmungen der ZTV-LSW und den unter Punkt 8. "Verweis auf technische
Normen und Vertragsbedingungen" angeführten Regelwerken, gelten die RVE 04.01.01, sowie
die ÖBB-Lärmschutzregelplanungen, die Normen ÖNORM EN 16272-1 und ÖNORM EN
16272-2. Wenn einzelne Punkte der ZTV-LSW im Widerspruch zu in Österreich gültigen Normen
und Richtlinien bzw. der Lärmschutzregelplanungen stehen, gelten die in Österreich gültigen
Normen, Richtlinien und die ÖBB-Lärmschutzregelplanung. Für die Ausführung von
Lärmschutzwänden an ÖBB-Bahnstrecken gilt das Regelwerk 09.11 - Lärmschutz vollinhaltlich.
ÖBB-Regelpläne
Die angeführten Regelpläne sind auf "www.oebb.at/normenkauf" zu finden. Für die erforderlichen
Prüfungen und Zulassungen von Lärmschutzwandkassetten gilt die RVE 04.01.01.
4. Ausführung von Lärmschutzwänden an Autobahnen und Schnellstraßen
Zusätzlich zu den Bestimmungen der ZTV-LSW und den unter Punkt 8. "Verweis auf technische
Normen und Vertragsbedingungen" angeführten Regelwerken, gelten die Lärmschutz-Regelpläne
des Planungshandbuchs Straße der ASFINAG.
Die angeführten Regelpläne sind auf "www.asfinag.net/planung/plapb/bau" zu finden.
5. Erdungen bei Lärmschutzwänden
Sämtliche Erschwernisse durch allfällige Erdungsherstellung sind mit den Einheitspreisen
abgegolten.
6. Feuerverzinkung
Sämtliche Konstruktionselemente und Blechteile aus Stahl müssen nach deren Bearbeitung mit
einer Feuerverzinkung nach ÖNORM EN ISO 1461 hergestellt werden. Jeder Bauteil ist ein
wesentlicher Teil.

7. Abnahmeprüfung
Der AG veranlasst die erforderlichen Prüfungen um die Erzielung der in der Ausschreibung
definierten Mindestanforderungen zu überprüfen. Die Luftschalldämmung und Schallreflexion wird
im eingebauten Zustand am fertiggestelltem Lärmschutzsystem/der Lärmschutzwand gemäß
ÖNORM EN 1793 Teil 5 und Teil 6 überprüft.
Voraussetzung für die Übernahme der Leistung ist ein positives Prüfergebnis der
Abnahmeprüfung im eingebauten Zustand, wobei die Anforderungen an die Lärmschutzwand an
jeder Stelle zu gewährleisten sind.
Die Kosten der Abnahmeprüfung trägt grundsätzlich der AG. Bei negativen Prüfergebnissen trägt
die Kosten der AN.
8. Verweis auf technische Normen und Vertragsbedingungen
Die Bestimmungen der ÖNORM EN 1793-1, ÖNORM EN 1793-2, ÖNORM EN 1794-1,ÖNORM
EN 1794-2, ÖNORM EN 1794-3 und ÖNORM EN 14388 sind einzuhalten.
9. Angeführte Richtlinien und Normen
ÖNORM EN 16272-1 "Bahnanwendungen - Oberbau -Lärmschutzwände und verwandte
Vorrichtungen zur Beeinflussung der Luftschallausbreitung - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften - Teil 1: Produktspezifische Merkmale - Schallabsorption
(Labormethode) bei diffusen Schallfeldern"
ÖNORM EN 16272-2 "Bahnanwendungen - Oberbau - Lärmschutzwände und verwandte
Vorrichtungen zur Beeinflussung der Luftschallausbreitung - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften - Teil 2: Produktspezifische Merkmale - Luftschalldämmung
(Labormethode) bei diffusen Schallfeldern Lärmschutzwände "
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OG 02
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
ÖNORM EN 1793-1 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfeigenschaften zur Bestimmung
der akustischen Eigenschaften - Teil 1: Produktspezifische Merkmale der Schallabsorption in
diffusen Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-2 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfeigenschaften zur Bestimmung
der akustischen Eigenschaften - Teil 2: Prüfeigenschaften zur Bestimmung der akustischen
Eigenschaften, produktspezifische Merkmale der Luftschalldämmung in diffusen Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-5 "„Lärmschutzvorrichtungen an Straßen - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften – Teil 5: Produktspezifische Merkmale – In – situ Werte der
Schallreflexion in gerichteten Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-6 „Lärmschutzvorrichtungen an Straßen Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften – Teil 6: Produktspezifische Merkmale – In – situ Werte der
Luftschalldämmung in gerichteten Schallfeldern"
ÖNORM EN 1794-1 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Nichtakustische Eigenschaften - Teil
1: Mechanische Eigenschaften und Anforderungen an die Standsicherheit"
ÖNORM EN 1794-2 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Nichtakustische Eigenschaften - Teil
2: Allgemeine Sicherheits - und Umweltanforderungen"
ÖNORM EN 1794-3 "Lärmschutzvorrichtungen an Straßen - Nichtakustische Eigenschaften - Teil
3: Brandverhalten - Brennverhalten von Lärmschutzvorrichtungen und Klassifizierung"
ÖNORM EN 14388 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Vorschriften"
ÖNORM EN ISO 1461 "Durch Feuerverzinken auf Stahl aufgebrachte Zinküberzüge
(Stückverzinken) - Anforderungen und Prüfungen"
RVE 04.01.01 "Lärmschutzwände - Berechnung und Konstruktion"
ZTV-LSW Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Ausführung von
Lärmschutzwänden an Straßen
Bezugsstellen
ZTV-LSW: FGSV Verlag GmbH,
Wesselinger Straße 17,
50999 Köln.

4200 Z Ergänzende Bestimmungen Lärmschutz
420000 Z Nachfolgende Bestimmungen gelten ergänzend zu den ständigen Vorbemerkungen der LG 42
Lärmschutzbauten sowie der ZTV-LSW.
1. Ausführung von Lärmschutzwänden an Straßen
Zusätzlich zu den Bestimmungen der ZTV-LSW gelten die Lärmschutz-Regelpläne des
Planungshandbuch Straße sowie die Normen ÖNORM EN 1793, ÖNORM EN 1794-1, ÖNORM
EN 1794-2, ÖNORM EN 1794-3 und ÖNORM EN 14388.

Wenn einzelne Punkte der ZTV-LSW im Widerspruch zu in Österreich gültigen Normen und
Richtlinien bzw. den technischen Vertragsbestimmungen stehen, gelten die in Österreich gültigen
Normen, Richtlinien und die technischen Vertrgsbestimmungen
2. Ergänzende Richtlinien und Normen

Ergänzend gelten die nachfolgend angeführten Richtlinien und Normen:
ÖNORM EN 1793-5 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften – Teil 5: Produktspezifische Merkmale - In-situ-Werte der
Schallreflexion in gerichteten Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-6 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfeigenschaften zur Bestimmung
der akustischen Eigenschaften - Teil 6: Produktspezifische Merkmale - In-situ-Werte der
Luftschalldämmung in gerichteten Schallfeldern"
3. Abnahmeprüfung:
Die Abnahmeprüfung erfolgt gemäß ÖNORM EN 1793 Teil 5 und Teil 6. Dazu veranlasst der AG
die erforderlichen Prüfungen um die Erzielung der in der Ausschreibung definierten
Mindestanforderung der Luftschalldämmung und Schallreflexion im eingebauten Zustand am
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OG 02
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LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
fertiggestellten Lärmschutzsystem/der Lärmschutzwand zu überprüfen. Voraussetzung für die
Übernahme der Leistung ist ein positives Prüfergebnis der Abnahmeprüfung im eingebauten
Zustand, wobei die Anforderungen an die Lärmschutzwand an jeder Stelle des
Lärmschutzsystems / der Lärmschutzwand zu gewährleisten sind.

420000A Z Ergänzende Bestimmungen Lärmschutzbauten ASFiNAG
4201 V Lärmschutzwandstahlsteher
42010A Z Seilsicherung LSW-Betonsockelelemente
Seilsicherung der LSW-Betonsockelelemente bei den LSW Stehern im Objektbereich herstellen.
Seile und Befestigungsmittel sind aus nichtrostendem Stahl nach ÖNORM EN ISO,
Werkstoff-Nummer 1.4401 oder gleichwertig (z.B 1.4571) auszuführen, wobei der
Seildurchmesser 4mm nicht unterschreiten darf.
Jedes Sockelelement ist einmal je Seite zu sichern
Die Leistung beinhaltet auch:
• die Herstellung aller für die Befestigung der LSW-Sockelelemente notwendigen Leistungen
• Liefern und Montage Befestigungsmaterial bzw. sonstiges Material
Verrechnet wird:
• nach Stück gesichertem Sockelelement (zwei (2) Stellen je Element sichern), d.h. ein
Sockelelement beinhaltet zwei (2) Sicherungen und wird als ein (1) Stück vergütet.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
420130
6,00 Stk
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Lieferung und Montage Gurtlaschen/Stahlbleche Auflager
Lieferung und Montage bzw. Befestigung der Gurtlaschen/Stahlbleche zur Auflagervergrößerung
an die bestehenden Steher.
Die Leistung wird in Meter montierter Laschenlänge vergütet und beinhaltet auch sämtliches
erforderliches Montagematerial bzw. die für die Befestigung erforderlichen Leistungen.
Vergütet wird
- die Lieferung und Montage der Gurtlaschen bzw. Stahlbleche beidseits der betroffenen Steher
(Vorder- und Rückseite) je Meter montierter Gurtlasche / Stahlbleche
Gesondert vergütet wird
- der schonende Abtrag der LSW Kassetten
- Wiedereinbau / Versetzen der schonend abgetragenen und seitlich gelagerten LSW Kassetten
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
4203
216,00 m
PP:
. . . . . . . . . . . .
V Lärmschutzwandelemente Straßenbau

Ständige Vorbemerkungen
1. Allgemeines
Der jeweils angegebene Schallabsorptionsgrad richtet sich nach den Bestimmungen der
ABK-LV V8.3a-BC23
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Seite 46/62
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Leistungsverzeichnis
OG 02
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
ZTV-LSW. Demnach gelten gemäß Tabelle 1 >= 8 dB als hochabsorbierend und >= 4 - 7 dB als
absorbierend und < 4 dB als nicht absorbierend.

Die Schalldämmung DL R von Lärmschutzwänden und ihrer Anschlüsse an andere Bauteile muss
der Gruppe B3 (> 24 dB) entsprechen. Für höhere Anforderungen sind entsprechende
Aufzahlungspositionen zu verwenden.
Für alle Wandkonstruktionen hat der AN die schalltechnischen Kennwerte durch ein Gutachten
einer staatlichen autorisierten und akkreditierten Prüfstelle oder einer vom AG anerkannten
Prüfstelle nachzuweisen.
Abweichend zur ZTV-LSW wird festgelegt, dass die Prüfzeugnisse im Regelfall immer vorzulegen
sind.
Die Schalldämmung und Luftschalldämmung darf an Stößen, Dehnfugen, Übergängen und
Einbauten wie Servicetüren, Brückenschürzen, Betonsockel etc. nicht vermindert sein.
Bei lose eingeschobenen akustischen und tragenden Elementen müssen auf der Vorder- und
Rückseite elastische Dichtungs- und Klemmprofile zwischen den Steherflanschen und den
Elementen eingebaut werden.
Schallabsorption:
• Als maßgebender Schallabsorptionsgrad ist DLα gemäß ÖNORM EN 1793-1 zu
verwenden.
Schalldämmung:
• Als maßgebender Luftschalldämmwert ist DLR gemäß ÖNORM EN 1793-2 zu verwenden.
• Die Schalldämmwirkung hat gemäß EN 1793-2 DLR > 24 dB mindestens zu entsprechen.
Das Prüfelement hat einen Steher zu enthalten.
Schallreflexion:
• Als maßgebender Schallreflexionsindex ist DLRI gemäß ÖNORM EN 1793-5 zu
verwenden.
Luftschalldämmung:
• Als maßgebender Luftschalldämmwert sind dazu DLSI,G (Gesamt – Steher + Element)
bzw. DLSI,P (Steher) und DLSI,E (Element) gemäß ÖNORM EN 1793-6 heranzuziehen
und hat mindestens ≥ 25 dB entsprechen.
Die Prüfzeugnisse sind spätestens ein Monat vor dem Versetzen der Lärmschutzvorrichtung dem
AG vorzulegen.
Die Auflagerung der nicht mit dem Steher fix verschraubten Wandteile muss mindestens 4 cm
betragen.
2. Angeführte Normen und Richtlinien
Anforderungen für Vermeidung von Vogelanprall an Glasflächen - Experimentelle
Untersuchungen zur Wirksamkeit von Glas-Markierungen unter natürlichen Lichtbedingungen im
Flugtunnel
http://wua-wien.at/images/stories/naturschutz_stadtoekologie/vogelschlagstudie-2007.pdf
Lärmschutzwandelemente Material x und unterschiedlicher Abmessungen zwischen Stützen
spielfrei und lärmdicht gemäß den Anforderungen versetzen. Die Beistellung der LSW-Elemente
erfolgt durch den Auftraggeber (AG) frei Baustelle.
420308
Die Leistung beinhaltet auch:
• sämtliche Erschwernisse und Anpassungen im Freilandbereich und auf Kunstbauten.
420308F
Z Schonend abgetragene LSW-Elemente versetzen
Schonend abgetragene und seitlich gelagerte LSW-Elemente lagerichtig wieder versetzen.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
ABK-LV V8.3a-BC23
385,00 m2
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
PP:
. . . . . . . . . . . .
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Leistungsverzeichnis
OG 02
4205
11.05.2022
Instandsetzung LSW
EUR
LB-FSV-VI-006
Z Lärmschutzwandelemente Straßenbau ASFiNAG
Ergänzende ständige Vorbemerkungen
Für alle Wandkonstruktionen hat der AN die schalltechnischen Kennwerte durch ein Gutachten
einer staatlichen autorisierten und akkreditierten Prüfstelle nachzuweisen. Die
Mindestanforderung an schalltechnischen Kennwerte sind dem lärmtechnischen Gutachten bzw.
den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Abweichend zur ZTV-LSW wird festgelegt, dass
die Prüfzeugnisse im Regelfall immer vorzulegen sind. Die Prüfzeugnisse für die
Luftschalldämmung gem. ÖNORM EN 1793-6 und für die Schallreflexion gem. ÖNORM EN
1793-5 sind 14 Tage nach Auftragserteilung, spätestens jedoch ein Monat vor dem Versetzen der
Lärmschutzelemente dem AG vorzulegen.
Schalldämmung:
Die Schalldämmung darf an Stehern, Stößen, Dehnfugen, Übergängen und Einbauten wie z.B.
Türen, usw. nicht vermindert sein.
Als maßgebender Schalldämmwert ist DL R gemäß Ö-NORM EN 1793-2 heranzuziehen.
Schallabsorption:
Als maßgebender Schallabsorptionsgrad ist DL α gemäß ÖNORM EN 1793-1 zu verwenden.
Luftschalldämmung:
Die Luftschalldämmung darf an Stehern, Stößen, Dehnfugen, Übergängen und Einbauten wie zB.
Türen, usw. nicht vermindert sein. Als maßgebender Luftschalldämmwert sind dazu DL SI,G
(Gesamt – Steher + Element) bzw. DL SI,P (Steher) und DL SI,E (Element) gemäß ÖNORM EN
1793-6 heranzuziehen.
Schallreflexion:
Als maßgebender Schallreflexionsindex ist DL RI gemäß ÖNORM EN 1793-5 zu verwenden.
420509 Z Compriband verlegen
420509A Z Compriband
40/40mm, selbstklebend, zusammendrückbar, liefern und montieren.
Die Compribänder sind so einzubauen, dass ein dichter Abschluss gegeben ist und die
lärmschutztechnischen Vorgaben des AG im Rahmen einer Abnahmeprüfung des
Lärmschutzbauwerkes eingehalten werden.
Das Compriband wird zwischen Betonsockelelement und LSW-Element eingelegt, soweit das
LSW-Element in diesem Bereich bis auf den Betonsockel ausgebaut und wieder eingebaut wird.
Die Vergütung erfolgt nach Metern eingelegtem Compriband.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
420511 Z Fugenverschluss zwischen Steher und Sockelelemente
420511A Z Fugenverschluss zw. Steher und Sockelelemente
550,00 m
PP:
. . . . . . . . . . . .
Zur Optimierung der Lärmschutzwirkung sind entlang der gesamten LSW die Fugen zwischen
Stehern und Sockelelementen in geeigneter Weise zu verschließen ("Acrylmaterial" bzw.
"Silikon").

Die Leistung beinhaltet auch
- Beistellung erforderliches / geeignetes Material
ABK-LV V8.3a-BC23
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OG 02
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
- Durchführung der Arbeiten / Leistungen an im Bestand verbleibenden Sockelelementen
EUR
Die Vergütung erfolgt nach Meter verschlossener Fuge
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
420512 Z Farbige Kennzeichnung Holzelemente
420512A Z Farbige Kennzeichnung Holzelemente
430,00 m

PP:
. . . . . . . . . . . .
Farbige Kennzeichnung der Mindestauflagerlängen an ausgehängten und wieder zu versetzende
Holzelementen (Bereich Ecksteher)
Die Leistung beinhaltet auch
- Beistellung erforderliches / geeignetes Material für die dauerhafte Kennzeichnung
- Durchführung der Arbeiten / Leistungen an den ausgebauten und für den Wiedereinbau
vorgesehenen LSW Holzelementen
- Kennzeichnung an der Vorder- und Rückseite der Elemente
Die Vergütung erfolgt nach Stk. LSW Kassette (Leistungen an beiden Seiten, Vorder- und
Rückseite)
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
420513
32,00 Stk
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Seilsicherung der Lärmschutzwandkassetten bei den Stehern herstellen.
Seile und Befestigungsmittel sind aus nichtrostendem Stahl nach ÖNORM EN ISO, Werkstoff
Nummer 1.4401 oder gleichwertig (z.B. 1.4571) auszuführen.
Seildurchmesser: mind. 4mm
420513A
Z Seilsicherung LSW Kassetten
Seilsicherung der Lärmschutzwandkassetten (Holz) bei den Stehern herstellen.
Jede Kassette ist zweimal je Seite zu sichern.
Die Leistung beinhaltet auch:
- Die Herstellung aller für die Befestigung der LSW Kassetten notwendigen Leistungen
- Befestigungsmaterialien
Verrechnet wird:
• nach Stück gesicherter LSW Kassette (zwei (2) Stellen je Element sichern), d.h. ein LSW
Element (Holz) beinhaltet zwei (2) Sicherungen und wird als ein (1) Stück vergütet.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
LG 42
ABK-LV V8.3a-BC23
Lärmschutzbauten
18,00 Stk
Summe
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. . . . . . . . . . . .
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11.05.2022
OG 02 Instandsetzung LSW
98 Regiearbeiten
EUR
LB-FSV-VI-006
Ständige Vorbemerkungen
1. Abrechnung
Die Vergütung für den Einsatz der Arbeitskräfte und der Geräte erfolgt nur für die tatsächliche
Beistellungszeit (= Arbeitszeit und allfällige Zeit für Zu- und Abgang der Arbeitskräfte bzw. Zu-
und Abtransport der Geräte).
Die Kosten für das Auf- und Abladen sowie für den An- und Abtransport von Geräten (z.B.
Tieflader u.dgl.) sind in dem Ausmaß zu vergüten, als dies für den Einsatz in Regie erforderlich
ist.
Der Auftragnehmer muss den voraussichtlichen Aufwand für den An- und Abtransport von
Geräten von Baustofflieferungen oder Fremdleistungen vor dem Ausführen der Regieleistungen
bekanntgeben und die Zustimmung des Auftraggebers einholen. Andernfalls wird im Zweifelsfall
angenommen, dass sich das jeweilige Gerät auf der Baustelle befindet bzw. dass für
Baustofflieferungen oder Fremdleistungen keine Transportkosten anfallen.
2. Preisbildung
Mit den Regiepreisen für Regieleistungen sind abgegolten:
• der Regielohnpreis gemäß ÖNORM B 2061,
• die Kosten für die erforderliche Arbeitsvorbereitung,
• die Kosten für das Beistellen der Kleingeräte, Kleingerüste und Werkzeuge, welche nicht in
der ÖGBL enthalten sind.
• die Kosten für den Ersatz oder Instandhaltung und den Verschleiß von Werkzeugen (z.B.
Bohrer, Meißel, Schleifscheiben u.dgl.).
Die Kosten für die erforderliche Aufsichtstätigkeit sowie für die Leistungen der in unmittelbarem
Zusammenhang damit tätigen Angestellten des Auftragnehmers sind bei angehängten
Regieleistungen mit den Einheitspreisen der Baustellengemeinkosten, bei selbstständigen
Regieleistungen mit den Regiepreisen der Regieleistungen abgegolten.
3. Technische Vertragsbedingungen
Für diese Leistungsgruppe sind keine technischen Vertragsbedingungen vorgesehen.
4. Angeführte Normen und Richtlinien
ÖBGL: Österreichische Baugeräteliste; Herausgeber: Vereinigung der industriellen
Bauunternehmungen Österreichs,
ÖNORM B 2061: Preisermittlung für Bauleistungen.
9801
Regie Arbeiter
Ständige Vorbemerkungen
1. Allgemeines
Es wird nur der Regiestundenpreis jener Beschäftigungsgruppe bzw. Lohngruppe vergütet,
welche der erbrachten Regieleistung entspricht.
2. Überstundenvergütung
Bei vom Auftraggeber angeordneten Überstunden erfolgt die Vergütung wie folgt:
Die tatsächliche, bei zuschlagspflichtigen Arbeitsstunden gemäß Kollektivvertrag geleistete
Stundenanzahl wird bei
a) Stunden mit 50-%igem Zuschlag gemäß Kollektivvertrag mit 4/3,
b) Stunden mit 100-%igem Zuschlag gemäß Kollektivvertrag mit 5/3,
c) Ersatzruhepflichtigen Stunden mit 7/3 multipliziert.
Der Regiepreis bleibt unverändert.
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11.05.2022
OG 02 Instandsetzung LSW
980101 Bauarbeiter Mischpreis
EUR
LB-FSV-VI-006
Einsatz von Bauarbeitern ohne Unterscheidung der Beschäftigungsgruppe II bis IV gemäß
Kollektivvertrag für Baugewerbe und Bauindustrie.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
9802
125,00 h
PP:
. . . . . . . . . . . .
Regie Geräte ÖBGL
Ständige Vorbemerkungen
1. Preisbildung
Mit den Regiepreisen für die Gerätemiete sind der Regiezuschlag und die Gesamtgerätekosten
gemäß ÖBGL, in der letzten vor dem Beginn der Angebotsfrist erschienenen Fassung
einschließlich allfälliger Ergänzungen und Berichtigungen, jedoch ohne Bedienung abgegolten.
Die Valorisierung der ÖBGL bis zur Preisbasis ist mit den Einheitspreisen abgegolten. Der
Abrechnung zugrunde zulegen sind die ÖBGL Werte des Basisjahres.
2. Vergütung des Bedienungspersonals
Die Kosten der erforderlichen Arbeitskräfte für die Bedienung der Geräte werden nach den
Positionen der ULG 98.01 gesondert vergütet.
3. Verrechnungshinweise
Erforderlichenfalls sind die Werte ÖBGL zu interpolieren. Zusatzausrüstungen gemäß ÖBGL
werden nur vergütet, wenn sie für die Regieleistung erforderlich sind.
Kommentar: Beispiel für die Anwendung der LB-Positionen der ULG 98 02:
A. Ausschreibung:
Es sollen z.B. 150 Regiestunden für ein Gerät mit einem Stundensatz von 20,00 EUR gemäß
ÖBGL und einer Leistung von 60 kW ausgeschrieben werden.
LB-Pos. 98 02 01:
Anteil Gerätemiete: Es sind 150 Stunden (HR) x 20,00 EUR = 3.000 VE auszuschreiben.
LB-Pos. 98 02 03:
Anteil Betriebsstoffe: Es sind die Kilowatt-Stunden der einzelnen Geräte, unter Berücksichtigung
dessen, dass 1 VE 10 kWh entspricht, auszuschreiben. Daher 150 HR x 60 kW Motorleistung /
10 = 900 VE.
B. Angebot:
LB-Pos. 98 02 01:
Als Regiepreis ist der Eurobetrag anzubieten, der für den Gerätemietsatz von 1,0 EUR gemäß
ÖBGL begehrt wird, z.B. bei einer Abminderung der ÖBGL-Sätze auf 60 % (berücksichtigt die
angenommene Abminderung z.B. 50% sowie die Valorisierung der ÖBGL-Werte auf die
Preisbasis mit 20%) und einem Gesamtzuschlag für Gerät von 8,3% ergibt sich ein Regiepreis
von 0,5 x 1,2 x 1,083 = 0,65 EUR.
LB-Pos. 98 02 03:
Anzubieten ist der Eurobetrag, der für 10 Kilowattstunden begehrt wird, z.B. 1,8 Liter Diesel je 10
Kilowatt und einem Dieselpreis von 0,886 EUR und einem Gesamtzuschlag von 8,3% ergibt sich
ein Regiepreis von 1,8 x 0,886 x 1,083 = 1,73 EUR.
C. Abrechnung:
Es war z.B. ein Hydraulikbagger mit Raupenfahrwerk > 6 t, Kenngröße der ÖBGL, Nr.
D.1.00.0050 mit 60 kW Motorleistung, 35 Stunden im Einsatz.
LB-Pos. 98 02 01:
Mietsatz je Monat: 3.000,00 EUR (Monatlicher A.u.V. Betrag) + (monatliches Reparaturentgelt) +
2.080,00 = 5.080,00 EUR.
Mietsatz je Stunde = Mietsatz je Monat geteilt durch 170 (Stundenzahl pro Monat laut ÖBGL),
somit 5.080,00 : 170 = 29,88 EUR/HR.
Es sind daher 35 HR x 29,88 = 1.045,80 VE abzurechnen. Das ergibt mit dem angebotenen
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OG 02
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
Instandsetzung LSW
EUR
Regiepreisen von 0,65 EUR/VE eine Abrechnungssumme von 0,65 x 1.045,80 = 679,77 EUR.
LB-Pos. 98 02 03:
Motorleistung 60 kW
Es sind 35 HR x 60 / 10 = 210 VE abzurechnen. Das ergibt mit dem angebotenen Regiepreisen
von 1,73 EUR/VE eine Abrechnungssumme von 210 x 1,73 = 363,30 EUR.
980201
Anteil Gerätemiete - ÖBGL
Anteil Miete für den Einsatz von Geräten in Regie, Verrechnung nach ÖBGL. Die
Verrechnungseinheit entspricht dem einstündigen Einsatz eines Gerätes mit einem
Stundengerätemietsatz von EUR 1,-- gemäß ÖBGL.
Die Verrechnungsmenge ergibt sich aus der Multiplikation der Stunden des Geräteeinsatzes und
der Gerätekosten je Stunde.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 4 600,00 VE
980203
PP:
. . . . . . . . . . . .
Anteil Betriebsstoffe - ÖBGL
Anteil Betriebsstoffe einschließlich Schmierstoffe für den Einsatz von Geräten in Regie,
Verrechnung nach ÖBGL.
Die Verrechnungseinheit entspricht dem einstündigen Einsatz eines Gerätes mit einer
Motorleistung von 10 kW. Die Verrechnungsmenge ergibt sich aus der Multiplikation der
Arbeitszeit (Betriebszeit + Rüstzeit) und der durch 10 zu dividierten Motorleistung des
eingesetzten Gerätes.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 2 000,00 VE
9805
PP:
. . . . . . . . . . . .
Regie Baustofflieferungen, Fremdleistungen
Ständige Vorbemerkungen
1. Verrechnung
Die Verrechnung erfolgt nach Verrechnungseinheiten (VE). Die Verrechnungsmenge entspricht
dem Rechnungsbetrag in EUR (ohne Ust.), welcher vom Auftragnehmer für die Lieferung von
Baumaterialien frei Verwendungsstelle bzw. für Fremdleistungen aufgewendet wird.
Der Rechnungsbetrag ist durch saldierte Rechnungen nachzuweisen und muss allfällige
gewährte Rabatte berücksichtigen. Skonti (Nachlässe bei früherem Zahlungsziel) oder Zinsen für
verspätete Zahlungen bleiben unberücksichtigt.
980501
Baustofflieferungen
Baustofflieferungen im Zuge von Regiearbeiten.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 5 500,00 VE
980502
PP: . . . . . . . . . . . .
PP: . . . . . . . . . . . .
Fremdleistungen
Fremdleistungen im Zuge von Regiearbeiten.
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 5 500,00 VE
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OG 02 Instandsetzung LSW LG 98 Regiearbeiten Summe . . . . . . . . . . . .
OG 02 Instandsetzung LSW Summe . . . . . . . . . . . .
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LB-FSV-VI-006
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EUR
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11.05.2022
OG 04 LSW-ELEMENTE ALU
42 Lärmschutzbauten
EUR
LB-FSV-VI-006
Ständige Vorbemerkungen
1. Allgemeines
Es gilt die ZTV-LSW. Wenn einzelne Punkte der ZTV-LSW im Widerspruch zu in Österreich
gültigen Normen und Richtlinien stehen, gelten die österreichischen Regelungen.
2. Nutzungsdauer
In Abänderung der ZTV-LSW muss die Alterungs- und Korrosionsbeständigkeit der verwendeten
Baustoffe und Bauteile mindestens 20 Jahre betragen.
3. Ausführung von Lärmschutzwänden an Bahnstrecken
Zusätzlich zu den Bestimmungen der ZTV-LSW und den unter Punkt 8. "Verweis auf technische
Normen und Vertragsbedingungen" angeführten Regelwerken, gelten die RVE 04.01.01, sowie
die ÖBB-Lärmschutzregelplanungen, die Normen ÖNORM EN 16272-1 und ÖNORM EN
16272-2. Wenn einzelne Punkte der ZTV-LSW im Widerspruch zu in Österreich gültigen Normen
und Richtlinien bzw. der Lärmschutzregelplanungen stehen, gelten die in Österreich gültigen
Normen, Richtlinien und die ÖBB-Lärmschutzregelplanung. Für die Ausführung von
Lärmschutzwänden an ÖBB-Bahnstrecken gilt das Regelwerk 09.11 - Lärmschutz vollinhaltlich.
ÖBB-Regelpläne
Die angeführten Regelpläne sind auf "www.oebb.at/normenkauf" zu finden. Für die erforderlichen
Prüfungen und Zulassungen von Lärmschutzwandkassetten gilt die RVE 04.01.01.
4. Ausführung von Lärmschutzwänden an Autobahnen und Schnellstraßen
Zusätzlich zu den Bestimmungen der ZTV-LSW und den unter Punkt 8. "Verweis auf technische
Normen und Vertragsbedingungen" angeführten Regelwerken, gelten die Lärmschutz-Regelpläne
des Planungshandbuchs Straße der ASFINAG.
Die angeführten Regelpläne sind auf "www.asfinag.net/planung/plapb/bau" zu finden.
5. Erdungen bei Lärmschutzwänden
Sämtliche Erschwernisse durch allfällige Erdungsherstellung sind mit den Einheitspreisen
abgegolten.
6. Feuerverzinkung
Sämtliche Konstruktionselemente und Blechteile aus Stahl müssen nach deren Bearbeitung mit
einer Feuerverzinkung nach ÖNORM EN ISO 1461 hergestellt werden. Jeder Bauteil ist ein
wesentlicher Teil.
7. Abnahmeprüfung
Der AG veranlasst die erforderlichen Prüfungen um die Erzielung der in der Ausschreibung
definierten Mindestanforderungen zu überprüfen. Die Luftschalldämmung und Schallreflexion wird
im eingebauten Zustand am fertiggestelltem Lärmschutzsystem/der Lärmschutzwand gemäß
ÖNORM EN 1793 Teil 5 und Teil 6 überprüft.
Voraussetzung für die Übernahme der Leistung ist ein positives Prüfergebnis der
Abnahmeprüfung im eingebauten Zustand, wobei die Anforderungen an die Lärmschutzwand an
jeder Stelle zu gewährleisten sind.
Die Kosten der Abnahmeprüfung trägt grundsätzlich der AG. Bei negativen Prüfergebnissen trägt
die Kosten der AN.
8. Verweis auf technische Normen und Vertragsbedingungen
Die Bestimmungen der ÖNORM EN 1793-1, ÖNORM EN 1793-2, ÖNORM EN 1794-1,ÖNORM
EN 1794-2, ÖNORM EN 1794-3 und ÖNORM EN 14388 sind einzuhalten.
9. Angeführte Richtlinien und Normen
ÖNORM EN 16272-1 "Bahnanwendungen - Oberbau -Lärmschutzwände und verwandte
Vorrichtungen zur Beeinflussung der Luftschallausbreitung - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften - Teil 1: Produktspezifische Merkmale - Schallabsorption
(Labormethode) bei diffusen Schallfeldern"
ÖNORM EN 16272-2 "Bahnanwendungen - Oberbau - Lärmschutzwände und verwandte
Vorrichtungen zur Beeinflussung der Luftschallausbreitung - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften - Teil 2: Produktspezifische Merkmale - Luftschalldämmung
(Labormethode) bei diffusen Schallfeldern Lärmschutzwände "
ABK-LV V8.3a-BC23
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Leistungsverzeichnis
OG 04
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
LSW-ELEMENTE ALU
EUR
ÖNORM EN 1793-1 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfeigenschaften zur Bestimmung
der akustischen Eigenschaften - Teil 1: Produktspezifische Merkmale der Schallabsorption in
diffusen Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-2 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfeigenschaften zur Bestimmung
der akustischen Eigenschaften - Teil 2: Prüfeigenschaften zur Bestimmung der akustischen
Eigenschaften, produktspezifische Merkmale der Luftschalldämmung in diffusen Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-5 "„Lärmschutzvorrichtungen an Straßen - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften – Teil 5: Produktspezifische Merkmale – In – situ Werte der
Schallreflexion in gerichteten Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-6 „Lärmschutzvorrichtungen an Straßen Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften – Teil 6: Produktspezifische Merkmale – In – situ Werte der
Luftschalldämmung in gerichteten Schallfeldern"
ÖNORM EN 1794-1 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Nichtakustische Eigenschaften - Teil
1: Mechanische Eigenschaften und Anforderungen an die Standsicherheit"
ÖNORM EN 1794-2 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Nichtakustische Eigenschaften - Teil
2: Allgemeine Sicherheits - und Umweltanforderungen"
ÖNORM EN 1794-3 "Lärmschutzvorrichtungen an Straßen - Nichtakustische Eigenschaften - Teil
3: Brandverhalten - Brennverhalten von Lärmschutzvorrichtungen und Klassifizierung"
ÖNORM EN 14388 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Vorschriften"
ÖNORM EN ISO 1461 "Durch Feuerverzinken auf Stahl aufgebrachte Zinküberzüge
(Stückverzinken) - Anforderungen und Prüfungen"
RVE 04.01.01 "Lärmschutzwände - Berechnung und Konstruktion"
ZTV-LSW Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Ausführung von
Lärmschutzwänden an Straßen
Bezugsstellen
ZTV-LSW: FGSV Verlag GmbH,
Wesselinger Straße 17,
50999 Köln.
4200 Z Ergänzende Bestimmungen Lärmschutz
420000A Z Ergänzende Bestimmungen Lärmschutzbauten ASFiNAG
Nachfolgende Bestimmungen gelten ergänzend zu den ständigen Vorbemerkungen der LG 42
Lärmschutzbauten sowie der ZTV-LSW.
1. Ausführung von Lärmschutzwänden an Straßen
Zusätzlich zu den Bestimmungen der ZTV-LSW gelten die Lärmschutz-Regelpläne des
Planungshandbuch Straße sowie die Normen ÖNORM EN 1793, ÖNORM EN 1794-1, ÖNORM
EN 1794-2, ÖNORM EN 1794-3 und ÖNORM EN 14388.
Wenn einzelne Punkte der ZTV-LSW im Widerspruch zu in Österreich gültigen Normen und
Richtlinien bzw. den technischen Vertragsbestimmungen stehen, gelten die in Österreich gültigen
Normen, Richtlinien und die technischen Vertrgsbestimmungen
2. Ergänzende Richtlinien und Normen
Ergänzend gelten die nachfolgend angeführten Richtlinien und Normen:
ÖNORM EN 1793-5 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfverfahren zur Bestimmung der
akustischen Eigenschaften – Teil 5: Produktspezifische Merkmale - In-situ-Werte der
Schallreflexion in gerichteten Schallfeldern"
ÖNORM EN 1793-6 "Lärmschutzeinrichtungen an Straßen - Prüfeigenschaften zur Bestimmung
der akustischen Eigenschaften - Teil 6: Produktspezifische Merkmale - In-situ-Werte der
Luftschalldämmung in gerichteten Schallfeldern"
3. Abnahmeprüfung:
Die Abnahmeprüfung erfolgt gemäß ÖNORM EN 1793 Teil 5 und Teil 6. Dazu veranlasst der AG
ABK-LV V8.3a-BC23
AVAAGS33 KREMSER SCHNELLSTRASSES33 INS LSW SCHREBERGARTEN OV
IHHI Ingenieurbüro e.U.S33 Kremser Schellstraße
INS LSW SCHREBERGARTEN OV
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Leistungsverzeichnis
OG 04
4203
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
LSW-ELEMENTE ALU
EUR
die erforderlichen Prüfungen um die Erzielung der in der Ausschreibung definierten
Mindestanforderung der Luftschalldämmung und Schallreflexion im eingebauten Zustand am
fertiggestellten Lärmschutzsystem/der Lärmschutzwand zu überprüfen. Voraussetzung für die
Übernahme der Leistung ist ein positives Prüfergebnis der Abnahmeprüfung im eingebauten
Zustand, wobei die Anforderungen an die Lärmschutzwand an jeder Stelle des
Lärmschutzsystems / der Lärmschutzwand zu gewährleisten sind.
V Lärmschutzwandelemente Straßenbau
Ständige Vorbemerkungen
1. Allgemeines
Der jeweils angegebene Schallabsorptionsgrad richtet sich nach den Bestimmungen der
ZTV-LSW. Demnach gelten gemäß Tabelle 1 >= 8 dB als hochabsorbierend und >= 4 - 7 dB als
absorbierend und < 4 dB als nicht absorbierend.
Die Schalldämmung DL R von Lärmschutzwänden und ihrer Anschlüsse an andere Bauteile muss
der Gruppe B3 (> 24 dB) entsprechen. Für höhere Anforderungen sind entsprechende
Aufzahlungspositionen zu verwenden.
Für alle Wandkonstruktionen hat der AN die schalltechnischen Kennwerte durch ein Gutachten
einer staatlichen autorisierten und akkreditierten Prüfstelle oder einer vom AG anerkannten
Prüfstelle nachzuweisen.
Abweichend zur ZTV-LSW wird festgelegt, dass die Prüfzeugnisse im Regelfall immer vorzulegen
sind.
Die Schalldämmung und Luftschalldämmung darf an Stößen, Dehnfugen, Übergängen und
Einbauten wie Servicetüren, Brückenschürzen, Betonsockel etc. nicht vermindert sein.
Bei lose eingeschobenen akustischen und tragenden Elementen müssen auf der Vorder- und
Rückseite elastische Dichtungs- und Klemmprofile zwischen den Steherflanschen und den
Elementen eingebaut werden.
Schallabsorption:
• Als maßgebender Schallabsorptionsgrad ist DLα gemäß ÖNORM EN 1793-1 zu
verwenden.
Schalldämmung:
• Als maßgebender Luftschalldämmwert ist DLR gemäß ÖNORM EN 1793-2 zu verwenden.
• Die Schalldämmwirkung hat gemäß EN 1793-2 DLR > 24 dB mindestens zu entsprechen.
Das Prüfelement hat einen Steher zu enthalten.
Schallreflexion:
• Als maßgebender Schallreflexionsindex ist DLRI gemäß ÖNORM EN 1793-5 zu
verwenden.
Luftschalldämmung:
• Als maßgebender Luftschalldämmwert sind dazu DLSI,G (Gesamt – Steher + Element)
bzw. DLSI,P (Steher) und DLSI,E (Element) gemäß ÖNORM EN 1793-6 heranzuziehen
und hat mindestens ≥ 25 dB entsprechen.
Die Prüfzeugnisse sind spätestens ein Monat vor dem Versetzen der Lärmschutzvorrichtung dem
AG vorzulegen.
Die Auflagerung der nicht mit dem Steher fix verschraubten Wandteile muss mindestens 4 cm
betragen.
2. Angeführte Normen und Richtlinien
Anforderungen für Vermeidung von Vogelanprall an Glasflächen - Experimentelle
Untersuchungen zur Wirksamkeit von Glas-Markierungen unter natürlichen Lichtbedingungen im
Flugtunnel
http://wua-wien.at/images/stories/naturschutz_stadtoekologie/vogelschlagstudie-2007.pdf
420323
ABK-LV V8.3a-BC23
Aufzahlung (Az) für Gestaltungselemente lt. Detailplan.
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OG 04
420323A
11.05.2022
LSW-ELEMENTE ALU
V Az Gestaltungselement lt. Detailplan
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 1 280,00 m2
4205
EUR
LB-FSV-VI-006
PP:
. . . . . . . . . . . .
Z Lärmschutzwandelemente Straßenbau ASFiNAG
Ergänzende ständige Vorbemerkungen
Für alle Wandkonstruktionen hat der AN die schalltechnischen Kennwerte durch ein Gutachten
einer staatlichen autorisierten und akkreditierten Prüfstelle nachzuweisen. Die
Mindestanforderung an schalltechnischen Kennwerte sind dem lärmtechnischen Gutachten bzw.
den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Abweichend zur ZTV-LSW wird festgelegt, dass
die Prüfzeugnisse im Regelfall immer vorzulegen sind. Die Prüfzeugnisse für die
Luftschalldämmung gem. ÖNORM EN 1793-6 und für die Schallreflexion gem. ÖNORM EN
1793-5 sind 14 Tage nach Auftragserteilung, spätestens jedoch ein Monat vor dem Versetzen der
Lärmschutzelemente dem AG vorzulegen.
Schalldämmung:
Die Schalldämmung darf an Stehern, Stößen, Dehnfugen, Übergängen und Einbauten wie z.B.
Türen, usw. nicht vermindert sein.
Als maßgebender Schalldämmwert ist DL R gemäß Ö-NORM EN 1793-2 heranzuziehen.
Schallabsorption:
Als maßgebender Schallabsorptionsgrad ist DL α gemäß ÖNORM EN 1793-1 zu verwenden.
Luftschalldämmung:
Die Luftschalldämmung darf an Stehern, Stößen, Dehnfugen, Übergängen und Einbauten wie zB.
Türen, usw. nicht vermindert sein. Als maßgebender Luftschalldämmwert sind dazu DL SI,G
(Gesamt – Steher + Element) bzw. DL SI,P (Steher) und DL SI,E (Element) gemäß ÖNORM EN
1793-6 heranzuziehen.
Schallreflexion:
Als maßgebender Schallreflexionsindex ist DL RI gemäß ÖNORM EN 1793-5 zu verwenden.
420503
Z Lärmschutzwandelemente aus Aluminium pulverbeschichtet, gemäß den lärmtechnischen
Mindestanforderungen in erforderlicher Länge liefern und versetzen.
Abdichtung beidseitig vertikal, mit an den Seitendeckeln montierter EPDM-Rundschnurdichtung
und Dichtungsklemmprofil aus stranggepresstem Aluminium, Bleche und Profile außenseitig
polyesterpulverbeschichtet, Schichtdicke mind. 60 μ.
Die Leistung beinhaltet auch:
• die erforderlichen Dichtungsmaßnahmen.
Verrechnet wird:
• die Elementlänge mal Elementhöhe.
420503A
Z LSW-Aluminium
Farbe Vorderseite: lt. Gestaltungsplan
Farbe Rückseite: einfärbig; Farbe nach Wahl AN
Lärmtechnische Mindestanforderungen:
Schalldämmung: gem. ÖNORM 1793-2 - DLR: 25 dB Minimum
ABK-LV V8.3a-BC23
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OG 04
11.05.2022
LB-FSV-VI-006
LSW-ELEMENTE ALU
Schallabsorption Vorderseite: gem. ÖNORM 1793-1 - DLAlpha: 8dB Minimum
EUR
Schallabsorption Rückseite: gem. ÖNORM 1793-1 - DLAlpha: 0 dB Minimum
Luftschalldämmung: gem. ÖNORM 1793-6 - DLSI: 25 dB Minimum
Schallreflexion Vorderseite: gem. ÖNORM 1793-5 - DLRI: 5dB Minimum
Schallreflexion Rückseite: gem. ÖNORM 1793-5 - DLRI: 0dB Minimum
Blechdicke LSW Elemente: mind. 1,25mm
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 1 280,00 m2
PP:
. . . . . . . . . . . .
420507 Z Aufzahlung auf Position "LSW-Aluminium" für die Mehraufwendungen bei der Herstellung der
Elemente mit Einrichtungen für eine erleichterte Kontrolle des Kassettenübergriffs bei den
Stehern.
420507A Z Aufz. LSW-Aluminium, Kontrolle Übergriff Einschub
Aufzahlung auf Position "LSW-Aluminium" für die Mehraufwendungen bei der Herstellung der
Elemente mit Einrichtungen für eine erleichterte Kontrolle des Kassettenübergriffs bei den
Stehern.
Ausführungsdetails siehe Planungshandbuch der ASFINAG, Dokumentennummer 800.100.1514
(Planungshandbuch Straße-Bau).
Verrechnet wird:
nach m2 eingesetzten neuen Lärmschutzwandkassetten
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . . 1 280,00 m2
420510 Z Abdeckung Holzelemente
420510A Z Abdeckung Holzelemente
PP:
. . . . . . . . . . . .
Neuherstellung der Holzkassetten - Abdeckungen.
Die Ausführung erfolgt gemäß Planungshandbuch der ASFINAG bzw. den Festlegungen in der
Baubeschreibung.
Die Leistung beinhaltet auch
- die Lieferung und Montage
- sämtliches Montagematerial
- Aufwände / Erschwernisse auf Grund der durchgehenden Montage und im Bereich der LSW
Steher
L: . . . . . . . . . . . . S: . . . . . . . . . . . . EP: . . . . . . . . . . . .
256,00 m
PP:
. . . . . . . . . . . .
LG 42 Lärmschutzbauten Summe . . . . . . . . . . . .
OG 04 LSW-ELEMENTE ALU Summe . . . . . . . . . . . .
ABK-LV V8.3a-BC23
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11.05.2022
Zusammenstellung der Leistungsgruppen
LG
BEZEICHNUNG
OG 02
Seite 58/62
Summe
Instandsetzung LSW
02
Baustellengemeinkosten
. . . . . . . . . . . . EUR
06
Vor-, Abtrags- und Erdarbeiten
. . . . . . . . . . . . EUR
12
Schächte und Abdeckungen
. . . . . . . . . . . . EUR
42
Lärmschutzbauten
. . . . . . . . . . . . EUR
98
Regiearbeiten
. . . . . . . . . . . . EUR
OG 02
Instandsetzung LSW
. . . . . . . . . . . . EUR
OG 04
LSW-ELEMENTE ALU
42
Lärmschutzbauten
. . . . . . . . . . . . EUR
OG 04
LSW-ELEMENTE ALU
. . . . . . . . . . . . EUR
Summe LV
ABK-LV V8.3a-BC23
. . . . . . . . . . . . EUR
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11.05.2022
Zusammenstellung der Obergruppen
OG
BEZEICHNUNG
02
Seite 59/62
Summe
Instandsetzung LSW
. . . . . . . . . . . . EUR
04
LSW-ELEMENTE ALU
. . . . . . . . . . . . EUR
Summe LV
ABK-LV V8.3a-BC23
. . . . . . . . . . . . EUR
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11.05.2022
Nachlässe / Aufschläge
LG
Bezeichnung
OG 01 Allgemeine Bestimmungen
OG 02 Instandsetzung LSW
OG 04 LSW-ELEMENTE ALU
LV
Seite 60/62
Gesamt
Summe inkl. Nachlässe/Aufschläge
. . . . . . . . . . . . EUR
% Aufschlag/Nachlass . . . . . . . . . . . . %
errechneter Betrag Aufschlag/Nachlass . . . . . . . . . . . . EUR
Summe LV inkl. proz. Aufschl./Nachl. . . . . . . . . . . . . EUR
ABK-LV V8.3a-BC23
Gesamtpreis . . . . . . . . . . . . EUR
zuzüglich . . . . % USt. . . . . . . . . . . . . EUR
Angebotspreis . . . . . . . . . . . . EUR
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Seite 61/62
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11.05.2022
Schlussblatt
Bezeichnung
Gesamt
Summe LV . . . . . . . . . . . . EUR
Summe Nachlässe/Aufschläge . . . . . . . . . . . . EUR
Gesamtpreis . . . . . . . . . . . . EUR
zuzüglich . . . . % USt. . . . . . . . . . . . . EUR
Angebotspreis . . . . . . . . . . . . EUR
ABK-LV V8.3a-BC23
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11.05.2022
Inhaltsverzeichnis
LG BEZEICHNUNG
OG 01 Allgemeine Bestimmungen
00 Projektspezifische Bestimmungen
Seite
1
OG 02 Instandsetzung LSW
Ständige Vorbemerkung der LB
02 Baustellengemeinkosten
06 Vor-, Abtrags- und Erdarbeiten
12 Schächte und Abdeckungen
42 Lärmschutzbauten
98 Regiearbeiten 26
26
29
37
41
43
49
OG 04 LSW-ELEMENTE ALU
42 Lärmschutzbauten 53
53
Zusammenstellung der Leistungsgruppen 58
Zusammenstellung der Obergruppen 59
Nachlässe / Aufschläge 60
Schlussblatt 61
ABK-LV V8.3a-BC23
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